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Falsche Schwestern
Verfasser: Cat Clarke (4)
Verlag: Fischer (1364)
VÖ: 25. August 2016
Genre: Spannungsroman (56)
Seiten: 400 (Broschierte Version), 285 (Kindle-Version)
Themen: Anrufe (152), Entführungen (1231), Familien (865), Rückkehr (603), Schwestern (809), Verdacht (470), Verschwinden (1179)
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Dreizehn Jahre, nachdem Faiths Schwester Laurel entführt wurde, taucht sie wieder auf. Irgendetwas fühlt sich aber verflixt falsch an ...
Lesermeinungen (1)     Blogger (5)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 14. September 2016 um 8:09 Uhr (Schulnote 2):
» Seitdem ich auf der Leipziger Buchmesse von „Falsche Schwestern“ gehört hatte, habe ich mir den Erscheinungstermin herbeigewünscht. Die Story hörte sich sehr vielversprechend an und tatsächlich konnte das Buch mich auf ganzer Linie überzeugen. Feinfühlig und aufwühlend geschrieben geht einem die Geschichte von Faith und Laurel nach dem Lesen lange nicht mehr aus dem Kopf.

Dreizehn Jahre ist es nun her, dass Faiths Schwester Laurel spurlos verschwunden ist. Seit diesem Zeitpunkt wird das Leben der Familie von Trauer und Zerrissenheit beherrscht. Faith kennt ihre Schwester nur noch von einem Foto, da sie bei Laurels Verschwinden noch klein war. Laurel war bei ihrer Entführung erst sechs Jahre alt. Trotz kaputter Familie versucht Faith sich ein stabiles Leben aufzubauen. Bis eines Tages plötzlich ein Mädchen auftaucht, das Laurels Teddybären im Arm hält. Nach so vielen Jahren kommt Laurel endlich nach Hause. Doch nicht alles ist so, wie es scheint und Faith kommt ein schrecklicher Verdacht.

Der Einstieg in das Buch ist mir dank des lockeren und flüssigen Schreibstils von Cat Clarke sehr leicht gefallen. Das Buch wird aus Sicht von Faith erzählt und geht dadurch sehr unter die Haut. Die Familie schwankt zwischen Hoffnung und Verzweiflung. Es erfolgt eine groß angelegte Suchaktion, eine Pressekonferenz und schließlich bleiben auch die Paparazzi nicht aus. Faiths Leben dreht sich nur noch um das Verschwinden ihrer Schwester. Noch Jahre später gehen immer wieder vermeintliche Sichtungen bei der Familie ein, sodass die Hoffnung immer wieder geweckt wird und die Familie nicht zur Ruhe kommen kann. Bis nach dreizehn Jahren ein Mädchen auftaucht, das Laurel sein soll. Für Faith bedeutet ihr Auftauchen eine Katastrophe. Auf der einen Seite freut sie sich, doch auf der anderen Seite hat sie Angst, denn ihre Schwester ist für sie eine Fremde. Laurel wird herzlich in der Familie aufgenommen und Faith rückt wieder einmal in den Schatten ihrer Schwester. Faith hat mir einfach nur leidgetan. Selbst nach dem Auftauchen ihrer Schwester scheint für sie kein normales Leben möglich zu sein. Es geht alles von vorne los. Die Besuche der Polizei, die Fragen und die Paparazzi. Man kann einfach nicht anders, als mit Faith mitzufühlen. Ihre Ängste und ihre innere Zerrissenheit sind deutlich zu spüren und niemand ist für sie da. Manchmal hätte ich ihre Mutter am liebsten geschüttelt und ihr gesagt, dass sie zwei Töchter hat. Die Mutter fokussiert sich ausschließlich auf Laurel, die sich mehr und mehr in den Mittelpunkt drängt. Der Fokus des Buches liegt hier, im Gegensatz zu vielen anderen Büchern, auf der Entwicklung einer Familie, deren Kind nach langer Zeit zurückgekehrt ist. Faiths Gedankengänge und das Verhalten der Familienmitglieder wirken unglaublich real und authentisch. Es macht den Eindruck, als wenn die Autorin sehr viel zu diesem Thema recherchiert hat.

Obwohl die Rückkehr von Faith ein freudiges Ereignis ist, wirkt die Atmosphäre des Buches durchweg drückend und düster. Genau wie Faith wartet man die ganze Zeit auf den großen Knall. Trotz des sehr ruhigen Erzähltempos ist die ganze Zeit eine unterschwellige Spannung vorhanden. Die Handlung kommt komplett ohne actionreiche Szenen und Überraschungen aus, ohne dabei langweilig oder zäh zu wirken. Ich habe das Buch innerhalb von einem Tag ausgelesen und musste danach noch lange über das Thema nachdenken. Das Ende des Buches ist zum Teil vorhersehbar, doch zum Teil auch überraschend und schockierend. Ich hätte mir lediglich gewünscht, dass noch ein paar Sätze zum endgültigen Ausgang geschrieben werden. Mir fehlte die Aussage, wie es ein paar Jahre später weiterging. Das hätte mich wirklich sehr interessiert. Insgesamt hat mir „Falsche Schwestern“ sehr gut gefallen. Ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen und die Geschichte bleibt noch lange im Kopf.

Fazit: „Falsche Schwestern“ von Cat Clarke ist ein aufwühlender Roman, der unter die Haut geht. Die Geschichte von Laurel, die 13 Jahre nach ihrer Entführung nach Hause zurückkehrt, ist mir lange nicht mehr aus dem Kopf gegangen. Der Autorin ist es gelungen, besonders feinfühlig auf dieses Thema einzugehen und die Gefühle der Beteiligten absolut authentisch darzustellen. Ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen und werde mit Sicherheit auch das nächste Werk der Autorin lesen.«
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