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Anonym
Verfasser: Arno Strobel (16) und Ursula Poznanski (22)
Verlag: Rowohlt (1136) und Wunderlich (144)
VÖ: 21. September 2016
Genre: Kriminalroman (4276)
Seiten: 384
Themen: Internet (307), Kommissare (781), Tod (740)
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BLOGGERNOTE DES BUCHES
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Im Internet wird eine Liste an Todeskandidaten aufgestellt und abgestimmt, wen es treffen soll. Kommissar Daniel Buchholz und seiner Kollegin Nina Salomon müssen gemeinsam ermitteln ...
USER, DIE SICH FÜR DIESES BUCH INTERESSIERTEN, INTERESSIERTEN SICH AUCH FÜR
Schatten
Geschrieben von: Ursula Poznanski (10. März 2017)
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Aquila
Geschrieben von: Ursula Poznanski (14. August 2017)
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Das Wesen
Geschrieben von: Arno Strobel (5. November 2010)
100/100
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Lesermeinungen (3)     Blogger (7)     Cover
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 22. November 2016 um 20:31 Uhr (Schulnote 1):
» Nach „Fremd“ ist dies der zweite gemeinsame Thriller des Autoren-Duos. Ich habe einige Leserstimmen vernommen, die zwar von „Anonym“ begeistert waren, das erste gemeinsame Buch jedoch vom Aufbau gelungener empfanden. Da ich nicht beide Bücher kenne, muss dies schnellstmöglich nachgeholt werden, denn „Anonym“ hat mich begeistert! Und das auf allen Ebenen!

Das Buch beginnt mit einem Zitat von William Shakespeare [S. 7]:

„Mord ist der Wollust nah
wie Rauch dem Feuer.„

Ein Besseres hätte kaum gewählt werden können! Wollust bezieht sich grundlegend auf die sexuelle Erregung & doch könnte es den Inhalt der Geschichte nicht treffender auf den Punkt bringen! Die Begierde! Die Befriedigung Einfluss zu nehmen, aktiv zu sein ~ die Erregung zu beobachten, teilhaben zu können.

Natürlich ist der Plot keine neue Erfindung der Autoren, ebenso wie die Aufklärung des Täters. Es ist aber die Umsetzung die das Buch für mich zu einem Pageturner machte! Die Thematik, sowie die Auseinandersetzung mit der Gesellschaft. Täter sein aus der Beobachtungsrolle heraus:
„Die Menschen machen mit, stimmen über das Sterben eines anderen ab.„ [S. 97]
„Menschen tun die widerwärtigsten Dinge, wenn sie sich sicher wähnen. Wenn sie ihr Gesicht nicht zeigen müssen. Wenn sie anonym bleiben können.„ [S. 369]
Genau darum geht es in der Geschichte! Die erste Leiche wird gefunden & kaum ist dies publik geworden, sprengen die Mitgliederzahlen jegliche Vorstellungskraft. Beängstigend? Ja! Fiktiv? Keinesfalls!
Im Bereich der Anonymität tätig werden, ungeniert der Sensationsgier frönen! Erschreckend & faszinierend zugleich!


Nach dem Prolog folgt bereits die erste Leiche, somit ist von Beginn an die Spannung & daraus resultierenden Fragen gegeben. Auch wenn die Ermittler sich zunächst kennen lernen – jeder mit seiner ganz eignen Meinung über den anderen – und auch die privaten Probleme geschildert werden, so bleibt der aktuelle Fall immer im Mittelpunkt.
Immer wieder wird den Usern eine Liste mit 4 Menschen zur Auswahl gestellt – wird darf leben, wer muss sterben?! Opfer & Täter verwischen, Grenzen werden überschritten! Ein Sexualstraftäter steht ebenso auf der Liste wie das 11-jährige Mädchen von neben an. Ein Wettlauf mit der Zeit, ein fliegen durch die Seiten!
Zum Ende hin glaubte ich es wäre ein wenig zu viel des Thrills, ein Buch welches sich selbst überrennt. Doch die Umsetzung & Auflösung haben mich überzeugt, vor allem die letzte „Tat“ des Täters!


Die Autoren ähneln sich in ihrem Schreibstil & sind doch verschieden! Das jeder seinen eigenen Protagonisten schreibt & die Geschichte dadurch aufeinander aufbaut finde ich mehr als gelungen. Ich fühlte mich durch das Schreiben zweier Autoren an keiner Stelle in meinem Lesefluss unterbrochen. Die Protagonisten Daniel Buchholz & Nina Salomon berichten aus der Ich-Perspektive und wechseln sich in den Kapitel ab. Ebenso wird auch die Tätersicht, aus der dritten Person in kurzen Kapitel geschildert & mir war es nicht möglich herauszulesen, welcher der Autoren diese verfasst hat.

Eine fabelhafte Umsetzung der Thematik, Gesellschaftskritik verpackt in einem spannenden Thriller!«
  13      0        – geschrieben von Janna [KeJas-BlogBuch]
 
Kommentar vom 31. Oktober 2016 um 11:46 Uhr (Schulnote 2):
» Ich hatte beim Lesen das dumpfe Gefühl einiger Deja Vu Momente von Chris Carters "Totschläger". Natürlich ist das Buch trotzdem komplett eigenständig, aber ich denke, jedem, der Carter gelesen hat, wird das auffallen. Trotzdem natürlich ein gutes Buch, aber etwas anderes erwarte ich von Ursula Poznanski und Arnodl Strobel auch nicht. Spannend konstruiert, gut geschrieben.«
  4      1        – geschrieben von Silver
Kommentar vom 4. Oktober 2016 um 19:04 Uhr (Schulnote 1):
» Ich finde ja alleine schon die Autorenkombination ganz beachtlich. Bei Selfpublishern usw. ist Zusammenarbeit ja nicht selten, aber dass zwei solche "Großkaliber" gemeinsame Sache machen, gibts selten. Und natürlich ist das Buch auch genauso brilliant, wie man es automatisch erwartet. Ich habe jede Seite genossen, absolut packend.«
  4      0        – geschrieben von maryam
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