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TASCHENBUCH
 
Claires Café 1 - Madeleines zum Frühstück
Verfasser: Jo Henslin (2)
Verlag: Eigenverlag (11138)
VÖ: 3. Juni 2016
Genre: Jugendliteratur (5081) und Romantische Literatur (14478)
Seiten: 282 (Taschenbuch-Version), 245 (Taschenbuch-Version Nr. 2)
Themen: Begegnungen (1838), Konkurrenz (40), New England (14), Restaurants (205), Schulden (69)
Reihe: Claires Café (2)
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»Von Männern habe ich die Schnauze voll.«

Claire, Inhaberin eines Cafés in einem verschlafenen Städtchen an der Küste von Neuengland, steht vor dem geschäftlichen Ruin. Ihr Ex-Freund hat sich mit ihren letzten Ersparnissen aus dem Staub gemacht. Nur ein Haufen Schulden und das renovierungsbedürftige Seaside Café sind ihr geblieben.

Als eine Bäckereikette das Café übernehmen will, setzt Claire alles daran, dies zu verhindern, doch ihre Konkurrenz kämpft mit harten Bandagen und unfairen Mitteln. Verständlich, dass Claire keine Zeit für romantische Gefühle bleibt. Bis sie Ben begegnet. Kann sie wenigstens ihm vertrauen oder treibt auch er ein falsches Spiel mit ihr?

Begleiten Sie Claire, ihre Freunde und Gäste in den romantischen Geschichten um das Seaside Café.
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Jo Henslin für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Jo Henslin gibt es auf ihrer Autorenseite und bei Facebook.
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Claire liebte es, wenn sie am frühen Morgen noch alleine im Seaside Café war, in einem der breiten Sessel zu sitzen und zuzuschauen, wie der Hafen langsam zum Leben erwachte. Das flackernde Feuer im Kaminofen tauchte den Raum in ein gemütliches Halbdunkel. Nur das Knacken der Holzscheite unterbrach die Stille, und der Duft von frisch aufgebrühtem Kaffee erfüllte das Café. Den Teig für die Muffins hatte sie vorbereitet und musste ihn nur noch in die Papierförmchen füllen, sobald der Ofen heiß genug war. Aber das hatte Zeit. So früh rechnete sie nicht mit ihren ersten Frühstücksgästen.
     Der Sessel knarrte gequält, als Claire gähnend die Beine von sich streckte. Von ihrem Platz aus konnte sie über die Hafenpromenade und die Kutter der Hummerfischer, bis weit hinaus auf das Meer sehen, dessen grünlichem Farbton Emerald Bay seinen Namen verdankte. An den meisten Tagen genoss sie den Blick durch die Fenster, die fast die gesamte Vorderfront des Cafés einnahmen, doch heute gelang es ihr nicht, sich an dem Anblick zu erfreuen.
     Claires Finger klopften nervös auf die Sessellehne, während sie den orange-roten Flyer betrachtete, der auf dem Tischchen vor ihr lag. In diesem Moment fuhr ein bunter Verkaufswagen die Promenade herunter und parkte auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Creamy Delight stand in großen Buchstaben auf der Seite, die in den gleichen Rot- und Orangetönen gehalten waren wie der Flyer.
     Zuerst tauchte diese Billigbäckerkette nur in Boston auf, doch inzwischen schossen Läden und Verkaufsstände überall in Neuengland wie Unkraut aus dem Boden. Als sie vor einigen Wochen den Verkaufswagen direkt gegenüber von ihrem Café abstellten, hatte Claire nicht glauben wollen, dass ihre Kunden dort etwas kaufen würden. Aber jetzt konnte sie nicht mehr darüber hinwegsehen: Ihre Einnahmen sanken von Woche zu Woche. Selbst ein paar ihrer Stammkunden hatte sie schon vor dem Wagen gesehen, die dann mit den bunten Tüten in der Hand zur Arbeit gingen oder sich für eine Weile auf einer Parkbank sonnten. Zudem mochten es viele der Touristen, wenn es schnell und billig war, besonders die mit Kindern.
     Mit einem Seufzer beugte sie sich vor und hob den Zettel vom Tisch auf. Was haben sie sich nun wieder einfallen lassen, um den Leuten ihren Mist anzudrehen?
     »Gutschein«, las sie halblaut. Jetzt gaben sie schon Gutscheine für die dünne Brühe heraus, die sie Kaffee nannten. Man musste nur zwei ihrer klebrigen Muffins oder Donuts dazu kaufen.
     Claire ließ den Flyer auf den Tisch fallen. Schmale Falten zogen über ihre Stirn, als sie sich ausrechnete, welchen Umsatz sie diese Werbeaktion wieder kosten würde. Die Stadtverwaltung hatte Creamy Delight eine Lizenz für ein halbes Jahr ausgestellt, danach mussten sie entweder ein festes Ladenlokal vorweisen oder ihren Verkaufswagen abziehen. Das Seaside schien es ihnen angetan zu haben. John Harlowe, der Bezirksmanager der Kette, gab sich jedenfalls die größte Mühe, Claire aus dem Geschäft zu drängen und ihr Café zu übernehmen. Eine Preisaktion jagte die nächste, und nun ging er soweit, seine Sachen zu verschenken, nur um ihr Kunden abspenstig zu machen.
     Das Piepsen des Weckers riss Claire aus ihren Grübeleien. Es war an der Zeit, sich an die Arbeit zu machen.
     Also los. Schluss mit den trüben Gedanken. Claire stemmte sich hoch und zog eines der bunten Käppchen, wie sie die coolen Chirurgen in den Ärzteserien im Fernsehen trugen, über ihre kurzen, rotbraunen Haare. Auf dem Weg in die Küche legte sie den Gutschein auf den Tresen. Emily sollte wissen, was Harlowe sich wieder ausgedacht hatte.

Leise summte Claire das Lied mit, das im Radio lief, während sie die Muffins, Cookies und Walnussbrownies zum Abkühlen auf dem langen Küchentisch abstellte, der fast die gesamte Längsseite des Raums einnahm. Auf dem Herd köchelte ein Süßkartoffeleintopf für den Mittagstisch. Noch ein paar Sandwiches vorbereiten und es wird für heute Morgen reichen. Sie sah kurz auf die Uhr. Es war an der Zeit, aufzuschließen. Die Küchenschürze hängte sie über einen Haken an der Tür und rieb sich Mehlflecken vom Ärmel ihres Sweaters und dem Stoff der dunklen Jeans.
     Von der Tür des Cafés kam ein leises Klopfen. Claire drehte die Lautstärke des Radios herunter und schaute in den Laden. Es war Tom, der auf dem Gehweg vor dem Café stand und ihr zaghaft zuwinkte. Die braune, abgetragene Cordjacke hing weit über den Hosenbund und verdeckte das grobe Seil, das er statt eines Gürtels benutzte, um die fleckige und an den Knien ausgebeulte Hose auf seinen ausgemergelten Hüften zu halten.
     »Ich komme«, rief Claire und winkte zurück. Irgendwo in der Nähe des Hafens hatte Tom sein Lager aufgeschlagen, doch er weigerte sich standhaft, ihr zu sagen, wo genau. Irgendwann hatte sie aufgegeben, ihn danach zu fragen. Jeden Morgen, egal bei welchem Wetter, wartete er vor dem Café, bis sie Zeit fand, einen Kaffee mit ihm zu trinken. Selbst wenn die Tür offen stand, blieb er draußen auf dem Gehweg, bis sie ihn hereinbat oder sich zu ihm setzte. Emily, ihre Bedienung und beste Freundin, mochte es nicht, wenn er den Haupteingang benutzte, und Tom achtete darauf, sie nicht zu verärgern.
     Sie reichte Tom zwei Klappstühle und einen kleinen, runden Plastiktisch, die er auf den Gehweg stellte, bevor sie mit einer vollen Papiertüte und zwei Bechern mit frischem Kaffee herauskam und sich zu ihm setzte. Während Tom einen Brownie aus der Tüte angelte, nahm Claire einen Schluck aus ihrem Becher, den sie mit beiden Händen fest umschlossen hielt. Sie fröstelte und zog die Schultern hoch. Es sollte ein warmer Tag werden, aber momentan hing noch ein dichter Nebelschleier über dem Meer, der die aufgehende Sonne verdeckte. Da tat ein heißer Kaffee gut. Wie gewöhnlich sah Claire weg, als Tom einen kräftigen Schuss Schnaps in seinen Becher schüttete. Es war ein billiges Zeug mit einem leuchtend blauen Etikett, das der Flasche wohl etwas Edles geben sollte, dabei jedoch kläglich versagte.
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