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Der Wahnsinn, den man Liebe nennt
Verfasser: Clara Römer (1)
Verlag: Diana (378) und dotbooks (645)
VÖ: 9. Mai 2016
Genre: Frauenliteratur (1516)
Seiten: 320 (Taschenbuch-Version), 258 (Kindle-Version)
Themen: Betrug (180), Doppelleben (198), Seitensprung (266)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Der Wahnsinn, den man Liebe nennt« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (3)     Blogger (3)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 1. Dezember 2020 um 18:12 Uhr (Schulnote 1):
» "Fremdgehen ist eine Entscheidung und kein Fehler, denn Fehler passieren unüberlegt." (Pinterest)
In einem einzigen Moment kann eine gut gehende Ehe zerbrechen. Dies muss Susa Bergmann erkennen, als sie durch Zufall von der Zweitwohnung ihres Mannes mit Frau und Kind erfährt. Susas Leben ist von da an nicht mehr dasselbe, hat sie doch ihren Mann Wolf immer geliebt. Dass diese Beziehung schon über 5 Jahre geht, gibt ihr noch den Rest, besonders da einige ihre Freunde es schon längst wussten. Kurzerhand zieht sie wieder bei ihrer Mutter Romy ein, bis sie eine geeignete Wohnung findet. Doch dann offenbart auch Romy ein langgehütetes Geheimnis über ihren Vater nämlich, das sie eine Halbschwester hat. Der Gedanke daran lässt Susa nicht mehr los und sie macht sich auf die Suche nach ihr. Gleichzeitig lernt sie den Mieter des Dachgeschosses näher kennen. Doch wird Susa überhaupt einer neuen Liebe eine Chance geben?

Meine Meinung:
Das wundervolle Cover mit der nachdenklichen Frau, die vor dem Haus steht, gefällt mir. Dabei muss ich jetzt im Nachhinein an Susa denken und wie sie sich vielleicht von ihrem zu Hause verabschiedet. Der Schreibstil ist interessant, romantisch, emotional und bewegend. Die kurzen Kapitel fliegen nur so dahin, den auch sonst bin ich auch diesmal wieder von dem Buch der Autorin begeistert. Die Überraschung, dass ihr Mann Wolf eine Affäre hat, trifft Susa wirklich hart. Doch noch schlimmer ist es zu sehen, dass er ein Kind mit der anderen Frau hat. In Rückblenden erkenne ich es dann den Susa wollte immer Kinder, doch ein Schicksalsschlag lässt das nicht zu. Mir gefällt gut, das Susa gerade in diesen nochmals Revue passieren, wie alles damals begann und wie schön ihre Liebe und die Ehe mit Wolf war. Dabei entdecke ich allerdings außerdem, dass schon damals vieles nicht so gut gelaufen ist, wie Susa vielleicht empfand. Unter anderem haben die beiden viel zu früh geheiratet und vor allem ihre Mutter und Freunde hatten immer Probleme mit ihrem Ehemann. Waren das schon Zeichen, dass Susa vielleicht doch den falschen Mann gewählt hatte? Brigitte Riebe nimmt mich mit in eine traurige Ehegeschichte, die gleichzeitig ein langgehütetes Familiengeheimnis lüftet und der Beginn einer neuen Liebe wird. Gerade die verschiedenen Wirrungen der Geschichte und die beiden Handlungsstränge macht dieses Buch lesenswert. Ich jedenfalls konnte es nicht mehr aus der Hand legen, weil ich immer wieder wissen wollte, wie es weitergeht. Besonders die Suche nach der Halbschwester offenbart am Ende eine große Überraschung, die ich fast ein wenig gehofft hatte. Die Charaktere sind wieder äußerst gut durchdacht. Dabei gefällt mir die sympathische, kreative und natürliche Susa am besten. Wolf dagegen ist eher dominant, vielleicht sogar etwas egoman und chauvinistisch veranlagt. Dass er ohne Skrupel seine Frau über Jahre mit einer anderen Familie betrügt, fand ich schon dreist. Gefallen haben mir aber auch ihre Mutter Romy und besonders gut ihre tolle Freundin Bille, mit der sie über alles reden kann. Dass man am Anfang einer Beziehung noch geblendet ist von einer rosaroten Brille der Verliebtheit, dass erlebt man hier besonders gut. Ein wundervoll leichtes Buch über das Leben, Schicksal, Enttäuschung und Liebe, das ich definitiv empfehlen kann und dem ich 5 von 5 Sterne gebe.«
  14      0        – geschrieben von claudi-1963
 
Kommentar vom 24. November 2020 um 17:10 Uhr (Schulnote 2):
» Selbstfindung
Susa Bergmann ist seit über zehn Jahren mit Wolf verheiratet. Durch Zufall erfährt Susa, dass ihr Ehemann sie seit Jahren betrügt und ihre Welt bricht zusammen. Sie zieht aus der gemeinsamen Wohnung aus und muss sich neu orientieren. Gleichzeitig erfährt sie von ihrer Mutter Geheimnisse aus deren Ehe, die Susa so nie erwartet hätte.
Die Protagonisten, auch die Nebendarsteller, sind schlüssig, facettenreich und überwiegend sympathisch skizziert. Susa entwickelt sich im Laufe der Geschichte von einer naiven zu einer selbstbewussteren Frau. Die Handlung kann aus dem Leben gegriffen sein. Sie macht zum Teil nachdenklich, andererseits ist sie phasenweise amüsant. Allerdings kamen mir einige Themen zu kurz und das Ende fand ich zu rosarot. Die Handlungsorte sind plastisch und lebendig dargestellt Der angenehme und lockere Schreibstil liest sich flüssig und spannend.
Der Roman ist ein emotionale Geschichte zum Thema Affäre, Lebenslügen, Liebe, Freundschaft und Familie.«
  9      0        – geschrieben von isa21
Kommentar vom 24. Juni 2016 um 17:49 Uhr (Schulnote 1):
» Hach ja, der Titel ist schon allein eine Redewendung, die man sich merken sollte und den man in den täglichen Wortschatz integrieren könnte. ;) Noch tausend Mal besser ist jedoch alles, was sich unter dem Titel verbirgt. Ein Buch, das einen durch alle Gefühlslagen jagt, ein Buch das zum Nachdenken anregt, und ein Buch das vor allen Dingen wundervoll ist.«
  4      0        – geschrieben von Böse Minna
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