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Wiedersehen in Dorset
Verfasser: Lily Baxter (5)
Verlag: Bastei Lübbe (2372)
VÖ: 1. April 2016
Genre: Historischer Roman (3095) und Romantische Literatur (14226)
Seiten: 306
Themen: 1939 (6), Dorset (10), Dreißiger Jahre (127), England (876), London (1191), Sehnsüchte (352), Vierziger Jahre (126), Wiedersehen (913)
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Kommentar vom 11. Januar 2018 um 21:16 Uhr (Schulnote 3):
» 1939 wird die dreizehnjährige Poppy Brown aus London evakuiert und aufs Land nach Dorset geschickt. Sie ist eine von drei Millionen Menschen, die während des zweiten Weltkrieges die Hauptstadt und anderen Großstädten verlassen, um den Bombardierungen zu entgehen, und findet Aufnahme auf Squire's Knapp, dem großen Anwesen der wohlhabenden Familie Caroll.

Poppy teilt nun das Los vieler anderer Kinder: Allein und weit weg von ihren Eltern, mit nur wenig Hab und Gut, leidet sie unter der Trennung und weiß nicht, ob sie ihre Familie im Londoner Stadtteil West Ham jemals wieder sieht. Sie ist verängstigt, und die Bewohner des Hauses, insbesondere die unterkühlte Mrs. Carroll, machen das Leben nicht unbedingt leichter für sie.

Einer der Lichtblicke ist jedoch Guy Carroll. Poppy schwärmt von Anfang an hingebungsvoll für ihn, wenngleich er für sie unerreichbar scheint. Denn da ist zum einen seine Herkunft, zum anderen Amy, Guys Verlobte. Ungeachtet der Umstände nimmt diese Poppy unter ihre Fittiche und wird zu ihrer Verbündeten. Poppy hängt an ihr und hebt sie auf ein Podest. Umso größer ist ihre Enttäuschung, als Amy, die Person, die sie immer für einen Engel gehalten hat, vor der drohenden Gefahr außer Landes flieht und damit Guy ebenfalls im Stich lässt, der in den Krieg zieht.

Auch Poppy muss nach London zurückkehren, weil sie dort gebraucht wird. Während die Jahre vergehen, der Krieg kein Ende zu nehmen scheint, wächst sie zu einer hübschen jungen Frau heran, die sich neuen Herausforderungen stellt und an ihrem Ziel arbeitet, Krankenschwester zu werden.

Was hält das Schicksal noch für sie bereit, und wird sie Guy eines Tages wiedersehen?

Lily Baxter hat sich bei Poppys Geschichte in "Wiedersehen in Dorset" von den Erlebnissen ihrer eigenen Mutter inspirieren lassen, die das Los jener Kinder teilte, die wegen der Bombardierungen fernab ihrer Familie aufs Land geschickt wurden. Es ist zu spüren, dass die Autorin daneben zudem eigene Kindheitserinnerungen in die Handlung einfließen lassen hat. Diese liest sich mit Leichtigkeit, der Schreibstil fordert den Leser aber auch nicht. Das eine oder andere Mal fehlt es zudem an Ausdruckskraft, und mit Hinweis auf die Übersetzung ist es eher fraglich, ob ein Wort wie „schnieke“ im Englischen Verwendung findet.

Zwar wartet das Geschehen mit ein paar Wendungen auf, ist hingegen im Ganzen nicht überraschend. Vielmehr überfrachtet Lily Baxter das Schicksal von Poppy und driftet dadurch - wenn auch nur im geringen Maße - ins Sentimentale ab. Etwas weniger Dramatik wäre hier von Vorteil gewesen.

Auflockernd für den Erzählfluss ist das Auftauchen bestimmter Produkte der damaligen Zeit. So gibt es unter anderem Pralinen von Rowntree's und Cadbury's Nussschokolade, Brylcreem-Pomade und Gibbs-Zahnpasta, es werden Woodbines und Kensitas-Zigaretten geraucht und „Run, Rabbit, Run“, „Any Old Iron“ und „Knees up Mother Brown“ gehört.

Hinsichtlich der Figuren hat die Autorin ein Augenmerk auf ihre Hauptfigur gelegt. Im Wesentlichen gelingt es der Autorin gut und in einem soliden Rahmen, Poppys Entwicklung vom unsicheren und zurückhaltenden 13-jährigen Mädchen aus der Arbeiterklasse zur selbstbewussten jungen Krankenschwester im historischen Kontext der Kriegsjahre darzustellen sowie ihre charakterlichen Eigenschaften deutlich zu machen. Gleichfalls überzeugt sie mit der Beschreibung der Empfindungen ihrer Protagonistin.

Poppy hat das Herz am rechten Fleck. Da sie aus ihrem vertrauten Umfeld herausgerissen wird, ist sie zunächst verunsichert, zumal sie, die eigentlich immer viel Trubel um sich hatte, nunmehr allein und sowohl ohne Familie als auch Freunde dasteht und sich behaupten muss. Dies ist von Erfolg gekrönt, so dass Poppy mehr und mehr Verantwortung übernimmt, ihre positiven Züge wie Großherzigkeit und Hilfsbereitschaft verstärken sich. Auch verliert sie nie die Freude an den einfachen Dingen.

Die Liebesgeschichte wird angenehm zurückgenommen erzählt. So spielt auch der Part von Guy eine kleinere Rolle, füllt diese aber entsprechend den Vorgaben aus. Gleichwohl entspricht das Bild von Guy dem eines britisch unaufgeregten jungen Mannes seiner Kreise, der geradlinig und ehrenhaft handelt, seine Pflicht gegenüber dem Vaterland erfüllt.

Daneben fügen sich die Nebenfiguren mehr oder weniger intensiv ein und beleben das Geschehen.

Die Geschichte unterhält mit einem manierlichen Plot, der im Ansatz, das Schicksal einer jungen Frau in Kriegszeiten zu schildern, durchaus positiv zu werten ist. Allerdings vermag sie es letzten Endes nicht, den Leser durchgängig zu begeistern und so nachdrücklich in Erinnerung zu bleiben.«
  15      1        – geschrieben von Svanvithe
 
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