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Boston Berserks 04 - Bei Rot nicht wenden
Verfasser: Aurelia Velten (41)
Verlag: Hippomonte Publishing (65)
VÖ: 17. Februar 2016
Genre: Jugendliteratur (8485) und Romantische Literatur (28356)
Seiten: 480 (Broschierte Version), 493 (Kindle-Version)
Themen: Basketball (57), Begegnungen (3514)
Reihe: Boston Berserks (16)
Charts: Einstieg am 12. März 2016
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Erklärung der Bewertungssysteme
Was haben ein professioneller Basketballspieler und eine Modedesignerin gemeinsam? Richtig, sie müssen beide mal zum Drugstore.

Als Nigel Bauer die zuckersüße Amber Johnson auf einem schlecht beleuchteten Parkplatz über den Haufen rennt, hätte er nicht ahnen können, dass sie sein ganzes Leben verändern würde.

Es ist kein Geheimnis, dass er in sozialen Situationen völlig unbeholfen ist, doch Amber scheint trotzdem immer zu verstehen, was er eigentlich sagen will – auch wenn er eher knurrt oder gar schweigt.

Schon so lange waren die Boston Berserks Nigels Familie. Unmöglich kann er da zulassen, dass Amber ihn von der Arbeit mit seinem Team ablenkt ... oder doch?
Lesermeinungen (1)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Aurelia Velten für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Aurelia Velten gibt es auf ihrer Autorenseite und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Kapitel 1


„Hatschi!“ Die Nase putzend eilte Amber Johnson über den dunklen Parkplatz des Drugstores. Warum hatte sie bloß so weit entfernt des Einganges geparkt? Und warum war es hier so dunkel?!
     Geplagt durch ihre Erkältung setzte sie mühsam einen Schritt vor den anderen. Irgendwelche Jugendlichen mussten sich einen Spaß daraus gemacht haben, die Straßenlaternen mit Steinen abzuschießen. Auf diese Weise war das Neonschild des Drugstores die einzige Lichtquelle auf dem riesigen Asphaltparkplatz. Das genügte Amber lange nicht, um sich hier sicher zu fühlen. Unwohl beugte sie den Kopf nach unten mit dem Ziel, in den Tiefen ihrer Handtasche das kleine Pfefferspray zu finden, welches sich dort verbarg. Zwar hatte Amber in dem riesigen Lederbeutel immer alles dabei, aber wenn sie etwas brauchte, fand sie es natürlich nie!
     Als plötzlich ein Klingeln ertönte, schreckte Amber wieder hoch. Ein ganzes Stück weiter trat in ebendiesem Moment eine riesenhafte Gestalt aus dem Drugstore. Es war viel zu dunkel, um den Mann zu erkennen, aber ... um Himmels willen war der groß! Schon viel zu viele Schauergeschichten und Horrornachrichten hatte Amber gehört oder gesehen, um ihre Suche nach dem Pfefferspray nun nicht zu intensivieren. Eilig kramte sie weiter in ihrer Tasche herum, schnaufte dabei aber ganz schön, da sie kaum Luft durch ihre verschnupfte Nase bekam.
     Nach einem so langen, arbeitsreichen Tag war eine Erkältung wirklich das Letzte, was Amber heute noch gebrauchen konnte! Aber Boston gehörte schließlich zu einer der regenreichsten Städte in den USA. Dummerweise hatte sie an diesem Morgen ihren Regenschirm zu Hause vergessen, so war sie direkt in einen Schauer geraten und hatte sich natürlich prompt erkältet. Amber schien ein Talent für so etwas zu haben – sie war in dieser Hinsicht ungeschickt.
     Seufzend wollte sie ihre verzweifelte Suche nach dem Pfefferspray gerade aufgeben – vermutlich war ihre Sorge so oder so völlig übertrieben –, da erhaschten ihre Finger endlich das kleine Döschen mit Pfefferspray darin. Mit einem triumphierenden Lächeln sah Amber auf, aber da lauerte plötzlich ein unüberwindbarer düsterer Schatten vor ihr.
     Ein Aufschrei entglitt ihren Lippen, doch es war schon zu spät. Mit einem dumpfen Knall prallte Amber direkt gegen die feste Wand eines viel größeren Körpers. Bestand der Kerl denn aus Stein?! Wie konnten Muskeln so hart sein?
     Augenblicklich wurde sie herumgewirbelt, stolperte mehrere Schritte zurück, konnte sich aber nicht abfangen, sodass sie schlussendlich über die eigenen Füße und nach vorne fiel. Nur mit den Händen konnte sie ihr Gesicht davor bewahren, über den harten Asphalt zu kratzen.
     Elegant wie immer landete Amber auf Händen und Knien vor dem Fremden. Abgesehen von ihrer peinlichen Lage taten ihre aufgeschürften Finger und Beine weh wie die Hölle. Um Atem zu holen, verharrte Amber einen Moment erst einmal genau so, wie sie war, bis sie endlich ihre Gedanken geordnet hatte und die Welt um sie herum aufgehört hatte, sich zu drehen. Mit einem angespannten kläglichen Laut beförderte Amber sich herum, sodass sie auf ihrem Hintern landete. Ob der Asphaltboden nun dreckig war oder nicht, im Moment war es ihr vollkommen egal, worauf sie saß – Hauptsache, ihre Knie und Hände waren entlastet.
     „O verdammt! Ich hab Sie übersehen, das tut mir leid, ich ...“
     Erst bei den stockenden, etwas verwirrt vorgestoßenen Worten erinnerte sich Amber an den Grund für ihren Sturz. Wenigstens klang der Riese harmlos in seiner eigenen Hilflosigkeit und erschien ihr nicht mehr so angsteinflößend wie zuvor aus der Ferne.
     „Geht es Ihnen gut? Gott, Sie bluten ja!“
     Tat sie das? Verwirrt blinzelte Amber zu dem Riesen hinauf. Dank der schlechten Beleuchtung konnte sie sein Gesicht immer noch nicht erkennen. Die Neonanzeigetafel des Drugstores bewunderte vermutlich momentan den breiten Rücken des Fremden. Bewundern? Was dachte Amber da nur?
     Verwirrt zog sich ihre Stirn kraus, während sie ihren Blick endlich von dem gesichtslosen Mann abwenden und an ihrem eigenen Körper hinab wandern lassen konnte. Als Amber sah, was aus ihrer Lieblingsjeans – und vor allem der Haut darunter! – geworden war, zuckte sie heftig zusammen. So langsam wich auch der Schock über den unerwarteten Sturz von ihr und der Schmerz erreichte ihr Bewusstsein. Ja, Kies, Dreck und weiß Gott was noch alles tief in ihre Wunden eingegraben war, das fühlte sich alles andere als angenehm an.
     Bevor sie überhaupt reagieren konnte, ging der Riese plötzlich vor ihr in die Knie. Ob er Arzt war? Nein, wahrscheinlich nicht – oder alle seine Patienten fürchteten sich vor ihm. Beinahe hätte Amber aufgelacht bei der Vorstellung, konnte ihr Kichern aber gerade so noch unterdrücken. Sie musste wirklich ein wenig verrückt geworden sein. Hysterie vielleicht?
     In ihrem Leben war derzeit genug los – der Tag hatte sie völlig erschöpft. Schon bald würde ihr Bruder nach einjähriger Reise zurückkehren und das Drama um ihn und Ambers beste Freundin würde von Neuem losgehen. Und nun auch noch ihre elegante Showeinlage auf dem Drugstore-Parkplatz! Heute war es einfach zu viel.
     „Sie müssen ins Krankenhaus“, stellte der fremde Mann gerade fachmännisch fest. Jetzt, da er den Kopf ein wenig seitlich drehte, um Amber ins Gesicht zu sehen, konnte sie seine Züge auch erkennen.
     Nein, kein Arzt, ein verdammter NBA-Spieler! Ihre gesamte Familie war verrückt nach ihm. Nigel Bauer höchstpersönlich! Wie sollte Amber das wohl ihren Eltern beibringen? Die würden vor Eifersucht sterben, dass sie dem professionellen Basketballspieler nicht persönlich über den Weg gelaufen waren!
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