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Die Wahrheit
Verfasser: Melanie Raabe (6)
Verlag: btb (519)
VÖ: 29. August 2016
Genre: Thriller (7125)
Seiten: 448
Themen: Ehemann (162), Entführungen (1838), Geschäftsleute (762), Rückkehr (998), Verschwinden (2138), Wahrheit (437)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
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Erklärung der Bewertungssysteme
Der reiche Geschäftsmann Philipp Petersen verschwindet während einer Südamerikareise. Seine Ehefrau zieht den gemeinsamen Sohn anschließend alleine groß. Aus heiterem Himmel taucht dann die Nachricht auf, dass Philipp am Leben ist - doch der Mann, der aus dem Flugzeug steigt, ist ein Fremder ...
Lesermeinungen (8)     Blogger (13)     Tags (1)     Cover
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 16. März 2017 um 20:25 Uhr (Schulnote 2):
» Für mich ist es nicht ganz leicht das Debüt „Die Falle“ mit Melanies Raabe neuem Buch zu vergleichen. Das geschriebene und gesprochene Wort – das Debüt gefiel mir bereits, aber „Die Wahrheit“ konnte mich aus verschiedenen Gründen mehr abholen, einnehmen.

Sarah lebt seit sieben Jahren als Alleinerziehende Mutter und beginnt sich in dieses immer noch ungewohnte Leben hineinzufinden, sich zu arrangieren mit der Situation. Dann erhält sie diesen einen Anruf welcher die Zeit stehen lässt: nach sieben Jahren taucht ihr Mann wieder auf. Doch am Tag der Begegnung muss sie voller Schrecken feststellen, der Mann der nun vor ihr steht ist nicht Phillip. Doch der Moment verstreicht dies zur richten und so schleicht sich der Fremde in ihr Leben.

Da ist er, dieser Fremde, mitten in Sarahs Leben. Schnell wird klar, das sein Vorhaben nichts Gutes für sie verheißt. Er hat seine Gründe. Er kennt Sarahs Geheimnisse. Er spielt mit ihr. Eine eisige Grundstimmung wird vermittelt und Sarah versucht der Situation Herr zu werden. Sie bringt umgehend ihren Sohn außer Haus, doch der Fremde beharrt darauf: er ist Phillip Petersen. Und er spielt seine Rolle gut, überzeugend. Den passenden Moment hat Sarah verpasst, um sich bei der Polizei zu melden. Und will sie das überhaupt? Denn auch bei ihr liegt etwas im Verborgenem, soll nicht ans Licht treten.

„Erstens, denke ich: Ich bin eine Betrügerin. Zweitens: Ich habe jemanden umgebracht. Drittens: Ich habe ein Tattoo an einer verborgenen Stelle. Eines davon ist gelogen.“

Was will der Fremde? Das ist die immer wiederkehrende Frage, die zu brennen beginnt, als auch er seinen Platz in der Geschichte erhält. In kurzen Abschnitten, die im Verlauf der Geschichte länger werden, gewährt er nur bruchstückhafte Einblicke.
Aber auch Sarah gibt Rätsel auf. Kleine Bildausschnitte verfolgen sie im Traum, welche sich nicht zu einem Gesamtbild zusammenfügen lassen – weder für die Protagonistin, noch für den Leser/Hörer. Hat sie die neue Situation herausbeschworen? Ist der Fremde gezielt in ihr Leben eingedrungen? Doch zunächst entstehen mehr Fragen als Antworten und auch die Rückblicke in Sarahs Eheleben lassen immer mehr Zweifel aufkommen.

Die Familienverhältnisse waren nicht nur zwischen Sarah und ihrer Schwiegermutter angespannt. Je weiter man in die Geschichte eintaucht, umso klarer werden die Spannungen in der Ehe. Zu Beginn schildert Phillip von seinem letzten Tag, seinem Abschied zu Hause und seinen letzten Gedanken, bevor er ins Flugzeug stieg. Im späteren Verlauf schildert Sarah diesen Tag, sowie die vielen anderen Tage, an denen die Kommunikation von Missverständnissen getränkt war.

„Ich denke, dass Liebe kein Zustand ist und auch kein Gefühl. Liebe ist ein Organismus. Mit Hunger und Durst. Ein Lebewesen, das wachsen und schrumpfen, krank werden und gesunden, das einschlafen und sterben kann.“

Ab einem gewissen Punkt glaubte ich zu wissen worauf die Geschichte hinauslaufen wird, doch Melanie Raabe setzte gezielt falsche Vermutungen, um mit einem Ende zu brillieren, welches ich nicht im Ansatz erwartet hätte. Für mich würde ich diese Geschichte nicht als Thriller bezeichnen, aber als einen Roman mit hohem Spannungsfaktor. Ohne Blutvergießen, ohne Serienmörder, ohne Ermittler. Ein Buch mit leisen, aber eisigen Tönen. Es geht nicht um Nervenkitzel, sondern um die nicht gesagten Dinge. Um die Fragen ohne Antworten. Das Ende kommt nicht mit einem lauten Knall, sondern einer Erkenntnis.
Es mag nicht alles in sich stimmig sein, Fragen aufwerfen bei denen man nicht vollends mit den Antworten zufrieden ist. Was sich hinter dem Fremden verbirgt ist vielleicht auch nicht ganz nachvollziehbar und doch habe ich mehr als gerne zugehört, schmälert dies nicht die Geschichte zuvor uns seinen Verlauf!

Melanie Raabe versteht sich im Spiel der Worte, in ihrem ganz eigenen Schreibstil, vom dem ich bereits seit ihrem Debüt ganz verzaubert bin. Und Nina Kunzendorf liest wundervoll! Die Protagonisten ist mir nicht nur durch die Perspektive der Ich-Erzählerin nahe, sondern durch die Art wie Nina K. ihr Leben einhaucht. Ich konnte mich regelrecht in die Geschichte fallen lassen – ruhig, leise, sanft und doch ausdrucksstark!

Eine einnehmende Geschichte mit eine unvorhersehbaren Wendung – für mich mehr Spannungsroman als Thriller – aber absolut lesens-/hörenswert!

www.KeJas-BlogBuch.de«
  15      1        – geschrieben von Janna [KeJas-BlogBuch]
 
Kommentar vom 7. November 2016 um 18:16 Uhr (Schulnote 1):
» Sieben Jahre zwischen Hoffen und Bangen. Sieben Jahre die für Sarah irgendwie in Zeitlupe laufen. Nur Funktionieren für ihren kleinen Sohn und für sich, jedoch keine Zeit um wirklich zu leben. Und doch verspürt sie seit neuestem eine leise Ahnung von einer Veränderung zu etwas Neuem, eine neue Frisur und vielleicht auch ein neuer Mann. In die Vorbereitung auf ein neues wieder lebenswertes Dasein, platzt ein Anruf vom Auswärtigen Amt. Ihr seit sieben Jahren auf einer Geschäftsreise verschollener Ehemann Philipp, ist gefunden worden. Er wurde in Kolumbien entführt und befindet sich auf der Heimreise. Ein Anruf den Sarah seit vielen Jahren erhofft hat und der sie jetzt jedoch völlig unvorbereitet trifft. Wie sollen Sie und ihr Sohn Leo, der seinen Vater eigentlich nicht wirklich kennt, da er noch viel zu klein war als dieser verschwand, mit dieser Situation umgehen. Das Unfassbare ist jedoch, der Mann der aus dem Flugzeug steigt ist nicht Philipp und niemand will Sarah glauben. Von einem Moment auf den anderen ist Sarahs Welt, den Kokon den sie sich seit Jahren um sich und ihren Sohn gespannt hat ist zerrissen, denn von jetzt an lebt ein Fremder in ihrem Haus….

Ein unfassbar spannendes Buch durfte ich in den Händen halten und lesen. Eine junge Autorin die es versteht den Leser in ihren Bann zu ziehen und das nicht mit großen effekthaschenden Spannungsbögen sondern mit leisen Tönen, genährt aus den zwischenmenschlichen Interaktionen und den daraus folgenden Fehlinterpretationen. Geschickt wird der Leser verunsichert. Ist es tatsächlich ein Fremder in Sarahs Leben. Warum? Genau wie die Protagonistin vermutet man ein übles Komplott um Macht und Gier. Doch die Dinge sind nicht immer das was sie zu sein vorgeben. Diesen Aspekt lässt Melanie Raabe immer wieder auf die eine oder andere Weise aufblitzen. Das ergibt ein unheimlich dichtgeschrieben Plot der spätestens ab Seite hundert zum Pageturner wird. Vorher wird eher beschaulich, Sarahs Leben im Jetzt geschildert. Der Anfang ist vielleicht noch nicht ganz so fesselnd, zeigt jedoch eine Schreibgewandheit der Autorin („Ich wasche mir die Stadt von den Händen,..“), die ich sehr bewundere. Faszinierend waren für mich die Einblicke in das Leben der Protagonisten. In die vielen gesagten und noch schlimmer ungesagten Worte die mitunter zu einer Katastrophe führen können. Ein sehr vielschichtiges Bild menschlicher Kommunikationsstörungen.«
  10      1        – geschrieben von anyways
Kommentar vom 14. Oktober 2016 um 15:35 Uhr:
» Mamihlapinatapai
Ein spannender Thriller über eine beängstigende Situation.
Vor sieben Jahren verschwand der erfolgreiche Unternehmer und Ehemann von Sarah Ptersen spurlos auf einer Geschäftsreise. Es gibt keinerlei Spuren oder Hinweise auf seinen Verbleib. Lösegeldforderungen wurden nie gestellt, so dass es unwahrscheinlich ist, Phillip Petersen jemals wiederzusehen. Seine frau lässt ihn aber niemals los und weigert sich immer wieder ihn für tot zu erklären lassen. Eines Tahes geschieht das scheinbar unvorstellbare, Sarah erhält die Nachricht, man habe ihren Mann befreien können und er kehrt nach Hause zurück. Sie fährt zum Flughafen, um ihn in Empfang zu nehmen und muss feststellen, dass sich ein ihr völlig unbekannter Mann als Phillip Petersen ausgiebt. Was steckt hinter der Fassade? Versucht jemand an das nicht unbeträchtliche Vermögen ihres verschwundenen Mannes zu kommen, oder schlummern da noch ganz andere Geheimnisse? Es entwickelt sich ein spannendes und faszinierendes Duell zwischen den vermeintlichen Eheleuten...
Melanie Raabe ist es mit ihrer sehr lebendien und temporeichen Sprache gelungen, mich an die Geschichte zu fesseln. Sie beschreibt die beiden Hauptprotagonisten als interessante Charaktere und es entwickelt sich ein spannendes Duell zwischen den Beiden. Immer wieder werden neuee Hinweise auf die mögliche Identität des Fremden und Sarahs Vergangenheit gegeben. Die Geschichte lädt daher zum fleissigen Mitraten ein, was hinter dem Auftauchen des vermeintlich Fremden oder doch nicht Fremden steckt. Wer sind seine Komplizen? Wem kann Sarah noch trauen? Was ist das eigentliche Ziel? Was ist damals wirklich passiert? Lebt ihr Mann noch? Melanie Raabe arbeit in "Die Wahrheit" mit vielen kürzeren Kapiteln mit jeweils wechselnden Perspektiven, was dem Buch ein zusätzliches Tempo verleiht. Die Spannung wird mit dem Auftauchen des Fremden und der mysteriösen Entwicklung auf hohem Niveau gehalten. Das Finale hingegen konnte dann dem aufgebauten Spannungsbogen aus meiner Sicht nicht ganz gerecht werden.
Insgesamt hat mir "Die Wahrheit" von Melanie Raabe einige spannende Lesestunden bereitet und ich kann das Buch daher gerne weiterempfehlen. Von mir erhält es daher vier von fünf Sterne!!!«
  14      0        – geschrieben von MaddinLiest
Kommentar vom 15. September 2016 um 19:50 Uhr (Schulnote 3):
» Nach sieben Jahren Abwesenheit kehrt Sarahs angeblich entführter Mann Philipp zurück. Doch Sarah ist sich sicher, diesen Mann noch nie vorher gesehen zu haben. Wer ist der Mann, der sich als Philipp ausgibt, und was will er von Sarah?

Die Geschichte wird von Sarah in der Ich-Perspektive in der Gegenwart erzählt, später dann auch unter der Überschrift „Der Fremde“ vom angeblichen Philipp. Durch die Perspektive erhält der Leser einen genauen Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt der beiden Protagonisten, dabei bleiben jedoch die anderen Figuren ziemlich blass. Trotz der genauen Einblicke erschien mir das Verhalten der beiden Protagonisten über weite Strecken hinweg nicht wirklich nachvollziehbar, sodass ich Mühe hatte, mich in sie hineinzufühlen. So wird Sarah durchgehend als starke, selbstbewusste Frau beschrieben, ich konnte sie als Leserin jedoch nur als hysterisches Nervenbündel kennenlernen, während ich über den zweiten Protagonisten trotz Ich-Perspektive kaum etwas erfuhr, respektive sich vieles im Laufe des Buches als Irrtum oder gar Lüge entpuppte.

Die Handlung ist nicht besonders umfangreich, sodass auch nicht wirklich viel Spannung aufkommt. Was aber vollkommen überzeugt ist die beklemmende Stimmung, die bei „Philipps“ Ankunft am Flughafen beginnt und immer weiter aufgebaut wird. Wie Sarah weiss auch der Leser nie, was ihn in den nächsten Minuten erwartet. Dieser Aspekt hat meine Wertung deutlich nach oben gezogen.

Der Schreibstil der Autorin Melanie Raabe lässt sich flüssig lesen, jedoch haben mich die vielen Anspielungen, die erst viel später aufgeklärt werden, teilweise dann doch genervt. Zudem werden manche Passagen so oft wiederholt, ohne aufzuklären, worum es dabei eigentlich geht, dass sie mich nur noch gelangweilt haben. Der Anfang des Buches bis zu dem Moment, in dem „Philipp“ zurückkehrt, erschien mir recht zäh, sodass ich mich regelrecht durchkämpfen musste. Auch die Auflösung konnte mich nicht überzeugen, sondern liess mich recht unbefriedigt zurück. Die Bezeichnung „Thriller“ ist in meinen Augen nicht wirklich zutreffend, ich würde „Die Wahrheit“ eher als „Psychodrama“ bezeichnen.



Mein Fazit

Schön beklemmend, aber die Spannung fehlt.«
  13      0        – geschrieben von Aglaya
 
Kommentar vom 15. September 2016 um 8:45 Uhr:
» Dies ist bis jetzt das zweite Buch von Melanie Raabe gelesen habe. Nachdem ersten Buch war ich so begeistert, dass ich dieses Buch unbedingt haben musste.
Ich habe es auf jeden Fall nicht bereut. Mit dem Buch ist der Autorin ein Wahnsinns- Thriller gelungen. Von der ersten Seite an hat mich das Buch in Bann gezogen. Ich hatte Gänsehautfeeling pur.
Schon das wunderschöne Cover und der Titel sprechen für sich. Der Schreibstil ist sehr spannend und angenehm zu lesen. Ich habe das Buch in etwas mehr als einem Tag regelrecht verschlungen.
Die Hauptcharaktere sind sehr vortrefflich gewählt. Ich habe sofort mit Sarah mit gefiebert und ihre Ängste mehr oder weniger mit durchgestanden.
Zur Geschichte Sarahs Ehemann tritt zu einer Geschäftsreise nach Südamerika an, doch er kehrt nicht zurück. Sieben Jahre lang bleibt er spurlos verschwunden. Seine Frau, die mit einem Kind alleine zurückbleibt, versucht alles, um ihn wieder zu finden.
Nach sieben Jahren erhält sie eine Nachricht, die alles verändern wird.
Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Ein absolut empfehlenswertes Buch, das ich nur wärmstens empfehlen kann.
Eins ist für mich nun klar, Melanie Raabe, ist nun eine meiner Lieblingsautorinnen und ich warte schon auf das nächste Buch von ihr.«
  10      0        – geschrieben von karin1966
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