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Die Augen des Iriden
Verfasser: Maja Loewe (1)
Verlag: Papierverzierer (173)
VÖ: 8. Juni 2015
Genre: Jugendliteratur (5838) und Thriller (5719)
Seiten: 400
Themen: Berlin (889), Bilder (32), Bruderschaft (138), Experimente (203), Geheimnisse (3551), Verschwörungstheorien (63), Waffen (170), Wissenschaftler (322)
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Lesermeinungen (1)     Blogger (2)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 14. Februar 2017 um 19:35 Uhr (Schulnote 2):
» Das Geheimnis der Augen

Klappentext:
Tief unten in den Kellern des Otto-Suhr-Instituts der Freien Universität Berlin werden bei einem Experiment alle ethischen Grenzen gesprengt. Ein Psychologe, ein Neurowissenschaftler und ein Historiker nutzen das Wissen einer geheimen Bruderschaft, um Bilder in manipulative Waffen zu verwandeln.
Der sechzehnjährige Henry wird in eine hochexplosive Geschichte verwickelt, die eng mit dem Geheimbund der Iriden aus der Zeit der Französischen Revolution verknüpft zu sein scheint, mit dem sein Vater sich wissenschaftlich beschäftigt hat. Und auch, dass Henry ein blaues und ein braunes Auge hat, scheint eine tiefere Bedeutung zu besitzen. In plötzlichen Tagträumen beginnt er in Bilder einzutauchen und ihre innersten Mechanismen zu erkennen. Gemeinsam mit seiner Chat-Freundin Valeska macht er sich auf die Suche nach der Wahrheit und kommt einem schrecklichen Geheimnis auf die Spur, dass die Menschheit für immer verändern könnte.
Ein tiefsinniger Jugendroman in einer Action-geladenen Kulisse von Geheimbund und Verschwörungstheorien, dessen Abenteuer an mehr Orte führen, als diese Welt zu bieten hat.

Rezension:
Seit dem Verschwinden seines Vaters vor 10 Jahren wird der mittlerweile 16-jährige Henry von Irides von Hauslehrern unterrichtet. Außer zu diesen und seiner Mutter, die seit dem Verschwinden ihres Mannes seelisch angeschlagen ist, hat er kaum Kontakt zu Menschen. Die regelmäßigen Chats mit Valeska, die ein Internat besucht, weil ihr alleinerziehender Vater kaum Zeit für sie hat, sind seine einzige Abwechslung. Doch dann passiert alles gleichzeitig: Eine Vertretungslehrerin zeigt Henry ein Gemälde, das eine eigenartige Wirkung auf ihn hat, Valeska wird nach dem Tod eines Mitschülers verdächtigt, diesen zum Selbstmord getrieben zu haben, und dann scheint das alles auch noch im Zusammenhang mit den Forschungen seines Vaters und den Gemälden seiner Mutter zu stehen. Schnell sind Henry und Valeska auf der Flucht, verfolgt von Polizei und Unbekannten.
Ich hatte zuvor noch nie gehört, dass die Entstehung von Romanen durch Crowdfunding ermöglicht wird, aber bei diesem war genau das der Fall. Um es vorweg zu nehmen: Es hat sich gelohnt. Herausgekommen ist ein fesselnder Fantasy-Thriller, bei dem die Zusammenhänge im Lauf der Handlung immer verzwickter werden. Immer wenn der Leser (oder auch einer der Protagonisten) denkt, er hätte es endlich verstanden, wird es noch viel komplizierter. Die wahre Quelle des Durcheinanders liegt in tiefer Vergangenheit begraben. Was Maja Loewe ihren Lesern bietet, ist ein gründlich durchdachtes Rätsel, das – nachdem man alle Fakten kennt – keine Logikschwächen offenbart. Zu Beginn erscheint das Buch als Thriller mit jugendlichen Hauptfiguren. Erst später offenbart sich dem Leser, dass das eigentliche Geheimnis im Bereich der Fantasy zu suchen ist, auch wenn die Story komplett ohne die üblichen Fantasywesen auskommt. „Die Augen des Iriden“ ist wirklich empfehlenswert!

Fazit:
Dieser tief in der Geschichte verankerte Fantasy-Thriller sorgt für Spannung bis zuletzt.

Alle meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: www.rezicenter.blog«
  12      0        – geschrieben von Frank1
 
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