Diese Website nutzt Cookies, nähere Infos finden Sie hier. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass sie Cookies verwendet. 
41.732 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »talea919«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
KINDLE
 
TASCHENBUCH
 
HB-DOWNLOAD
 
Erik Lindberg 2 - Erwache nie (Neubearbeitung von "Redux: Das Erwachen der Kinder")
Verfasser: Thomas Kowa (31)
Verlag: Digital Publishers (136)
VÖ: 29. Juli 2016
Genre: Kriminalroman (5959) und Thriller (5572)
Seiten: 568 (Taschenbuch-Version), 484 (Taschenbuch-Version Nr. 2), 404 (Kindle-Version)
Themen: Kommissare (1415), Mörder (399), Sekten (125), Studenten (788)
Reihe: Erik Lindberg (4)
BLOGGERNOTE DES BUCHES
80 / 100
auf Basis von einem Blogger
100
0%
80
100%
60
0%
40
0%
20
0%
0
0%
Entwicklung des Bloggerinteresses:
1M
0
2M
0
3M
0
6M
0
12M
0
7mal in den Tagescharts platziert
Ein Täter droht mit dem Jüngsten Gericht und verschickt mit Anthrax gespickte Bekennerbriefe. Einer Studentin gelingt es, zu entkommen, doch die Polizei glaubt ihr nicht. Sie wendet sich an Kommissar Erik Lindberg, dem zwei Tage gegeben werden, um den Fall zu lösen ...
USER, DIE SICH FÜR DIESES BUCH INTERESSIERTEN, INTERESSIERTEN SICH AUCH FÜR
Henriette Honig ermittelt 08 - Spurlos in Ostfriesland
Geschrieben von: Ele Wolff (20. April 2018)
100/100
[1 Blogger]
Der Weg der verlorenen Träume
Geschrieben von: Rebecca Michéle (6. April 2018)
100/100
[1 Blogger]
Das Geheimnis der Götter 2 - Flammen der Befreiung
Geschrieben von: Saskia Louis (25. Dezember 2017)
100/100
[4 Blogger]
weitere Empfehlungen anzeigen
Lesermeinungen (4)     Leseprobe     Blogger (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Thomas Kowa für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Thomas Kowa gibt es auf seiner Autorenseite, bei Twitter und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Fakten und Fiktion


Büren an der Aare war im Mittelalter ein Wallfahrtsort für Kindstaufen, hunderte von bestatteten Skeletten auf dem Gelände der ehemaligen Wallfahrtskirche belegen dies noch heute.
     Der Limbus - die Vorhölle für ungetaufte Kinder - war jahrhundertelang gelebter Bestandteil der katholischen Kirchenlehre und wurde erst 2007 widerrufen, als »ältere theologische Meinung, die nicht vom kirchlichen Lehramt unterstützt wird«.
     1994 hat der BND den Schmuggel von waffenfähigem Plutonium per Linienmaschine nach München organisiert, auch die Fakten zum Fall Tinner wurden soweit dargestellt, wie es der Kenntnisstand nach Vernichtung aller belastender Unterlagen durch den Schweizer Bundesrat heute noch zulässt.
     Ebenso haben die geschilderten Anthrax-Attentate im Oktober 2001 stattgefunden - wenige Wochen nach 9/11 - wobei der Täter nie zweifelsfrei ermittelt werden konnte.
     Weitere historische Gegebenheiten wie das Valentinsmassaker in Straßburg und die Abfolge der Ereignisse um das Erdbeben in Basel 1356 entsprechen ebenfalls dem heutigen Kenntnisstand.
     Trotz dieser und weiterer Fakten ist das Buch sowie alle darin auftretende Charaktere pure Fiktion, auch wenn sich Ähnlichkeiten mit lebenden Personen manchmal nicht vermeiden ließen :-).
     Mir bleibt jetzt nur noch, gute Unterhaltung zu wünschen, eine Menge Nervenkitzel und hoffentlich auch den einen oder anderen Lacher.
     Thomas Kowa


Teil I


Prolog


Zähringen bei Freiburg, 1495


Er sah das Blut und in seinen Augen blitzte Misstrauen auf.
     Sie griff nach seiner Hand. »Ich bin nicht verflucht.«
     Er zog seine Hand weg, musterte die roten Flecken auf dem Waldboden. Er biss sich auf die Lippe, sein Blick wanderte höher zu ihren blutverschmierten Ledersandalen, ihren Knöcheln, dem Rock. Das Neugeborene hingegen schaute er nicht an. »Wir müssen weiter«, sagte er und ließ sie stehen.
     Selma legte ihre Hand auf die Stirn des Säuglings. Sein Kopf fühlte sich fiebrig heiß an. Die Wolldecke, die den kleinen Körper umschloss, schimmerte schweißnass. Selma öffnete die Decke ein wenig, sprach ein Stoßgebet und folgte ihrem Mann den Hang hinauf. Die Kälte schnitt in ihre Sandalen. »Wie weit ist es noch bis zum Priester?«, fragte sie.
     Bartholomä deutete auf ein Gehöft abseits des Weges. »Das Haus des Baders liegt auf dem Weg.«
     Sie drückte den Säugling näher an sich und wischte sich die Tränen aus den Augen. »Er wird uns nicht mehr helfen können.«
     Bartholomä lief schneller. »Der Bader hat schon manches Wunder vollbracht.«
     »Wir haben kein Geld.«
     Er wartete auf sie, doch er nahm sie nicht in den Arm.
     »Ich spüre es«, flüsterte sie, als sei verboten, was sie aussprach. »Er gibt auf.«
     »Er darf nicht sterben!« Bartholomä richtete seinen Blick gen Himmel. »Nicht bevor er getauft wurde. Sie würden unser Hab und Gut verbrennen, uns aus dem Dorf jagen. Wenn sie uns nicht gleich töten.«
     »Ich habe alles genauso gemacht, wie die Hebamme es mir aufgetragen hat.«
     »Ich weiß«, sagt er, doch er lief weiter.
     Eine Träne kullerte ihre Backe hinunter, benetzte ihre trockenen Lippen und fiel hinab auf den eiskalten Boden. Sie atmete tief ein, schaute nach vorn und stapfte ihm hinterher.
     Endlich erreichten sie die Anhöhe. Bartholomä atmete nicht einmal durch, sondern eilte den Weg nach Freiburg hinab.
     Sie nahm ihre letzte Kraft zusammen und folgte ihm. So wie sie es immer getan hatte.
     An der Abzweigung zum Haus des Baders blieb Bartholomä stehen und wartete auf sie. Mit tränenüberströmten Augen bedeutete sie ihm, weiterzugehen.
     Nach quälend langen Minuten erblickte sie endlich die Silhouette des Kirchturms. Im Dunkel des Morgens wirkte er unheimlich, fast geisterhaft.
     Sie musste rennen, um mit ihrem Mann Schritt zu halten. Bartholomä erreichte die Kirche, lief zum Eingang des Pfarrhauses und schlug den Türklopfer auf das Holz.
     Noch bevor er dreimal geschlagen hatte, stand Selma neben ihm.
     Der Türriegel wurde aufgeschoben und eine Frau lugte durch den Türspalt. Sie trug eine weiße Haube, ihre Augen verrieten Müdigkeit. Und Mitgefühl.
     Selma hielt ihr den Säugling hin. »Der Priester muss unseren Erstgeborenen taufen.«
     Die Frau nickte, schloss die Eingangstür, ihre Schritte entfernten sich schnell. Selma hörte zwei Stimmen, jemand stapfte zur Tür und riss sie auf.
     Der Priester musterte sie wie Eindringlinge und ließ sie nur soweit in sein Heim hinein, dass sie von der Dorfstraße aus nicht mehr zu sehen waren. »Was macht ihr hier um diese Zeit?« Sein unerbittlicher Blick traf Selma mitten ins Herz.
     »Unser Sohn muss getauft werden.« Selma ging in die Knie, bot ihm den Säugling dar wie ein Opfer.
     Der Priester seufzte unwillig, legte seine Hand auf das Kind und betastete dessen Kopf. Er hielt inne, ein, zwei Sekunden. Dann, mit einem Ruck zog er seine Hand fort. »Ihr wagt es?« Der Priester bekreuzigte sich, seine Augen flammten auf vor Zorn.
     »Was ist?«, fragte Bartholomä.
     »Hinweg mit euch!«, rief der Priester und drängte sie hinaus auf die Straße. »Seht ihr nicht, dass er schon tot ist?«


1


Erik Lindberg blickte in den Lauf eines entsicherten Sturmgewehrs. »Aus dem Weg!«, rief der Mann und kam einen Schritt auf ihn zu. »Oder ich knall dich ab!«
     Kommissar Lindberg hielt seine Hände in die Höhe. Seine Dienstwaffe lag im Büro, die Schutzweste ebenso; kein Wunder, noch vor einer halben Stunde hatte er im Basler Hirscheneck ein Feierabendbier getrunken und einem alten Schulfreund zugehört, wie toll, frei und abwechslungsreich das Leben als Single war.
Seite: 1 2 3
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2019)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz