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Die sieben Tode des Max Leif
Verfasser: Juliane Käppler (5)
Verlag: Knaur (1275)
VÖ: 8. Januar 2016
Genre: Gegenwartsliteratur (2398)
Seiten: 368
Themen: Geschenke (129), Hypochondrie (4), Liebeskummer (75), Tod (893)
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Max lebt sein Leben exzessiv. Dann holt der Tod seinen besten Freund, und Max weiß, dass er der Nächste sein wird. Doch einfach so zu sterben, das geht nicht - Max trifft Vorkehrungen ...
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Lesermeinungen (3)     Blogger (4)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 31. Januar 2016 um 19:47 Uhr (Schulnote 1):
» Die Geschichte wird aus Max' Sicht erzählt, und er war mir von Anfang an sympathisch. Obwohl er ein Selfmade-Millionär ist, der bislang auf der Überholspur lebte, ist er hilfsbereit, großzügig und sensibel. Um seinen Freund Paul trauert er sehr, er lässt sich von seiner frechen Putzfrau allerlei Sprüche gefallen und kümmert sich um Pauls Doberman Hannibal, obwohl dieser ihm ständig - wortwörtlich - ans Bein pinkelt. Der Protagonist macht im Laufe der Geschichte eine große Wandlung durch, und es macht Spaß, dies mitzuerleben.

Wirklich lustig ist es immer, wenn es zum Schlagabtausch zwischen Max und Dr. Bärbeißer kommt, die vielleicht nicht sonderlich herzlich wirkende, jedoch patente und kompetente Ärztin, welche sich sich mit Max' Eigendiagnosen herumschlagen muss. Auch Putzfrau Jekaterina Poljakow sorgt mit ihren Kommentaren zu Max' Lebensstil für Erheiterung. Und den etwas verrückten Hund Hannibal hätte ich am liebsten vom Fleck weg adoptiert.

Die nachdenklichsten Szenen spielen sich vor allem zwischen Max und Maja ab. Letztere hat selbst einen schweren Unfall überlebt und kein Verständnis für seine Jammereien. Sah Max in Maja bislang nur die mürrische Frau, die ihm seinen täglichen Kaffee zubereitet, so entwickelt sich aus dieser "geschäftlichen Verbindung" langsam eine tiefe Freundschaft.

Ich mochte den Schreibstil sehr, er ist flüssig zu lesen und gespickt mit Humor. Dabei driftet das Buch trotz der Steilvorlage nie ins Alberne ab. Die Autorin versteht es, den Leser zu fesseln, und ich habe den Roman wirklich ungern aus der Hand gelegt. Die Sprache ist sehr lebendig, und das ein oder andere Mal habe ich mich dabei erwischt, wie ich mir einbildete, Max' Symptome ebenfalls langsam zu spüren. ;-)

Der Klappentext versprach mir eine schräge und amüsante Geschichte über einen Mann, der sich von einer eingebildeten Krankheit in die nächste katapultiert. Hier wurde nicht zu viel versprochen, eher im Gegenteil! Ich war doch ziemlich überrascht, dass dieser "Hypochonder-Roman" noch so vieles mehr ist. Hier geht es nicht nur um die Erkenntnis, dass man besser zu einem kompetenen Arzt gehen sollte, statt Dr. Google zu fragen. Es geht um Entschleunigung, um Reflektion, was man eigentlich mit seinem Leben anstellen will, was einem gut tut, was man wirklich braucht. Es geht um Freundschaft, Liebe, Schuld und Sühne. Max' Odyssee durch die Welt der Krankheiten ist nicht nur unterhaltsam, sondern macht auch nachdenklich.

Das Buch ist komplett abgeschlossen, die Autorin plant jedoch eine Fortsetzung von Max Leif. Ich habe den Roman sehr gerne gelesen und werde mir den Folgeband garantiert auch besorgen. "Die sieben Tode des Max Leif" war mein erstes Buch von Juliane Käppler, aber sicherlich nicht mein letztes!«
  9      0        – geschrieben von Hathor
 
Kommentar vom 30. Januar 2016 um 14:26 Uhr (Schulnote 1):
» Meine Meinung:
Der 41-jährige Musikproduzent Max Leif hat (eigentlich) alles, was man sich wünscht. Er ist erfolgreich, hat sich in der Musikbranche einen Namen gemacht und könnte sich jeden Wunsch erfüllen. Doch der Tod seines besten Freundes bremst ihn aus. Man könnte es aber auch so sehen, dass für ihn nun andere Dinge wichtig werden. Welche, auf die man als Mensch wirklich den Fokus legen sollte, und andere wiederum, die das Dasein zu einem Höllentrip machen. Max entwickelt ein regelrechtes Faible für das Entdecken von Krankheiten. Wenn ihn nicht die Tsetsefliege mit ihrem Rüssel attackiert hat, muss es eben HIV oder ein Gehirntumor sein. Er steigert sich von einem Leiden ins nächste, und dabei scheint ihm keiner so recht helfen zu können. Denn neben dem Hypochonder treten weitere Figuren auf, die bildhaft gezeichnet sind. Da sind u. a. Jekaterina Poljakow, seine Putzfrau, die um keinen Spruch verlegen ist oder Maja, die unnahbare Barista, bei der er sich den täglichen Koffeinschub abholt, und Dr. Ingrid Bärbeißer (der Name passt sehr gut), die ihn als Ärztin betreut, ist selbst dem Wahnsinn nahe, wenn er zu ihr in die Sprechstunde kommt. Jeder einzelne Charakter dreht sich um Max und hat doch eine eigene Geschichte zu erzählen.

"Die sieben Tode des Max Leif" ist ein Roman, der mit viel Herzblut geschrieben ist. Man kann schmunzeln, lauthals lachen (besonders über Max' Gedanken und über die Dialoge mit der Putzfrau), aber man wird auch nachdenklich, schluckt ein paar Mal heftig, weil es nicht nur humorvoll zugeht, sondern die Geschichte auch berührende, tief eingreifende und zum Teil erschütternde Momente beinhaltet.
Eben eine gelungene Tragikomödie, in der Max Leif die Hauptrolle spielt. Aber die Geschichte zieht einen nicht hinunter, weil sich die Ereignisse die Waage halten, denn wo Schatten ist, muss auch Licht sein.

Max ist nicht immer ein Sympathieträger, man verzeiht ihm so manches als Leser, aber doch nicht alles, und einmal mehr fragt man sich nach der Beendigung des Buches, was der Sinn des Lebens ist. Was wirklich zählt, wie man damit umgeht, wenn man Fehler gemacht hat, wieso man sich oft um Nichtigkeiten so sorgt, und das Wesentliche aus den Augen verliert.
Wie man am überaus gelungenen Cover sieht, regnet es unter dem Schirm des Hypochonders. Wer hatte nicht schon einmal das Gefühl, dass es nur regnet, damit man allein nass wird? Wobei man sagen muss, dass es bei Max eher ein Platzregen sein dürfte, der ihn in seinen verschiedenen Krankheitsphasen trifft. Und ein Geheimnis umgibt ihn auch noch wie eine Aura des Bösen.

Das Buch vereinigt alle Facetten, alle möglichen Gefühlswallungen, die man auch als Leser Seite für Seite miterlebt.
Juliane Käppler hat sich auf neues Terrain gewagt und auch mit dieser Erzählung voll ins Schwarze getroffen.

Amüsant, tragisch-komisch, liebenswert, mit leisen und lauten Zwischentönen. Max Leif wie er lebt und (doch nicht?) stirbt.

5 Sterne.«
  9      0        – geschrieben von Legeia
Kommentar vom 23. Januar 2016 um 16:00 Uhr (Schulnote 1):
» Ein Buch über einen Hypochonder zu schreiben ist ein genialer Einfall gewesen, den die Buchwelt tatsächlich noch gebraucht hat. Und so haben wir hier mit Max einen Selbstdiagnostiker, den man einfach gerne haben muss, und eine Story, die zwar vordergründig nur amüsant, bei näherem Betrachten aber durchaus sehr durchdacht und vielschichtig ist. Sehr gut!«
  5      0        – geschrieben von Zeitungsleserin
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