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Auch das wird vergehen
Verfasser: Milena Busquets (1)
Verlag: Suhrkamp (349)
VÖ: 8. Februar 2016
Genre: Gegenwartsliteratur (2505)
Seiten: 170
Themen: Exmann (84), Katalonien (8), Mütter (575), Spanien (122), Töchter (462), Trauer (273)
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Nach dem Tod ihrer Mutter fährt Blanca auf den Sommerfamiliensitz ihrer Familie ans Meer, wo auch ihre beiden Exmänner, die gemeinsamen Kinder, Freundinnen und der Geliebte sind - und es beginnt eine entrückte Zeit, aber auch eine Zeit der Einsicht ...
Lesermeinungen (3)     Blogger (2)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 15. Juni 2016 um 15:14 Uhr:
» Sowohl das Cover als auch der Titel des Buches haben mich sofort angesprochen. Auch der Klappentext hat mich neugierig auf das Buch gemacht.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm zu lesen.
Zum Inhalt, die Mutter von Blanca ist gestorben und sie vermisst sie über alles. Um etwas Abstand zu gewinnen fährt sie mit ihren Kindern und ihren beiden Exmännern zu ihrem Sommerferienhaus am Meer.
Ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut, muss aber auch gestehen, dass ich irgendwie gar nicht richtig ins Buch reingekommen bin. Irgendwie hat mir der rote Faden für eine vernünftige Handlung gefehlt.
Auch ist es sehr schwer zu folgen, da viel Namen auftauchen. Ich hab dem Buch seine Chance gegeben und es fertig gelesen, letztendlich war ich aber froh, dass es nicht allzu dick war. Leider konnte mich das Buch überhaupt nicht überzeugen.«
  6      0        – geschrieben von karin1966
Kommentar vom 10. März 2016 um 11:10 Uhr (Schulnote 2):
» Milena Busquets bewegt sich in ihrem Roman auf dem Drahtseil zwischen der Leichtigkeit des Lebens und der Schwermut der Trauer. Ein Drahtseilakt, den sie gekonnt meistert, wenngleich ich nicht gänzlich warm geworden bin mit Blanca. Dennoch, eine gelungene Melange der Gefühle.«
  4      0        – geschrieben von Trini
Kommentar vom 7. März 2016 um 14:47 Uhr (Schulnote 1):
» Heilt die Zeit alle Wunden, oder tut sie's nicht? - Diese Frage beschäftigt die Protagonistin Blanca in diesem Roman unbewusst fast durchgängig seit dem Tod ihrer Mutter.
Blanca ist eine Frau über 40, die bereits zwei Kinder (von zwei Exmännern) hat und aus meiner Sicht führt sie ein sehr freies Leben (vor allem sexuell gesehen), das den Anschein macht, als wäre Blanca völlig unbeschwert und offen und voller Liebe. Dennoch bricht eine gewisse Melancholie, Traurigkeit und Verlorenheit in den Sätzen und Gedanken von und über die Protagonistin durch.

Gerichtet ist diese Geschichte hauptsächlich an Blancas tote Mutter, von der man allerhand erfährt - ebenso wie von der Beziehung zwischen Mutter und Tochter, die eine ganz spezielle gewesen sein dürfte. Obwohl die Mutter schon sehr alt und krank war und Blanca schon damit rechnen musste, dass es bald zu Ende mit ihr geht, hat sie der Tod trotzdem völlig getroffen und aus der Bahn geworfen. Das zeugt nur umso mehr davon, dass die Mutter in Blancas Leben einen richtigen Anker dargestellt haben muss ...

~ Es hinzubekommen, dass man schwerelos ist und nichts schwer, wo doch die Traurigkeit alles tonnenschwer macht. ~
(S. 66)

In diesem Roman erfährt man dann viel über die Ablenkungsmethoden, die Blanca wählt, um über den Tod ihrer Mutter hinwegzukommen. Vor allem Männer spielen dabei eine sehr große Rolle: Exehemänner, ein Geliebter und ein Fremder, der die Beerdigung ihrer Mutter besucht hat.
Gefallen hat mir daran vor allem diese Lockerheit und die erwartungsfreie Haltung der Protagonistin, was den Sex und das Beisammensein betrifft. Da wird zum Beispiel mit dem Exmann geschlafen und dann "Lass uns heiraten!" gesagt. - Natürlich nicht wirklich völlig ernst gemeint, aber allein schon diese lockere "kann-man-machen-wenn-man-will-Einstellung" hat was Faszinierendes. - Das Leben ganz leicht und locker und nicht gänzlich ernst zu nehmen, ist eine Sache, die normalerweise gar nicht so leicht zu erlernen ist, wenn man es nicht schon, wie in Blancas Fall, von einem Elternteil mitbekommen hat ...

~ »Leichtigkeit ist eine Form von Eleganz«, sagte ich, »leicht und fröhlich zu leben ist sauschwer.« ~
(S. 51/52)

Die vielen zum Nachdenken anregenden Textstellen, die auf diesen 170 Seiten zu finden sind, haben mich ebenfalls sehr begeistert. Nicht nur, weil ich eine passionierte Zitatesammlerin bin, sondern auch weil ich mit allen davon etwas anfangen/mich damit identifizieren konnte.
Dies ist ein wirklich wundervoller Roman zum Abtauchen, für ruhige Stunden, einfach zum Nachdenken und Genießen.«
  8      0        – geschrieben von Janine2610
 
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