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Apfelblütenzauber
Verfasser: Gabriella Engelmann (33)
Verlag: Knaur (1192)
VÖ: 27. März 2015
Genre: Frauenliteratur (974)
Seiten: 400
Themen: Altes Land (6), Freundschaft (1358), Heimat (135), Neuanfang (640), Niedersachsen (21)
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MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 8. August 2018 um 17:37 Uhr (Schulnote 1):
» Handlung:
Leonie, Stella und Nina leben nun schon seit sechs Jahren zusammen in der malerischen Villa in Hamburg. Alle sind an unterschiedlichen Stellen in ihrem Leben angekommen. Stella ist zu einer liebevollen Mutter geworden, Nina ist vollkommen glücklich mit ihrem Freund und Leonie hat in ihrem Job Erfüllung gefunden. Doch plötzlich gerät die Welt für Leonie ins Schwanken. Sie erfährt, dass sie in knapp einem halben Jahr ihren Job verlieren wird und auch ihre Wohnsituation gerät plötzlich ins Schwanken: die Villa soll verkauft werden. Dazu haben auch plötzlich ihre Eltern eine kleine Krise und es zieht Leonie wieder in ihre Heimat, das Alte Land. Dort kommt sie nicht nur zur Ruhe, sondern überdenkt auch, was sie wirklich will. Und ganz nebenbei trifft sie auch noch einen Mann, der ihr Herz höher schlagen lässt.

Meinung:
Ich war ein großer Fan des ersten Teils der Villa-Reihe und war richtig glücklich, als ich entdeckt habe, dass ein zweiter Teil schon längst erschienen ist. Meine Erwartungen an den Roman waren, dass dieser genauso zauberhaft und liebevoll geschrieben ist, wie der Erste und eine nette Sommergeschichte mich vom Alltag ablenkt.

Und genau das hat sich bewahrheitet. Der Roman hat mich direkt gefangen genommen und war genau das Richtige bei der Hitze, eine leichte und lockere Lektüre, bei der man sich fallen lassen konnte und den Roman genießen konnte.
Schon die Schreibweise hat mir direkt gefallen. Sie war sehr locker und äußerst angenehm, es hat richtig Spaß gemacht, den Roman zu lesen und Leonie auf ihrem Weg zu folgen. Besonders toll waren hierbei die Beschreibungen der Natur. Diese waren sehr detailliert und ausführlich, sodass meine Fantasie angeregt wurde und ich mir die beschriebenen Dinge vorstellen konnte und mich dadurch so gefühlt habe, als würde ich ein Stück weit ein Teil des Romans sein.

Mein Highlight der ganzen Geschichte war die tolle Beziehung der drei Freundinnen. Diese hat mir schon in dem ersten Teil unglaublich gut gefallen und auch hier wieder vollkommen überzeugt. Fast muss ich schon sagen, dass ich mir ein paar mehr Stellen gewünscht hätte, in denen die drei Frauen beisammen sind und sich austauschen. Diese Treffen waren auf jeden Fall sehr authentisch und lebendig geschildert und haben die tiefe Bindung untereinander perfekt an den Leser vermitteln können.

Wenn ich ein Haar in der Suppe suchen müsste, wäre mein winziger Kritikpunkt, dass ich es schön gefunden hätte, wenn doch ein paar Handlungen mehr in der zauberhaften Villa stattgefunden hätten. Diese hat einen unglaublichen Charme und mich schon im ersten Teil umgehauen und kam mir persönlich etwas zu kurz, besonders, da sie titelgebend für die Reihe ist.

Die Ereignisse wurden in dem Roman aus der Ich-Perspektive geschildert, was ich angenehm fand. Dadurch war es nicht nur einfach, sich mit Leonie vertraut zu machen, sondern mir hat auch der Einblick in ihre Gefühlswelt gefallen und hat geholfen, vieles besser nachzuvollziehen.
Hier war es mir möglich, sie noch einmal von einer anderen Sicht zu sehen. Sie wirkte auf mich viel reifer als noch im ersten Teil und mir hat der Wandel sehr gut gefallen. Leonie ist viel stärker und selbstbewusster geworden, eine tolle Frau, die mit sich selbst viel mehr im Reinen ist, als noch in der Vergangenheit.

Fazit:
Mich hat der Roman bestens unterhalten, er war sommerlich leicht und ließ sich locker lesen, was gerade bei der Hitze, die derzeit herrscht, sehr angenehm war. Kritikpunkte habe ich nur zwei winzige bekommen, die jedoch keinen großen Ausschlag geben, sondern eher Verbesserungsvorschläge sind. Das Buch kann ich auf jeden Fall empfehlen, wenn man auf der Suche nach einer tollen Geschichte über Freundschaft ist!«
  11      0        – geschrieben von MarySophie
 
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