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Die Sommer mit Lulu
Verfasser: Peter Nichols (4)
Verlag: Goldmann (1678) und Klett-Cotta (194)
VÖ: 23. Mai 2016
Genre: Gegenwartsliteratur (2246)
Seiten: 507 (Gebundene Version), 608 (Taschenbuch-Version)
Themen: Ehe (391), Ertrinken (40), Hass (174), Inseln (1109), Mallorca (87), Sommer (427), Streit (134), Vergangenheit (1129), Wiedersehen (886)
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Lesermeinungen (3)     Blogger (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 12. März 2018 um 9:23 Uhr (Schulnote 4):
» »Die Sommer mit Lulu« war eines der Bücher, auf die ich mich schon sehr gefreut habe, denn die Buchrückseite, auf der geschrieben steht, dass es sich um eine tragische, doppelte Liebesgeschichte handelt (die rückwärts erzählt wird), hat mich ziemlich neugierig werden lassen. Hinzu kommt der Faktor, dass die Kulisse das "betörend schöne, unentdeckte Mallorca" sein soll - dies hat mir natürlich zusätzlich große Lust auf den Roman gemacht.

Der Beginn ist dann auch noch recht spannend, denn es passiert ein Unglück, das die Neugier beim Leser entfacht: Die beiden (scheinbaren) Protagonisten Lulu und Gerald, die vor fast 60 Jahren kurz miteinander verheiratet waren und sich in all der Zeit auf der kleinen Insel Mallorca ziemlich erfolgreich aus dem Weg gehen konnten, treffen 2005 auf den Klippen, auf denen Lulu ein kleines Strandhotel führt, wieder aufeinander und dort passiert es: sie beginnen zu streiten, rutschen ab und stürzen in die Tiefe. Auf diese tragische Weise kommen die beiden ums Leben.

Dieser Unfall ist gleichzeitig der Startschuss für den rückwärts erzählten Bericht aus den vielen Jahren, bevor es zu diesem Unglück kam. Als Leser stellt man sich selbstverständlich die Frage, was zwischen Gerald und Lulu 1948 vorgefallen ist, warum sie nur so kurz verheiratet waren und wodurch sich all der Hass und die Ablehnung entwickelt haben. Das, was damals geschehen ist, muss ungeheuerlich gewesen sein, ansonsten kann ich mir diese jahrzehntelange Distanz und das Schweigen nicht erklären ... An dieser Stelle muss ich sagen, dass ich die Auflösung am Ende, von der ich mir wirklich viel erwartet habe, nicht gut fand. Es schien alles irgendwie auf ein Missverständnis hinauszulaufen, aber eines, das ich als äußerst unglaubwürdig empfunden habe. Da hätte man (der Autor) sich wirklich etwas Besseres einfallen lassen können. Sehr schade.

~ »Ich werde dich glücklich machen, Gerald. Ich werde dich so glücklich machen, wie ich mich jetzt fühle.« ~
(S. 462)

Der weitere Rückwärtsverlauf der Geschichte hat mich dann fast nicht mehr packen können. Von Lulu und Gerald hat man in weiterer Folge auch nicht mehr allzu viel gelesen. Viel mehr hat man dann Aegina (Tochter von Gerald) und Luc (Sohn von Lulu) und deren Geschichten kennengelernt. Und nicht zu vergessen: das absolut uninteressante Getue von irgendwelchen Nebencharakteren. Zwischendurch hat sich der Autor teilweise sehr ausführlich über das Seefahren und Segeln ausgelassen (Peter Nichols ist selbst ein leidenschaftlicher Seefahrer.) und das ist leider absolut nichts, was mich brennend interessiert. Mag schon sein, dass es den einen oder anderen Hobbysegler unter den Lesern von Peter Nichols Buch gibt, aber ich wage zu behaupten, dass dies doch eine recht seltene Leidenschaft ist und somit wahrscheinlich bei kaum einem Leser Anklang findet.

Außerdem fand ich die Protagonistin Lulu und ihren Sohn Luc absolut unsympathisch. Lulu wird als eine dominante, gefühlskalte und unglaublich nachtragende Frau skizziert, die dennoch (unverständlicherweise) der Traum vieler Männer gewesen sein dürfte. Mit ihrem grazilen Äußeren und ihrer jugendlich wirkenden Art verdreht sie als 70-Jährige sogar noch jungen Burschen den Kopf. Ihr Sohn Luc ist da auch nicht viel besser als seine Mutter. Als triebgesteuerter Mann vertut er sich in seinem Leben das, was er sich immer am meisten gewünscht hat: Aegina.«
  13      1        – geschrieben von Janine2610
 
Kommentar vom 27. Juni 2016 um 22:35 Uhr (Schulnote 3):
» Das Buch beginnt mit der zufälligen Begegnung von Lulu und Gerald, den scheinbaren Hauptprotagonisten, ihm Jahre 2005 in Cala Marsopa. Die beiden über Achtzigjährigen waren in den Vierzigern kurz verheiratet, es kam zum Bruch, warum, erfährt man erst gegen Ende des Buches, und die beiden waren sich, trotz der räumlichen Nähe, über Jahrzehnte hinweg aus dem Weg gegangen. An diesem verhängnisvollen Tag kommt es zu einer Auseinandersetzung, bei der die alten Leute ins Straucheln geraten und schließlich die Klippen hinunter stürzen und sterben. Die Geschichte bewegt sich fortan in der Zeit zurück bis in die Vierziger Jahre, als ihre Liebe diesen Bruch erlitt.
Ich fand die Idee einer rückwärts erzählten Geschichte anfangs spannend und ungewöhnlich, musste aber bald feststellen, dass ich damit nicht zurechtkam. Wenn ein Kapitel endete, hätte ich gerne gewusst, wie der ein oder andere Handlungsstrang weiter gegangen wäre, doch das nächste Kapitel spielte 10 Jahre früher, es ging um etwas ganz anderes. Die eine oder andere Person tauchte nie wieder auf – das fand ich traurig.
In der Geschichte spielen vor allem die Kinder aus zweiter Ehe von Lulu und Gerald, Aegina und Luc eine tragende Rolle. Sie sind seit Kindertagen eng verbunden, aber ähnlich wie bei den Elternteilen, liegt auch bei ihnen Unausgesprochenes in der Luft.
Ich fand die Geschichte schön geschrieben, fand sie aber irgendwie frustrierend. Die ganzen Probleme wären nie so eskaliert, hätte man sich nur einmal ausgesprochen. Das nicht miteinander reden können scheint ein Familienproblem zu sein.
Der Titel und das Cover sind wunderschön, passen aber nicht zum Inhalt des Buches.«
  9      0        – geschrieben von MelaKafer
Kommentar vom 15. Juni 2016 um 19:49 Uhr (Schulnote 4):
» Sowohl der Titel „Die Sommer mit Lulu“, von Peter Nichols und das Cover des Buches haben sofort mein Interesse an dem Buch geweckt. Die Leseprobe hat mir sehr gut gefallen, so dass ich mich schon richtig auf das Buch gefreut habe.
Die beiden Hauptfiguren sind vortrefflich gewählt. Leider habe ich nur sehr schwer, wenn überhaupt, ins Buch reingefunden. Vielleicht wäre auch zu Beginn ein Stammbaum über die Verhältnisse der einzelnen Personen zueinander hilfreich gewesen.
Der Anfang vom Buch war sehr schön, aber das war auch wirklich alles. Manchmal dachte, ich, dass es nun kommt, als etwas Spannung aufgebaut wurde, aber dabei blieb es leider auch. Selten habe ich mich so gequält, ein Buch fertig zu lesen. Immer wieder war ich gewillt, es zur Seite zu legen. Die Handlung plätschert nur leicht vor sich hin.
Obwohl daraus eigentlich viel mehr gemacht hätte werden können. Ein Ehepaar trifft sich nach 60 Jahren wieder und stürzt durch ein Unglück von den Klippen. Die ganze Geschichte, die dazwischen liegt, wird nun von hinten her aufgerollt.
Leider hat mich dieses Buch überhaupt nicht erreicht.«
  7      0        – geschrieben von karin1966
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