Diese Website nutzt Cookies, nähere Infos finden Sie hier. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass sie Cookies verwendet. 
44.339 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »femke62«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
KINDLE
 
BROSCHIERT
 
HB-DOWNLOAD
 
Inspector Swanson 2 - Inspector Swanson und der Fall Jack the Ripper
Verfasser: Robert C. Marley (8)
Verlag: Dryas (48)
VÖ: 20. Mai 2015
Genre: Historischer Roman (4442) und Kriminalroman (7607)
Seiten: 346 (Broschierte Version), 348 (Kindle-Version)
Themen: 19. Jahrhundert (1330), Ermittlungen (1299), Jack the Ripper (23), London (1624), Mordserie (349), Prostituierte (74), Scotland Yard (92), Viktorianisches Zeitalter (183)
Reihe: Inspector Swanson (7)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
1,40 (92%)
auf Basis von einem Blogger
1
100%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
BENUTZER-SCHULNOTE
1,33 (93%)
1
67%
2
33%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
Errechnet auf Basis von 3 Stimmen
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Inspector Swanson 2 - Inspector Swanson und der Fall Jack the Ripper« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (2)     Blogger (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 9. Oktober 2020 um 20:00 Uhr (Schulnote 1):
» „Lauf doch weg, schrie eine Stimme in ihrem Kopf.“

Wir befinden uns im Jahr 1888 in Londons East End. Als im Stadtteil Whitechapel eine Frauenleiche aufgefunden wird, ist dem Scotland Yard nicht klar, was da für ein schwieriger Fall auf sie zurollt. Chief Inspector Donald Swanson und sein Team werden mit dem Fall betraut. Die Ermittlungen sind schwierig, denn in Whitechapel treibt sich allerlei Gesindel herum. Prostituierte gibt es an jeder Straßenecke.

Die Gegend ist heruntergekommen und Verbrechen an der Tagesordnung. Hier nun sucht und findet der Mörder, der sich später selbst „Jack the Ripper“ nennt, seine Opfer. Er mordet auf brutalste Weise und er wird mit jedem Mord immer blutrünstiger.

Wer ist dieser perfide Killer? Diese Frage stellt sich nicht nur Chief Inspector Swanson. Scotland Yard warnt, abends und nachts nicht mehr allein auszugehen. Aber die armen Frauen, die ihren Körper für ein paar Pennys verkaufen, halten sich nicht an diese Warnung.

Reverend Samuel Augustus Barnett und viele seiner Kirchgänger gehen deshalb nachts auf Streife und versuchen, die leichtsinnigen Frauen vor dem Mörder zu beschützen.

Jeder ist hier unter Verdacht, denn als der Commissioner von Scotland Yard Beweismittel vernichten will, sieht es so aus, als wenn er weiß, wer „Jack the Ripper“ ist.

Und dann ist da noch Mary Jane, die ihr großes Geheimnis nicht preisgeben will und in Todesgefahr schwebt. Hier scheint das britische Königshaus seine Finger im Spiel zu haben.

Wie passt das alles zusammen? Und wer ist „Jack the Ripper“ wirklich? Ein Verrückter, ein Arzt oder einfach nur ein perfider Frauenschlächter?
Pos. 2257 „Vielleicht liegt ja in der Frage, warum der Mörder niemandem aufgefallen ist, sogar der Schlüssel zu dem Rätsel.“

Fazit:

Der Autor Robert C. Marley nimmt mich in seinem Krimi über „Jack the Ripper“ mit ins East End im Jahre 1888. Das gelingt ihm sehr gut, denn sofort schaltet sich mein Kopfkino ein und ich begleite Chief Inspector Swanson durch die dunklen schmutzigen Straßen Whitechapel´s.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm lesbar. Die Seiten fliegen nur so durch meine Finger. Die Beschreibungen der Morde sind sehr detailliert und blutrünstig, da habe ich so manches Mal meine Augen schließen müssen und schwer geschluckt. Für schwache Nerven ist dieser Krimi tatsächlich nichts. Aber wer schon mal von „Jack the Ripper“ gehört oder gelesen hat, weiß, dass dieser Frauenschlächter sich von Mord zu Mord steigerte.

Der Autor hat aber auch Sinn für Humor und trotz der detailreichen Schilderungen der Morde auch einige Sätze, die mich zum Lächeln brachte, parat.
Pos.1850: „Ein mörderisches, fehlgeleitetetes Aschenputtel, das sein Schühchen verloren hatte und sich nun versteckt hielt.“

Die Charaktere zeichnet Robert C. Marley mit viel Feingefühl. Alle Figuren bekommen ihr eigenes Gesicht. Mir gefiel Chief Inspector Swanson hier richtig gut, er hatte trotz dieser schlimmen Taten auch noch ein Auge für das Gute. Auch dem Bösen begegnen wir hier und schauen dem Killer bei seinen furchtbaren Taten über die Schulter.

Der Spannungsbogen hält bis auf ganz wenige Seiten, fast das ganze Buch über sein hohes Niveau.

Die umfangreiche Recherche, die der Autor hier betrieben hat, möchte ich hier ausdrücklich noch erwähnen. ich vergebe hier 5 verdiente Sterne und eine ganz klare Leseempfehlung. Aber Vorsicht, für schwache Nerven ist dieses Buch nicht geeignet, denn es wird schon sehr ins Detail gegangen.

Mit diesen letzten Sätzen vom grübelnden Chief Inspector Swanson beende ich meine Rezension.
Pos. 4892: „Wie viele Komödien, wie viele Tragödien mochten in diesem Augenblick dort draußen ihren Anfang nehmen oder ihr erschreckendes Ende finden? Wessen Vorstellungskraft würde schon ausreichen, sich all die Schrecknisse auszumalen, die eine einzige Nacht mit sich bringen konnte?“«
  14      0        – geschrieben von ginnykatze
 
Kommentar vom 18. Juni 2016 um 10:08 Uhr (Schulnote 1):
» "...Ich bin auf Huren heruntergekommen und ich werde nicht aufhören, sie aufzuschlitzen, bis ich schließlich doch eingelocht werde. Großartige Arbeit war die letzte Sache. Ich habe der Dame keine Zeit gelassen zum quietschen. Wie können sie mich da jetzt schnappen? Ich liebe meine Arbeit und möchte von Neuem anfangen..."
(Auszug aus dem Brief des angeblichen Jack the Ripper, 25. September 1888)

Inspector Donald Swanson ist auf der Jagd. Auf der Suche nach einem geheimnisvollen Killer, einem Schlächter, der Whitechapel, das nebelige und heruntergekommene Viertel von London aufsucht, um Prostituierte auf bestialische Weise zu ermorden. Die Presse nennt ihn fortan Jack the Ripper, was überaus passend und seinen Taten angemessen ist.
Zusammen mit seinem Team versucht der Inspector den unheimlichen Mörder zu fassen, doch es gibt unzählige Verdächtige.
Und bald webt sich ein finsteres Spinnennetz um die Beteiligten, denn es gibt Personen, die helfen wollen und unschuldig sind, die nächsten spielen perfide, um ihre Interessen zu wahren, und andere, die zu Unrecht ins Visier der Polizei geraten, müssen versuchen diese von ihrer Unschuld zu überzeugen.
In Whitechapel wimmelt es bald von Constables, doch der Ripper scheint immer einen Schritt voraus zu sein.
Wird Swanson ihn stellen?

Robert C. Marley vereint in diesem Buch eine Reihe von Verdächtigen, sodass der geneigte Leser sich selbst bald in dem Katz- und Mausspiel, das sich Swanson mit dem potentiellen Verbrecher liefert, befindet. Man wandelt durch die dunstigen Gassen von London, leidet mit den Opfern, ermittelt mit der Polizei und muss so manches Mal schmunzeln (auch wenn es sich hier um einen der gefährlichsten Mörder überhaupt handelt), denn die Dialoge sind auserlesen, geprägt von Seitenhieben auf die Gesellschaft und lockern die mitunter Grauen erregende Atmosphäre das eine oder andere Mal auf.

Wie im ersten Buch - Inspector Swanson und der Fluch des Hope Diamanten - , das eigentlich nach den Ripper-Morden spielt, begegnet dem Krimiliebhaber wiederholt ein besonnener und sympathischer Inspector, der sich durch Behutsamkeit und Empathie auszeichnet. Mit allen Mitteln will er den Mörder schnappen, genau wie Frederick Abberline, der eher impulsiv und ungestüm agiert.
Bald tummeln sich ein Doktor, ein Anwalt und sogar Oscar Wilde auf der ellenlangen Liste, die besagt, dass einer von ihnen der Schlächter sein muss.
Und man darf gespannt sein, wer sich am Ende als Jack the Ripper entpuppt.

Mir hat das Buch mitsamt dem Schreibstil sehr gut gefallen, denn die Suche nach dem Mörder war überaus interessant.
Wenn man sich ein bisschen mit den damaligen Namen und Theorien auskennt, wird man merken, dass vieles davon sich in dieser Version der Geschichte wiederfindet, und dass sich der Autor auch gewisse Freiheiten genommen hat.

Man muss sehr genau lesen, denn zwischendurch werden wichtige, kleine Details angesprochen, die sonst verloren gehen. Aber gerade das macht Spaß: Zu sinnieren, wen man selbst von der Liste der Verdächtigen streichen kann, oder wer doch wieder hektisch daraufgeschrieben wird. Denn eines ist sicher: Das Ende ist überraschend und nachvollziehbar.«
  16      0        – geschrieben von Legeia
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2020)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz