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Der Fänger im Roggen
Verfasser: J.D. Salinger (4)
Verlag: Kiepenheuer & Witsch (593), Reclam (23), Rowohlt (1624) und Volk und Welt (13)
VÖ: 1962
Genre: Gesellschaftsroman (316)
Seiten: 272
Themen: Erwachsenwerden (211), New York City (1544), Perspektivlosigkeit (3), Selbstfindung (167), USA (595), Weltbestseller (86)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Holden Caulfield erzählt, wie er der oberflächlichen und selbstdarstellerischen Welt seiner Schule entflieht und drei Tage lang auf der Suche nach menschlicher Nähe und einer Zukunftsperspektive durch New York irrt.
Lesermeinungen (4)     Blogger (1)     Tags (2)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 12. Januar 2021 um 8:53 Uhr (Schulnote 1):
» Ich habe das Buch in meinen Zwanzigern zum ersten Mal gelesen. Damals habe ich Holden nicht verstanden. In meiner Erinnerung ist er ein unsympathischer Jammerlappen. Nun, mit über dreißig Jahresringen am Leib (man wächst ja, nech?) sehe ich das anders. Und bleibe dabei: Bei manchen Büchern lohnt sich das wieder-lesen. Holden Caulfield als unreifes Bübchen zu bezeichnen greift zu kurz, es ist zu leicht.

Allein der Name. Holden – to hold – festhalten.

Caulfield – der Netzfänger.

Der Name spricht, er sagt mir viel über die Figur. Und über die Gründe, warum „Der Fänger im Roggen“ eine zeitlose Geschichte ist.

Holden ist von der Schule geflogen. Er ist nicht dumm, daran liegt es nicht. Er weiß, was von ihm erwartet wird. Er weiß es genau. Aber er hat keine Lust diesen Erwartungen zu entsprechen. Er hat den (wiederholten) Rausschmiß provoziert. Es ist Freitag Abend, seine Eltern erwarten seine Rückkehr vom Internat erst am Mittwoch. Und so treibt er wie ein Blatt im Wind durch New York. Verzeih mir das kitschige Bild, aber Holden würde es wohl gefallen.

Ihm ist alles verhaßt, seine Gejammer und seine Klagen haben alle eine Adresse: Die verlogene, unechte Erwachsenen-Welt. Er ist 17 Jahre alt und in einer Zwischenebene. Zu alt, für die Kinderwelt, an der er noch fest hält, noch nicht alt genug um sich zu beugen und einzufügen. Unreif? Hm… er klingt wie ein zynischer alter Mann, aber er ist im Grunde noch ein kleines Kind. Nicht unreif, eher… schockiert. Ihm gefällt nicht was er sieht, wie die Welt funktioniert. Und er fühlt sich ihr nicht verbunden.

Am Mittwoch werden seine Eltern erfahren, dass er wieder geflogen ist. Er erwartet ein Donnerwetter, einen neuen Lösungsversuch aus ihm einen anständigen Menschen zu machen. Er weiß was auf ihn zukommt. Und anständig meint im Sinne von: wie die anderen produktiven Menschen, die tun, was von ihnen erwartet wird. Holden hat ein bisschen Geld in der Tasche und macht sich davon. Er hat eine Gnadenfrist bis Mittwoch.

Er versucht Anschluß zu finden, eine Seele, die ihn versteht. Er träumt vom weglaufen und ausbrechen. Statt dessen: Dumme Gänse, die nicht zuhören, ein Hotelpage, der ihm eine Prostituierte aufzwingt. Und ihn übers Ohr haut. Holden verweigert sich dem Mädchen. Sex? Nein, so nicht.

Das Mädchen, das er wirklich mag, erreicht er nicht. Und das ist gut so. Auf die Distanz enttäuscht sie ihn ja auch nicht. Jane geht mit Holdens Zimmergenossen aus, und Holden weiß, dass dieser Bursche nicht aufhört, wenn ein Mädchen sagt „Nein, bitte nicht.“

Er findet alles unerträglich. Es gibt nur eine Person, die ihm nicht verhasst ist: Phoebe, seine kleine Schwester. (Wieder ein sprechender Name: Mondgöttin). Sie ist zehn Jahre alt und durchschaut ihren Bruder ziemlich genau. Nach einer Odyssee durch New York, einem Streifzug wie ein Gedankenstrom, hier hin und dort hin, belanglos und doch gewichtig, aufschlußreich und völlig sinnfrei, landet er mit Phoebe im Park. Er kauft ihr Karten fürs Kinderkarussell. Sie ist noch nicht zu alt dafür. Und er sieht ihr zu. Er hat noch eine Gnadenfrist, bis Mittwoch.

Es ist (mir) völlig klar, dass er heim gehen wird, sich die Standpauke anhören, fügen, eine neue Schule besuchen und irgendwann ein gräßlicher, verlogener Erwachsener werden wird. Aber heute noch nicht. Ich würde mich gern ein Weilchen zu ihm setzen.«
  16      0        – geschrieben von CMHafen
 
Kommentar vom 6. September 2017 um 18:07 Uhr (Schulnote 1):
» Der Fänger im Roggen ist das einzige Buch, das ich damals in der Schule gelesen habe, das ich gemocht habe und nicht gezwungen werden musste, es zu lesen. Es ist auch das einzige ehemalige Schulbuch, das ich später noch einmal gelesen habe. Wirklich ein exzellenter Entwicklungsroman, der auch heute noch, fast siebzig Jahre nach dem Erscheinen, nichts von seiner Aktualität verloren hat. Eins der zeitlosesten Bücher überhaupt!«
  3      0        – geschrieben von Kressara
Kommentar vom 9. Mai 2015 um 12:59 Uhr (Schulnote 1):
» Bei mir war das ähnlich, ich habe es im Englisch-Leistungskurs gelesen. Wirklich ein gutes Buch, sehr fatalistisch in seinem Gesellschaftsbild, und auch jetzt, mehr als ein halbes Jahrhundert, nachdem es geschrieben wurde, irgendwie faszinierend aktuell. Eins der wenigen "Schulbücher", die es wirklich verdient haben, gelesen zu werden.«
  5      1        – geschrieben von kayeone
Kommentar vom 5. November 2014 um 19:26 Uhr (Schulnote 1):
» Das Buch musste ich vor wenigen Jahren im Englischunterricht lesen. Ich glaube, es war das erste Buch, das wir in der Schule auf Englisch lesen mussten, und es hat mich tatsächlich begeistert. Das Faszinierende ist daran, dass es nun schon so uralt ist, und doch sind die Probleme der Jugend nicht sehr viel anders als damals. Sehr gut geschrieben und sehr nachdenklich machend.«
  0      0        – geschrieben von CLARA91
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