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Der Vorleser
Verfasser: Bernhard Schlink (13)
Verlag: Diogenes (391)
VÖ: 1995
Genre: Historischer Roman (3779) und Romantische Literatur (17884)
Seiten: 208 (Gebundene Version), 224 (Gebundene Version Nr. 2), 207 (Taschenbuch-Version), 288 (Taschenbuch-Version Nr. 2), 209 (Kindle-Version)
Themen: Analphabetismus (6), Holocaust (41), Konzentrationslager (53), Nationalsozialismus (251), Prozess (94), Schuld (553), Sechziger Jahre (133)
Charts: Einstieg am 26. Juli 2012
Zuletzt dabei am 4. September 2012
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Erklärung der Bewertungssysteme
Was als Schilderung der ungleichen erotischen Beziehung des jungen Michael Berg zu der 21 Jahre älteren Hanna Schmitz beginnt, wandelt sich zu einer Betrachtung ethischer Fragen und den Umgang mit den Tätern des Holocaust.
Lesermeinungen (6)     Blogger (2)     Tags (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 9. April 2016 um 20:15 Uhr (Schulnote 1):
» Der 15jährige Michael Berg begegnet eines Tages der wesentlich älteren Hanna Schmitz. Er fühlt sich nicht gut, ist an Gelbsucht erkrankt, und sie bringt ihn nach Hause. Als es ihm endlich besser geht, ermuntert ihn seine Mutter, der Frau zu danken, die ihm geholfen hat. Und so macht er sich auf den Weg zu Hanna, was den Beginn einer erotischen Beziehung einläutet. Durch sie wird er in die Liebeskunst eingeführt und lernt Sehnsüchte und Zurückweisung kennen. Michael wird abhängig von Hanna und ihren Launen, denn sie ist eine Frau, die sich mit Geheimnissen umgibt, die nie richtig greifbar wird und für die er etwas tut, um das sie ihn bittet: Er liest ihr Bücher vor. Von nun an besteht Michaels Leben nicht nur aus dem tristen Schulalltag, sondern ist erfüllt von früher Sexualität und Lektüren, die Hanna mitfiebern, lachen und leiden lassen - so sehr geht sie mit den Geschichten mit. Und er selbst blüht auf, erduldet so manches, spinnt sich ein Kokon aus Lügen, um sie immer wieder zu treffen.
Doch eines Tages ist Hanna auf und davon. Verwirrt und traurig bleibt Michael zurück. Viele Jahre später sieht er sie wieder, an einem Ort, mit dem er niemals gerechnet hätte. Hanna wird angeklagt, eine ehemalige KZ-Aufseherin gewesen zu sein und Menschen kaltblütig in den Tod geschickt zu haben.

"Der Vorleser" ist ein Buch, das man nicht so leicht vergisst. Dem Autor ist es gelungen, eine spannende, atmosphärisch dichte Erzählung über die erste Liebe, Schuld und Sühne und gegen das Vergessen zu schreiben, die berührt und zeigt, dass man von einem Menschen nicht jede Seite kennt. Insbesondere die eine Seite nicht, die er gekonnt verbirgt - zumal derjenige selbst auch mit der Vergangenheit nichts mehr zu tun haben will, bis sie ihn einholt - ob gewollt oder nicht.

Die Auseinandersetzung mit den Verbrechen im Zweiten Weltkrieg werden hier etwas anders behandelt, denn man sieht Hanna als Mensch, als Frau, die durchaus durch eine interessante Persönlichkeit besticht, ohne zu leugnen, dass das, was sie getan hat, egal auf welcher Ebene, nicht entschuldbar ist. Hier wird auch anschaulich gezeigt, wie mit den Tätern des Holocaust in den 60er Jahren verfahren wurde.
Michael wurde früh erwachsen, mutiert zum Einzelgänger und kann Hanna nie vergessen, so sehr hat sie sein Leben geprägt.

Mich hat die sprachliche Schönheit des Werkes fasziniert, die Gedanken über das Leben, über Würde, Reue und Schuld. Eine beeindruckende Schilderung über eine Beziehung voller Geheimnisse, die nicht sein durfte, und die sich doch entwickelte und zwei Menschen für sich einnahm, die nach Gefühlen und Hingebung suchten. Nach einem Platz des Vergessens.

Die Verfilmung mit Kate Winslet und David Kross kann ich auch empfehlen. Die beiden Schauspieler hauchen den Figuren Leben ein und man bekommt ein jeweiliges Gesicht noch zum Gelesenen dazu.«
  13      0        – geschrieben von Legeia
Kommentar vom 21. Februar 2015 um 0:47 Uhr (Schulnote 1):
» @Scarryboy: Wirbel? Von Wirbel habe ich nichts mitbekommen, entscheidend ist, daß es ein intelligentes und wertvolles Buch für jeden ist, der sich für Geschichte interessiert, und gerade für Jugendliche eignet es sich eigentlich so gut, dass es im Schulunterricht nicht schlecht aufgehoben wäre. Offensichtlich wird es dort ja auch inzwischen verwendet, den Kommentaren nach zu urteilen. Für mich kam das Buch damals leider zu spät raus.«
  7      1        – geschrieben von Mr. Spock
Kommentar vom 16. November 2012 um 1:01 Uhr:
» Ich kann den ganzen Wirbel, der um das Buch gemacht wurde, wenig bis gar nicht verstehen. Zwar ist das Thema gut bzw. die Idee herausragend, aber die miserable Sprache Schlinks macht alles zunichte. Am liebsten hätte ich das Lesen abgebrochen.«
  0      0        – geschrieben von Scarryboy
Kommentar vom 27. März 2012 um 23:01 Uhr:
» Bei mir war das Buch auch Pflichtlektüre in der Schule, und ich war froh, als wir damit fertig waren. Die Bearbeitung der wichtigen Thematik ist vollkommen missglückt. Es ist einfach geschmacklos, wie hier die mentale Aufarbeitung des Holocausts und die sexuelle Ausbeutung von Minderjährigen verknüpft wird. Außerdem ist die Wandlung der Figur Hanna alles andere als glaubwürdig geschrieben.«
  0      0        – geschrieben von cathy216
Kommentar vom 12. Februar 2012 um 20:12 Uhr:
» "Der Vorleser" gehörte zu den Büchern, die ich in der Schule lesen musste. Obwohl es ein viel jüngeres Buch war als die ganzen anderen Bücher, die wir dort vorgesetzt bekamen, hat es eine Gemeinsamkeit mit den anderen: scheinbar werden dort nur solche Bücher ausgewählt, die einem das Lesen verleiden wollen. Das Buch gefiel mir weder stilistisch noch inhaltlich. Stilistisch nicht, weil massenweise viel zu kurze Sätze im Staccato abgefeuert werden, inhaltlich nicht, weil sich das Buch spätestens ab der zweiten Hälfte im Prozess katastrophal langweilig dahinzieht. Absolut nicht empfehlenswert.«
  0      0        – geschrieben von McSkyhead
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