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Der Trick
Verfasser: Emanuel Bergmann (1)
Verlag: Diogenes (318)
VÖ: 24. Februar 2016
Genre: Gegenwartsliteratur (2175)
Seiten: 400
Themen: Magie (1525), Scheidung (139), Tricks (10), Zauberer (675), Zweiter Weltkrieg (329)
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Der "Große Zabbatini", der im Berlin der dreißiger Jahre ein erfolgreicher Bühnenzauberer war, lebt nun als mürrischer alter Mann in Los Angeles - und zwar so lange, bis er von einem kleinen Jungen gebeten wird, mit Hilfe seiner magischen Kräfte die Scheidung seiner Eltern zu verhindern ...
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Lesermeinungen (3)     Blogger (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 24. Januar 2017 um 20:56 Uhr (Schulnote 1):
» Dieses Buch zählte zu meinen Lesejahreshighlights, denn es überzeugte mich, weil es sowohl inhalts- als auch stilmäßig eine überaus gelungene Mischung zwischen Information und Unterhaltung darstellt. Passend zu den überwiegend jüdischen Protagonisten und der Zeit, in der die erzählten Ereignisse zum Teil angesiedelt sind, finden auch die Geschehnisse in den Konzentrationslagern Erwähnung. Das kommt eindrucksvoll, aber an keiner Stelle effekthäscherisch zur Sprache. Auch wird dem Leser der eine oder andere Zaubertrick nahe gebracht, sei es in der Kunst, andere Menschen mental geschickt zu beeinflussen, oder sei es, etwas scheinbar verschwinden lassen zu können.«
  8      0        – geschrieben von victory
Kommentar vom 19. April 2016 um 22:48 Uhr (Schulnote 1):
» Hinter dem wie von Diogenes gewohnt schrecklich unspektakulären Cover steckt tatsächlich eine ganz beeindruckende Geschichte, die einen so aufzuwühlen und mitzunehmen versteht, wie es bei mir schon lange kein Buch mehr getan hat. In beiden Handlungssträngen auf ganzer Linie überzeugend, und gerade in der Vergangenheit unheimlich atmosphärisch und plastisch. Den Autor muss man sich merken!«
  4      0        – geschrieben von Mädel
Kommentar vom 1. April 2016 um 6:43 Uhr (Schulnote 1):
» Welch eine Vorstellung! Nicht nur die des "Großen Zabbatini", sondern auch, welch ein beeindruckendes Debüt von Emanuel Bergmann. Dieses Buch hat mich wahrhaft verzaubert, in seinen Bann gezogen, viele Emotionen heraufbeschworen, nachdenklich, betroffen und mit einem Lächeln im Gesicht zurückgelassen.

Wir schreiben das Jahr 1934, Prag. Der Rabbinersohn Mosche Goldenhirsch, 15, besucht ohne Wissens seines Vaters einen Zirkus, in dem die Zaubervorstellung des Halbmondmannes und seiner reizenden Assistentin sein Leben verändert. Ab diesem Tag ist er regelrecht verzaubert, die Kulisse trägt ihn in eine andere Welt, zeigt ihm etwas, das er in seinem normalen Leben vermisst hat. In eine Welt, die voller Wunder erscheint, in der alles möglich ist.
Mosche reißt aus und schließt sich dem Zirkus an. Er wird bald zum wissensdurstigen Schüler des Zauberers, wächst an seinen Aufgaben und Herausforderungen. Doch so wie das Dasein als Illusionist voller Täuschungen und Lügen steckt, ziehen diese sich auch plötzlich durch sein Leben. Mosche wird erwachsen, und entgeht als Jude auch nicht den Taten der Nationalsozialisten. Einmal mehr muss er sich neu erfinden und um sein Leben bangen.

Der zweite Handlungsstrang spielt im Jahr 2007, Los Angeles. Der zehnjährige Max kann sich nicht damit abfinden, dass sich seine Eltern Deborah und Harry scheiden lassen wollen. Als er zufällig auf eine Schallplatte des "Großen Zabbatini" stößt, offenbar ein Zauberer, der einmal sehr bekannt und berühmt war, muss er diesen unbedingt finden, denn nur er kann mit seinem "Spruch der ewigen Liebe" seine Eltern wieder zusammenbringen. Max ist überzeugt davon. Als er dann tatsächlich auf denn 88jährigen Mann trifft, erwartet Max eine böse Überraschung, denn Zabbatini interessiert sich weniger fürs Zaubern, sondern für Stripclubs, Alkohol und will seinem Leben ein Ende setzen.
Scheint es da nicht Schicksal zu sein, dass gerade der lebensfrohe und verzweifelte Max in das Leben des einst so grandiosen Magiers tritt?

Mit ganz viel Wortwitz, Ironie, Sarkasmus, leisen Tönen und vor allem auch einem Einblick in die grausame Zeit um 1939, in der die Judenverfolgung stattfand, erzählt dieser Roman bewegend und eindringlich aus dem Leben des Mosche Goldenhirsch.
Ich muss sagen, dass mich selten ein Buch so berührt hat, denn die bildliche und überaus gefühlvolle Sprache reißt einfach mit.
Ob im Hier und Heute, oder im Damals, man lacht, staunt, fühlt sich betroffen und leidet mit. Die gesamte Gefühlspalette wird auf jeder Seite ausgelebt.
Die Figuren waren jede auf ihre Weise ausdrucksvoll beschrieben. Ob Deborah, Max' Mutter, die stets wie eine Löwin kämpft, oder Rosl, das Omchen von Max, um nur zwei zu nennen, man konnte sich ausnahmslos alle vorstellen. Der Autor hat sich bei der Entwicklung der Personen und der Geschichte sehr viel Mühe gegeben. Und auch die Zeit, in der das Hitlerregime herrschte, lässt erahnen, wie die Menschen leiden mussten und wie sie in ständiger Angst lebten.

Ein Buch, das man gelesen haben muss - sonst hat man etwas verpasst.

Tiefsinnig, tragisch, berührend, bezaubernd.«
  13      0        – geschrieben von Legeia
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