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Teufelsgold
Verfasser: Andreas Eschbach (31)
Verlag: Bastei Lübbe (2396)
VÖ: 9. September 2016
Genre: Thriller (5041)
Seiten: 576
Themen: Alchemie (38), Brüder (633), Deutscher Orden (3), Geheimnisse (3140), Stein der Weisen (4)
BLOGGERNOTE DES BUCHES
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In der Jetztzeit kommen zwei Brüder dem Geheimnis des "Steins der Weisen" auf die Spur, der nach dem Ende der Kreuzzüge zum ersten Mal auftauchte und radioaktives Gold erzeugte ...
Lesermeinungen (7)     Leserkanonen-Rezension     Blogger (4)     Cover
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 14. September 2018 um 3:11 Uhr (Schulnote 1):
» Auch wenn das Thema "Stein der Weisen" jetzt nichts Neues ist, ist das Buch, das Eschbach daraus gezaubert hat, wirklich nicht von schlechten Eltern. Und zwar auf allen (Zeit-) Ebenen. Hervorragende Ideen, wunderbar verschmolzen, hohes Tempo, super Roman.«
  4      1        – geschrieben von Darth Vader Abraham
Kommentar vom 24. Oktober 2016 um 20:08 Uhr (Schulnote 3):
» Zufällig findet Hendrik ein altes Buch, welches von einem Alchimisten erzählt. Die Geschichte lässt ihn nicht mehr los, er baut sein Erwerbsleben als Erfolgscoatch darauf auf. Als er nach Jahren Hinweise darauf findet, dass die Geschichte wahr sein könnte, setzt er alles daran, herauszufinden, was dahintersteckt.

Die Geschichte wird in der dritten Person grösstenteils aus der Sicht des Protagonisten Hendrik erzählt. Zwischendurch werden Auszüge aus verschiedenen Dokumenten und Büchern, die er findet, dazwischengeschoben, in Schrift und Hintergrundfarbe klar gekennzeichnet und von der eigentlichen Handlung abgehoben. Die Handlung beginnt 1998 und zieht sich über Jahre bis in die heutige Zeit hin. Ein Grossteil der Handlung wird dabei sehr gemütlich erzählt, in erster Linie wird das Alltagsleben von Hendrik über die Jahre hinweg geschildert. Die erste Hälfte von „Teufelsgold“ erschien mir daher eher zäh und langweilig. Erst ungefähr in der Mitte des Buches zieht das Tempo etwas an und die Handlung verdient endlich ihren Namen. Gegen Ende wandelt sich das Buch zur Fantasy-Lektüre, wer das nicht mag, sollte sich daher wohl besser anderen Lesestoff suchen.

Der Protagonist Hendrik konnte mir nicht wirklich ans Herz wachsen. Er erschien mir als Blender, dem seine Wirkung auf Andere das Wichtigste zu sein schien. Sein eigenes Wohlbefinden setzte er während langer Zeit an erster Stelle, an sein Umfeld dachte er kaum. Nicht gerade der Typ, den man im Freundeskreis haben möchte. Über die weiteren Figuren erfährt der Leser nur wenig, über manche davon kaum mehr als den Namen, sie bleiben blass.

Der Schreibstil des Autors Andreas Eschbach liest sich gewohnt flüssig, jedoch sind mit einige kleine Fehler aufgefallen, die mich, auch wenn es nur Details sind, dann doch sehr gestört haben. Liebe Autoren (und Lektoren), wenn ihr eure Bücher in der Schweiz spielen lässt, so informiert euch doch vorher bitte ein Bisschen. Das Adjektiv zur Stadt Zürich ist zürcher, nicht züricher. Zudem spricht man lediglich im Kanton Schwyz schwyzerdeutsch mit Ypsilon, im Rest der Deutschschweiz wird schwizerdeutsch oder schwiizerdeutsch gesprochen. Auch ein kleiner Flüchtigkeitsfehler ist mir aufgefallen, als das (fiktive) zürcher Nobelhotel „Grandevue au Lac“ zunächst als 4-Sterne Hotel, später dann als 5-Sterne Hotel bezeichnet wurde. Alles Details, wie gesagt, aber gestört hat es mich trotzdem.


Mein Fazit

Spannende Grundidee, aber die Handlung gewinnt erst in der zweiten Hälfte an Tempo, davor bleibt es etwas langweilig.«
  13      1        – geschrieben von Aglaya
 
Kommentar vom 23. Oktober 2016 um 15:51 Uhr (Schulnote 2):
» Insgesamt ist es mir in diesem Eschbach-Buch recht schwer gefallen, auch nur irgendeine von den Figuren zu mögen, denn irgendwie waren das alles miese Säcke. ;) Die Geschichte ist aber trotzdem super, nur die Auflösung ist eher solala. Da so lange auf den Stein hingearbeitet worden ist, hätte ich mir dazu am Ende dann einfach mehr gewünscht, aber irgendwie verkam das ja glatt zur Nebensache.«
  4      2        – geschrieben von Fuzzy Vega
Kommentar vom 10. Oktober 2016 um 12:25 Uhr (Schulnote 1):
» Wie immer bei Eschbach kann ich nur das Allerbeste schreiben. Ein genial erzähltes Buch, trotz des tatsächlich ziemlich unsympathischen Hauptdarstellers. Wobei man das noch erweitern kann: So ziemlich jede Figur ist furchtbar unsympathisch oder hat Punkte, die man nicht mögen kann. Aber das Entscheidende ist eben nicht das Figurenmögen, sondern die Geschichte um den Stein, in beiden Zeitebenen. Und die ist einfach bombastisch. Auch dass dann später in Polen der Mystery-Part ein bißchen höher gedreht wird, schadet nicht, das Buch ist einfach in allen Belangen gut.«
  4      1        – geschrieben von Schattenmolch
Kommentar vom 30. September 2016 um 8:54 Uhr (Schulnote 1):
» Vor allem fragt sich doch, wieso sollte man aufgrund von den Segmenten aus den alten Büchern zu dem Schluss kommen, Eschbch sei eben kein Historienautor? Die Segmente sind für mich fast schon das eigentliche Salz in der Suppe, die Würze des Romans gewesen, gerade auch durch ihre konfuse (bzw. genial ausgeklügelte) Reihenfolge. Ich hab mich bestens unterhalten gefühlt, egal ob in den 700 Jahre alten Stücken oder in den aktuellen.«
  6      1        – geschrieben von Eisregen
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