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Die schwedischen Gummistiefel
Verfasser: Henning Mankell (38)
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1126) und Zsolnay (73)
VÖ: 22. August 2016
Genre: Gegenwartsliteratur (2927)
Seiten: 480 (Gebundene Version), 368 (Taschenbuch-Version)
Themen: Alter (112), Ärzte (829), Brand (165), Diebstahl (547), Einsamkeit (211), Gefängnis (509), Inseln (1620), Paris (565), Schweden (377), Töchter (539), Tod (1058)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Die schwedischen Gummistiefel« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 29. Juni 2020 um 18:56 Uhr (Schulnote 1):
» Seit dem Arzt Fredrik Welin vor vielen Jahren ein Kunstfehler unterlaufen ist, lebt er zurückgezogen auf einer einsamen schwedischen Schäreninsel. Eines Nachts erwacht er und bemerkt, dass sein Haus in Flammen steht. Sein Leben kann er zwar retten, aber das Haus brennt vollständig ab und dem Siebzigjährigen bleibt nur noch das, was er am Leibe trägt - und zwei linke Gummistiefel. Ein Glück, dass da noch der alte Wohnwagen ist, den seine Tochter zurückgelassen hat, so hat er wenigstens ein Bett und ein Dach über dem Kopf. Als die Polizei ihn dann der Brandstiftung verdächtigt, verliert er beinahe den Lebensmut – wären da nicht der ehemalige Postbote Jansson, die Journalistin Lisa Modin und seine schwangere Tochter Louise, die seine Hilfe benötigen. Während er Louise aufsucht, die in Paris in Schwierigkeiten geraten ist, brennt auf den Schären ein weiteres Haus …
In Deutschland ist der schwedische Schriftsteller und Theaterregisseur Henning Mankell (1948-2015) hauptsächlich durch seine Krimi-Reihe um Kommissar Wallander bekannt. Er schrieb jedoch auch sehr viele andere Romane und Kriminalgeschichten, die meist sozialkritische Themen behandeln und einen angeschlagenen Protagonisten mit Beziehungsproblemen und Zukunftsängsten zum Hintergrund haben.
„Die schwedischen Gummistiefel“ ist der letzte Roman des 2015 an Krebs verstorbenen Erfolgsautors und ist als eine Art Fortsetzung von „Die italienischen Schuhe“ zu verstehen. Es geht auch hier um Fredrik Welin, der damals völlig unverhofft seine Jugendliebe wieder traf. Neun Jahre sind nun seit ihrem Tod vergangen, und Welins zurückgezogenes Leben auf der einsamen Schäreninsel seiner Großeltern nimmt erneut eine schicksalhafte Wendung. Er ist auch inzwischen nicht zum Menschenfreund geworden und hält nur zu wenigen Leuten Kontakt, die alle ein bisschen sonderbar sind, genauso wie er selbst. Dazu zählt der pensionierte Postbote Jansson, der ihn ab und zu aufsucht und ihn mit seinem Boot gelegentlich aufs Festland übersetzt. Nun, da ihm nichts mehr geblieben ist und er als Brandstifter verdächtigt wird, fragt sich Fredrik Welin ernsthaft, ob er noch einen wirklichen Grund hat, weiter zu leben. Vielleicht seine Tochter Louise, die er erst vor zehn Jahren kennen gelernt hat und die ihm fremd geblieben ist? Er weiß nichts von ihrem Leben – und auch als sie auf seinen Anruf hin auf die Insel kommt erzählt sie ihm nur, dass sie schwanger sei. Dann ist da noch die Journalistin Lisa, die einen Bericht über den Brand schreiben soll, und die in dem alten Mann ungewollt längst vergessene Gefühle weckt.
Ein sehr persönliches Buch über Alter, Einsamkeit und Tod, das der Krebskranke Mankell kurz vor seinem Tod geschrieben hat – und gleichzeitig eines der poetischsten über die schwedische Schärenlandschaft. Anrührend menschlich, wie der alte Welin über das Leben seiner Großeltern nachdenkt, wie er von seinem Vater, der als Kellner die Familie ernährte, erzählt und nicht zuletzt wie ihn beim Zählen der Jahresringe einer entwurzelten Eiche die Furcht vor dem Tod überkommt. Doch trotz aller Schwermut ist es ein hoffnungsvolles Buch, in dem man mit dem Protagonisten beruhigt in die Zukunft blicken kann. Ermutigend und zuversichtlich auch die letzten beiden Sätze: „Bald würde der Herbst kommen. Aber die Dunkelheit schreckte mich nicht mehr.“«
  21      0        – geschrieben von Herbstrose
Kommentar vom 9. Januar 2018 um 10:31 Uhr (Schulnote 1):
» Der fast 70jährige Arzt Fredrik Welin hat sich nach einem von ihm begangenen Kunstfehler auf eine kleine Schäreninsel zurückgezogen. Er lebte dort im Haus seiner Großeltern, bis zu der einen Nacht vor einem Jahr, als das Haus niederbrannte. Schnell wird ihm da klar, dass die Menschen, die hier leben, ihm noch immer nicht vollends vertrauen – er ist ein Zugereister für sie. Er gerät in den Verdacht, den Brand selbst gelegt zu haben. Nun lebt Fredrik auf der kleinen Insel im Wohnwagen seiner Tochter und hat nicht mehr viel übrig, als die Sachen in denen er vor dem Feuer floh. Als seine Tochter Louise seine Hilfe in Paris benötigt, ist er sofort zur Stelle. Doch genau zu dieser Zeit, kommt es erneut zu einem Feuer auf einer der Inseln.

Dieser in der Ich-Form, aus Fredriks Sicht, geschriebene Roman Henning Mankells ist soviel mehr als ein Liebesroman oder Kriminalroman, er ist vor allem ein Abschied. Der Abschied eines ganz großen Schriftstellers unserer Zeit. Henning Mankell hat so viel von sich selbst und seinem eigenen Leben in die Geschichte einfließen lassen. Denn so wie Louise im Roman war er selbst zeit seines Lebens ein Aktivist, der sich für seine Ansichten aktiv eingesetzt hat, so z.B. für die Aktion: „Ship to Gaza“. Deshalb liegt ein klein wenig Melancholie über der Lektüre dieses wunderbaren Buches, in dem Henning Mankell noch einmal mehr die Schwächen, die Fehler und Abgründe der Menschen betrachtet. Im fesselnden Schreibstil und wundervoller Sprache erzählt der Autor die Geschichte, die zwar als Fortsetzung zu dem Roman „Die italienischen Schuhe“ gilt, doch eigenständig ist und einzeln gelesen und verstanden werden kann.

Natürlich erhält dieses Buch fünf von fünf möglichen Sternen von mir und ich empfehle es absolut weiter, an Leser feiner, exklusiver Romane, für Fans von Henning Mankell ist dieses Buch sowieso ein Must-Read. Ich wurde noch einmal prächtig unterhalten von Henning Mankell und gehe nun der im Buch gestellten Frage nach, ob ein Mensch, der alles verloren hat, nicht viel Zeit hat oder ob es umgekehrt ist.«
  9      0        – geschrieben von AngiF
 
Kommentar vom 4. Oktober 2016 um 15:11 Uhr (Schulnote 1):
» Ein letzter Ausruf eines großen Schriftstellers und gleichzeitig einer seiner stärksten Romane. Stille Worte voller Durchschlagskraft, glänzend in Sätze gegossen. Traurig wie es nur traurig gehen kann, vielleicht auch schon Ausdruck von dem Zustand, in dem sich Mankell befand. Ein großer Roman.«
  4      1        – geschrieben von manarius
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