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TASCHENBUCH
 
Paul Kalkbrenner 5 - Märchenwald
Verfasser: Martin Krist (17)
Verlag: Ullstein (1077)
VÖ: 12. August 2016
Genre: Thriller (5779)
Seiten: 416
Themen: Amnesie (239), Berlin (905), Paul Kalkbrenner (6)
Charts: Einstieg am 1. September 2016
Höchste Platzierung (3) am 5. September 2016
Zuletzt dabei am 19. September 2016
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Erklärung der Bewertungssysteme
Der zehnjährige Max und seine vier Jahre alte Schwester Ellie werden nachts geweckt und mit der Aufforderung, zu Opa zu gehen, in einen Wandschrank gesperrt. Dann fliegt die Haustür krachend auf, die Mutter schreit, und Ellie weint, woraufhin Max ihr die Geschichte vom Märchenwald erzählt. Als die beiden später auf dem Weg zu ihrem Großvater sind, erwacht eine junge Frau ohne Gedächtnis blutüberströmt auf dem Alexanderplatz ...
Lesermeinungen (3)     Blogger (6)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 12. Dezember 2016 um 16:39 Uhr:
» „Es war einmal … und ist nicht mehr“ mit diesen Worten und einem kleinen, aber intensiven Prolog beginnt dieser Thriller. Da fragte ich mich sofort: Warum lese ich erst jetzt ein Buch von diesem Autor??

Max und seine kleine Schwester Elli müssen in die Höhle des Märchenwaldes:


Und in dieser Höhle, das wisst ihr doch, da müsst ihr leise sein […]. Und dann wird alles gut. Denn im Märchenwald wird immer alles gut.

[S. 11]

Dies sind die letzten Worte die die Geschwister von ihrer Mutter hören. Und dann machen sich die Kinder auf den Weg zu Opa, doch dies wird nicht einfach sein. Ein 9jähriger mit seiner kleinen Schwester, mitten in Berlin.

Währenddessen erwacht eine Frau auf dem Alexanderplatz, ohne sich erinnern zu können wer sie ist. Kaum das sie zu sich gekommen ist, ist sie auf der Flucht ~ aber warum? Und vor wem?

Paul Kalkbrenner und seine Kollegen der Mordkommission haben es gleich mit zwei Fällen zu tun und beide stellen sie vor ein Rätsel.

Zwei Kinder ohne Mutter, eine Frau ohne Gedächtnis & ein Ermittlerteam ohne Antworten.

Dies sind die Zutaten für einen spannungsgeladenen Thriller! Von Beginn an war ich in der Geschichte, kein langes drum herum. Martin Krist umschreibt nicht, sondern konfrontiert die Leser mit der Situation:


Sie presste die Lippen aufeinander. Finger hielten ihr die Nase zu. Sie schnappte nach Luft. Augenblicklich drängte der Schwanz in ihren Mund. Das Donnern einer weiteren Straßenbahn erstickte ihr Würgen.

[S. 28]

Solche Szenen sind nicht signifikant für das Buch, aber wenn der Thrill auftaucht, so beschreibt Krist ihn in seiner vollen Gänze. Dies verschreckt mich keinesfalls, vielmehr holt mich der Autor dadurch ab. Denn wenn ich einen Thriller lese will ich keine ‚rosa-Wolken-Welt‘, ich will Spannung, Nervenkitzel und ja, es darf auch derber sein. Und genau das ist dieser Thriller! Krist versteht sich darin den Leser zunächst in eine falsche Richtung zu führen, zu verunsichern.

Das Buch wird bspw. auf Lovelybooks als Band 6 geführt, denn „Der Tod steckt im Detail“ geht um den Ermittler, gehört für den Ullstein-Verlag jedoch nicht zur Reihe. Ich denke dies liegt daran, da das Buch in Kurzgeschichten & verschiedene Genres eingeteilt ist.
Ich bin also mitten in der Reihe eingestiegen. Das Privatleben von Kalkbrenner wird skizziert, nimmt jedoch nicht zu viel Raum ein. Sehr vorteilhaft, da ich nie das Gefühl hatte mir würden Hintergrundinformationen zum verstehen fehlen. Ich mag es wenn Charaktere porträtiert werden, sich in einer Buchreihe entwickeln. Aber es muss zum Buch passen und innerhalb eines Thrillers darf dies nicht zu viel Raum einnehmen, da die Spannung sonst schnell verloren geht. Dies ist dem Autor hervorragend gelungen: Die Ermittlungen stehen im Fokus und dennoch werden die Charaktere den Lesern näher gebracht. Kalkbrenner hat mit privaten Sorgen zu kämpfen und dies spürt man beim lesen, lernt ihn kennen.

Die Perspektiven wechseln zwischen Max, der Frau & dem Ermittler Kalkbrenner. Die Kapitel sind dadurch sehr kurz gehalten und verführen somit zum weiterlesen.
Ich spekulierte, versuchte die Geschichten miteinander zu verknüpfen und was sich dahinter verbarg war grauenhaft. Wer sich noch an alte Nachrichten entsinnen kann, wird schnell einen Bezug herstellen, welcher auch im Buch benannt wird.

Wie in vielen Thrillern, fährt das Ende nochmals richtig auf. Hier bedient sich auch Krist an der Thriller-Action. Ich muss dies nicht lesen, scheint aber ein unverzichtbares Genremittel zu sein. Hier aber liegt für mich der Kritikpunkt am Buch!
Krist wollte für mein Empfinden zu viel einbauen. Max und auch Kalkbrenner gelangen in schreckliche Situationen, welche den Nervenkitzel anheben sollen. Für mich jedoch, machte es die Geschichte unrealistischer.
Ich war mitten in der Geschichte, war gespannt auf den roten Faden der Perspektiven. Der Autor packte mich mit der aufgegriffenen Thematik. Auch wenn sich drei Protagonisten mit ihrer Sichtweise abwechselten, war es in sich stimmig und verleitet zu falschen Schlüssen. Ich war begeistert!
Warum also? Um die Geschichte zu einem Ende zu führen, dies ist mir schon bewusst und es wäre wohl auch schwer gewesen es zu einem Abschluss zu bringen. Dennoch lehne ich mich raus und sage: ein super Thriller, welcher zum Ende mein Lesevergnügen leider etwas schmälerte. Aber mich bei einem Thriller mit dem Ende zufrieden zu stellen ist eine kleine Kunst für sich … Mir geht es auch vielmehr darum, womit Max und Kalkbrenner zusätzlich zu kämpfen haben, um die Geschichte spannend zu machen hätte es das nicht gebraucht ~ sie hatte mich bereits gepackt.


Wer nicht zart besaitet ist & eine hochfahrende Action liebt, kann mit diesem Buch nichts falsch machen. Thriller-Fans kommen auf ihren Genuss, auch wenn mir der Weg zum Finale ein wenig zu viel der gewollten Spannung war.

www.KeJas-BlogBuch.de«
  17      0        – geschrieben von Janna [KeJas-BlogBuch]
 
Kommentar vom 4. September 2016 um 0:39 Uhr (Schulnote 1):
» Ich kann mich der Meinung des Kampfschnitzels nur anschließen. Einfach genial geschrieben. Und auch genial ausgedacht, wie sich so nach und nach die Handlungsstränge verflechten, wie die Spannung immer wieder durch die neuen kleinen Zwischen-Cliffhanger in die Höhe getrieben wird, und so weiter. Einer der ausgefeiltesten Krimis, die mir in diesem Jahr begegnet sind.«
  5      0        – geschrieben von Ametab
Kommentar vom 24. August 2016 um 16:28 Uhr (Schulnote 1):
» Neue Paul-Kalkbrenner-Krimis sind für mich inzwischen ein Pflichtkauf und mit "Märchenwald" hat Krist mal wieder unter Beweis gestellt, warum das so ist. Das war mal wieder ein bockstarker schonungsloser Ausflug Ausflug in die Hauptstadt, sehr starke lebendig rüberkommende Figuren und vor allen Dingen eine spannende, exzellent konstruierte Story. Ein Must-Read!«
  5      0        – geschrieben von Kampfschnitzel
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