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Anna Kronberg 1 - Teufelsgrinsen
Verfasser: Annelie Wendeberg (4)
Verlag: Kiepenheuer & Witsch (727)
VÖ: 13. Februar 2014
Genre: Historischer Roman (6341) und Kriminalroman (10668)
Seiten: 240
Themen: 19. Jahrhundert (1872), Anna Kronberg (4), Ärzte (1181), Cholera (11), London (2112), Seuche (160), Sherlock Holmes (68), Verschwörungen (656)
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Erklärung der Bewertungssysteme
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MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 16. Mai 2016 um 13:20 Uhr (Schulnote 2):
» London, Ende des 19. Jahrhunderts, eine Stadt, die regelmäßig von Seuchen heimgesucht wird; Zehntausende leben in bitterster Armut. Im Londoner Wasserwerk wird ein Cholera-Opfer entdeckt. Dr. Anton Kronberg, Englands führender Bakteriologe, wird hinzugezogen und findet heraus, dass der Mann absichtlich mit tödlichen Bakterien infiziert wurde. Während Scotland Yard den Fall nur halbherzig verfolgt, begegnet Kronberg dem beratenden Detektiv Sherlock Holmes. Er entdeckt Kronbergs wahre Identität sofort: eine Frau, die sich als Mann ausgibt, um als Ärztin praktizieren zu können. Im Gegenzug beginnt Anna – sehr zu dessen Verdruss – Holmes‘ kompliziertes Innenleben zu analysieren. Die beiden ungleichen, doch intellektuell ebenbürtigen Partner müssen sich zusammenraufen, um eine Verschwörung aufzudecken, die so monströs ist, dass sie die Taten von Jack the Ripper in den Schatten stellt ... Ein historischer Kriminalroman, der das viktorianische England zum Leben erweckt und mit Dialogwitz und einem unglaublichen Ermittler-Duo begeistert – der Auftakt einer neuen Krimireihe um Anna Kronberg und Sherlock Holmes.

Dr. Anna Kronberg, die sich als ein Mann - mit dem selbstgewählten Namen Anton - in der medizinischen Welt ausgeben muss, um diesen Beruf auszuüben, ist eine geschätzte Bakteriologin. Mit einem messerscharfen Verstand gesegnet, steht sie dem Detektiv Sherlock Holmes in Nichts nach, den sie bei der Untersuchung einer Leiche im Londoner Wasserwerk kennenlernt. Dieser scheint nach anfänglicher Langeweile ein neues Forschungsobjekt gefunden zu haben: Er bemerkt sofort, dass sich unter den Männerkleidern eine Frau verbirgt. Anna hat Angst, dass Holmes sie verrät und willigt ein, dass er bei der Obduktion des Mannes dabei sein darf.
Wird Holmes sie verraten?
Im Verlaufe der Handlung wird sichtbar, dass die beiden sich in puncto Analyse und Scharfsinn die Waage halten. Und der Fall zieht weitaus mehr Kreise, als die beiden am Anfang vermuteten, denn es war kein normaler Unfall.

Mir gefiel, dass diesmal eine Frau mit Sherlock Holmes zusammengearbeitet hat, und dass sie ihn genau wie Irene Adler fasziniert. Anna ist tough, stark, hat aber auch ihre inneren Schattenseiten, was verständlich bei ihrer Vergangenheit und den ständigen Verkleidungen zum Mann ist.
Die Beschreibungen des viktorianischen Londons empfand ich als äußerst gelungen, besonders, dass der Roman viel von der damaligen Armut der Leute erzählt.
Durch den bildhaften Schreibstil sieht man die schmutzigen Straßen dieser beeindruckenden Stadt vor dem geistigen Auge.

Wer Doyle's Sherlock erwartet, dürfte enttäuscht sein, denn dieser Ermittler tickt ein wenig anders. Darauf hat die Autorin auch im Buch hingewiesen.
Die Recherche der damaligen Zustände, das Wissen um Jack the Ripper oder der West-Port-Morde waren gekonnt eingeflechtet.
Besonders mochte ich die Dialoge zwischen Anna und Sherlock, die geistreich und manches Mal zum Schmunzeln waren.

Wer ein Buch mit Authentizität, aber auch mit eigener Interpretation und Fantasie sucht, dürfte begeistert sein.
Für mich hätte es noch ein Schuss mehr Action sein können. Dennoch gefiel mir der Auftakt sehr gut.

Flüssiger Schreibstil, neue Ideen und eine starke Frau.«
  12      0        – geschrieben von Legeia
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