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Die Geisterclique von St. Josephine
Verfasser: Petra Teske (20)
Verlag: Eigenverlag (19240)
VÖ: 6. April 2016
Genre: Jugendliteratur (7500) und Romantische Literatur (23079)
Seiten: 634
Themen: Brand (198), Ferien (375), Geheimnisse (4566), Internat (355), Mitschüler (293), Visionen (228)
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Lesermeinungen (2)     Blogger (2)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 7. April 2021 um 13:28 Uhr:
» Bezieht sich auf Teil 1

Reale Welt mischt sich mit der Geisterwelt.

Ich habe die Geschichte schon länger auf meinem Reader. Es freute mich damals sehr, dass ich bei einem Gewinnspiel , die Geschichte gewonnen habe. Nur wie das Bloggerdasein nun mal ist, erst kommen die Rezi Exemplare und plötzlich gerät die Geschichte in den Hintergrund.

Durch eine aktuelle Gratisaktion , kam mir die Geschichte wieder ins Bewusstsein und hab sie mir gleich mal her geholt zum lesen.

Dies war Teil 1 der Geschichte. Schwerpunktmäßig ging es um Ellas Leben, was man nicht gerade als einfach und unbeschwert bezeichnen kann. Nicht nur dass sie arm ist, ihre Mutter alkoholkrank, sie wird auch aufs böseste gemobbt.

Durch die sehr lebendige Schreibweise, konnte ich mich sehr gut in ihre Situation versetzen und ich habe buchstäblich mit ihr mitgelitten, konnte all ihre Emotionen sehr gut nachempfinden, auch die Angst, es könnte jeweils eine Falle dahinter stecken um sie aufs neue zu Schikanieren und zu demütigen. . Die Thematik Mobbing in der Schule, wurde hier ganz klar rüber gebracht und anschaulich dargestellt – das Gefühl ein Nichts zu sein und auf der Seite der Verlierer zu stehen. Plötzlich entdeckte sie eine Besonderheit an sich – sie ist in der Lage Geister zu sehen und dies ist der Anfang, ihr Selbstbewusstsein aufleben zu lassen. Sie ist etwas besonderes und damit kann sie diejenige sein, die Finn helfen kann.

Die Geschichte konnte mich voll mitnehmen und eintauchen lassen in Ellas und Finns Welt.

Ich freue mich schon sehr auf die weiteren beiden Teile, oder den Sammelband, denn ich will unbedingt wissen, was es mit St. Josefine und den Geistern auf sich hat, warum und woran Finn sterben musste und vor allem warum er und seine Freunde noch festhängen.

Was ist damals geschehen ? Werden sie es schaffen, das Rätsel zu lösen ?«
  9      0        – geschrieben von Rinas Bücherblog
 
Kommentar vom 23. September 2016 um 22:28 Uhr:
» Meine Meinung:

Wer bei diesem Buch eine locker leichte Fantasy-Geschichte erwartet, wird diese hier nicht vorfinden. Dafür aber eine Geschichte mit unglaublich viel Tiefgang.

Als erstes lernen wir Ella und ihr schwieriges Leben kennen. Sie und ihre Freundin werden in der Schule ständig gemobbt. Das geht sogar soweit, dass Ella teilweise schon unter Verfolgungswahn leidet und Ärger bekommt, für Dinge die sie nicht getan hat. Aber auch in ihrem Privatleben findet sie keine Ruhe. Ihr Vater sitzt im Gefängnis und ihre Mutter ist Alkoholikerin. Um etwas zu essen zu bekommen, muss sie sich bei den Tafeln mit Lebensmitteln versorgen, weil ihre Mutter dazu nicht in der Lage ist. Das alles nimmt einen beim Lesen schon sehr mit. Ella ist in diesem Kreislauf gefangen und kommt da nicht heraus. Man leidet absolut mit ihr mit. Gleichzeitig ist man aber auch wütend auf die ganzen Ungerechtigkeiten und darauf, dass ihr auch in der Schule niemand glaubt, als sie nach einer fiesen Mobbingaktion ihre Unschuld beteuert. Bei der Strafarbeit lernt sie Finn kennen. Finn ist ein Geist und genauso überrascht wie Ella, dass sie sich gegenseitig sehen können.

Finns Geist, wird genauso wie der vieler anderer Geister, in St. Josephine gefangen gehalten. Ella findet eine neue Aufgabe darin, Finn und den anderen zu helfen. Um herauszufinden, wie sie das tun kann, muss sie alles über ihn und seine Vergangenheit erfahren. Was wir dann erfahren, ist einfach nur absolut erschütternd, traurig und schockierend. Denn Finn ist im dritten Reich groß geworden. Was er und sein bester Freund Elias, der ein Jude war, alles erlebt haben, nimmt einen absolut mit.

Die Autorin hat hier die Geschichte jugendgerecht und dennoch knallhart und ungeschönt aufgearbeitet. Niemand soll vergessen, welche Abscheulichkeiten damals geschehen sind. Ein Thema an das immer wieder erinnert werden muss. Das ist hier auf eine sehr ergreifende und emotionale Art geschehen. Man schließt Ella und die Geister sofort ins Herz. Sehr schön finde ich die Entwicklung, die Ella im Laufe der Geschichte durchmacht. Ihre Zeit mit Finn macht sie stärker und selbstbewusster.

Der Schreibstil des Buches war sehr flüssig, extrem emotional und absolut fesselnd. Trotz des ernsten Themas konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen. Eine Geschichte die einen absolut mitnimmt und nicht leicht zu verdauen ist. Auch wenn man das Buch zu Ende gelesen hat, bleibt die Geschichte in Erinnerung und beschäftig einen weiter. Ich denke, dass es auch genau das ist, was die Autorin mit diesem ernsten Thema bezwecken wollte. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen. Es ist vom Inhalt her keine leichte Kost, aber leicht verständlich und durch den Bezug zu Finn und seinen Freunden sehr persönlich rüber gebracht.


Cover:

Das Cover wirkt sehr düster und mysteriös. Man möchte unbedingt mehr über die Geschichte der Geister erfahren.


Fazit:

Ein absolut packendes und ergreifendes Drama.«
  12      0        – geschrieben von Yvi's kleine Wunderwelt
 
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