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Wir Kinder vom Bahnhof Zoo

Verfasser: Christiane Felscherinow (2), Horst Rieck (1) und Kai Hermann (2)
Verlag: Bastei Lübbe (4200), Carlsen (1307), Gruner & Jahr (8) und Heyne (3555)
VÖ: 1978
Genre: Biografie (2339), Jugendliteratur (9660) und Sachbuch (3497)
Seiten: 368
Themen: Abhängigkeit (31), Berlin (1762), Drogen (724), Filmvorlagen (615), Isolation (89), Jugendliche (254), Prostitution (345), Siebziger Jahre (296), Verzweiflung (216)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Vom "Stern" veröffentlichtes Buch über die Situation drogenabhängiger Kinder und Jugendlicher am Beispiel der Berlinerin "Christiane F." (Felscherinow).
Lesermeinungen (4)     Blogger (2)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 1. Februar 2016 um 20:14 Uhr (Schulnote 2):
» Christiane F. – die wohl auch noch heute berühmteste Drogenabhängige Deutschlands – schildert ihre Erlebnisse auf der Fixer-Szene am Berliner Bahnhof Zoo, wo sie mit 14 Jahren heroinabhängig wird.



Es gibt wohl kaum jemanden, der „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ nicht zumindest dem Namen nach kennt. Ich habe das Buch, wie so viele andere auch, als Jugendliche zum ersten Mal gelesen und in der Schule den Film angeschaut. Seither habe ich das Buch viele Male gelesen, und jedes Mal sind mir neue Aspekte aufgefallen.



Die Sprache des Buches ist sehr einfach gehalten. Obschon das Buch von zwei Journalisten anhand von Tonbandprotokollen geschrieben wurde, erschien es mir eher, als ob die Protokolle ohne Überarbeitung direkt abgetippt worden wären. In der Ich-Perspektive schildert Christiane tagebuchartig in einfachen Sätzen („er sagte, ich sagte, er sagte“) ihre Erlebnisse von der Kindheit bis zum Aufenthalt bei ihren Verwandten in Hessen, den sie zu diesem Zeitpunkt als ihre definitive Loslösung von Drogen erachtete. Auffällig ist dabei, wie gut sich Christiane noch Jahre später an Details, Dialoge etc. erinnern konnte, insbesondere wenn man bedenkt, dass sie während dieser Zeit grösstenteils auf Heroin war. Wie gut ihre Erinnerung an die Geschehnisse tatsächlich war, und wie viel sie sich nachträglich zusammengereimt hat, kann ich als Aussenstehende natürlich nicht beurteilen. Zwischendurch kommen auch noch weitere Beteiligte zu Wort, wie beispielsweise Christianes Mutter, die auf wenigen Seiten ihre eigene Sicht der damaligen Situation schildern.



In früheren Jahren war ich immer beeindruckt, dass Christiane die Schuld an ihrer Drogensucht niemand anderem zuschiebt („niemand wird gegen seinen Willen angefixt“). Als ich das Buch nun wieder gelesen hatte, fiel mir auf, dass sie zwar nicht mit dem Finger auf andere zeigt, gleichzeitig aber auch die Schuld nicht bei sich sucht. Sie gibt nie direkt zu, dass sie Fehler gemacht hat, dass es eine schlechte Entscheidung gewesen war, mit den Drogen anzufangen. Sie scheint sich als Opfer der Umstände zu sehen, dem gar nichts anderes übrig blieb, als sich den Drogen zuzuwenden, über ihre eigene Verantwortung an ihrem Leben denkt sie nie nach. Ob der Leser dieser Ansicht folgen will, ist sicher diskussionswürdig. Daher sehe ich „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ weder als Abschreckung vor Drogen, wie es die Einen sehen, noch als „Anleitung zum sorgenfreien Drogenleben“, wie es andere befürchten.


Mein Fazit

Immer noch tief beeindruckend, auch wenn ich es mit ü30 anders lese und auffasse als mit 15.«
  7      0        – geschrieben von Aglaya
 
Kommentar vom 20. September 2014 um 9:25 Uhr (Schulnote 2):
» Inzwischen ist das Buch natürlich schon ein bisschen in die Jahre gekommen, aber immer noch ein brisantes und gutes, und ein nach wie vor aktuelles. Nicht umsonst schon jetzt so was wie einer der Klassiker der modernen deutschsprachigen Literatur.«
  0      0        – geschrieben von joyce830
Kommentar vom 15. Juni 2013 um 21:50 Uhr:
» Ich habe das Buch vor vielen Jahren in der Schule lesen müssen. Tatsächlich ist das eines der wenigen Bücher, bei denen es wirklich Sinn macht, sie dort lesen zu lassen. Wirklich ein sehr wichtiges Buch für die Entwicklung von Jugendlichen!«
  0      0        – geschrieben von franjob
Kommentar vom 17. Februar 2012 um 21:16 Uhr:
» Ein sehr gutes und wichtiges Buch für Jugendliche, das vollkommen zurecht an vielen Schulen inzwischen zur Pflichtlektüre gehört, und das schon seit Jahren. Keine weichgespülte Scheinwelt, sondern die erschreckende Realität, damals wie heute.«
  0      0        – geschrieben von Haarschneider
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