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Bernsteintränen
Verfasser: Izabelle Jardin (8)
Verlag: Amazon Publishing (275) und Ullstein (1061)
VÖ: 17. November 2015
Genre: Historischer Roman (3522) und Romantische Literatur (16743)
Seiten: 386 (Taschenbuch-Version), 388 (Kindle-Version)
Themen: Bernstein (12), Karriere (175), Polen (54), Reisen (1724)
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Karrierefrau Nicola wird auf eine Geschäftsreise ins Land des Bernsteins geschickt und macht dort Erfahrungen, die ihren ganzen bisherigen Lebensweg ins Wanken bringen ...
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Lesermeinungen (3)     Blogger (8)     Tags (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 24. Dezember 2015 um 15:45 Uhr (Schulnote 1):
» Der Klappentext verrät nicht so viel von der Geschichte und wer mich kennt, weiß dass ich ich auch nicht zuviel verraten möchte. Ich möchte lediglich meine Empfindungen und Eindrücke wiedergeben ohne zuviel von dieser packenden Geschichte zu erzählen.
Ich habe bisher von Izabelle Jardin nur "Remember" gelesen, aber ich kann sagen, dieses Buch fesselte mich nicht weniger. Ich war von der ersten Seite direkt gefangen und konnte einfach nicht abwarten zu erfahren, wie Nicola und ihre Geschichte sich entwickelt. Dieser Roman ist weder ein historischer Roman noch ein Liebesroman, sondern ein harmonischer und perfekter Mix aus Beiden.
Nicola ist unsere Hauptprotagonistin und ist eine kariereorientierte, zielstrebige und erfolgreiche Frau. Sie hat bisher die Liebe für sich nicht gefunden und durch ihr Elternhaus ist sie nicht gerade dazu erzogen mit der rosaroten Brille durchs Leben zu gehen. Für mich verkörperte sie die moderne Frau von Heute, kaum Gefühle zulassen und immer schön den Job an erster Stelle. Sie war mir dadurch nicht unsympathisch nur weil ich vielleicht ein blauäugiges Lieschen bin. Aber es war für mich nur eine Frage der Zeit, bis auch ihr Herz den Kampf über den Verstand gewinnt. Sie hat in diesem Roman eine tolle bewegende Entwicklung gemacht und Izabelle Jardin versteht es den Leser in diese Reise vollends zu intigrieren. Die Bilder die sie mir beim Lesen vor meinen Augen zeichnete rührten mich nicht nur einmal zu Tränen. Emotional war ich mittendrin statt nur dabei. Sei es aufgrund meiner eigenen Erlebnisse oder weil sich beim Lesen Parallelen auftaten kann ich nun nicht sagen, aber ich weiß eins: Dieser Roman wühlt das Herz auf.
Wie oft fragt man sich, lasse ich den Kopf oder das Herz entscheiden? Wie oft fragt man sich, ist es die richtige Entscheidung ? Ich denke daher war es auch für mich so einfach mich komplett auf diese bewegende Geschichte einzulassen.
Hier spielt der historische Teil des Romans auch eine große und starke Rolle, jedoch möchte ich darüber nicht zuviel verraten. Denn was der Klappentext nicht verrät gebe auch ich nicht preis. Nur soviel sei gesagt, man wird wieder darauf aufmerkam gemacht wie lebendig Geschichte sein kann, sofern man denn dafür offen ist. Ich denke Interesse daran zu zeigen gerade im engen Familienkreis kann nie schaden. Ich selbst bin immer auf der Suche nach Gesprächen in der Familie gewesen und ich bin dankbar dafür, was ich alles erfahren durfte. Auch das spielt bei Nicola eine große Rolle und ich fand es wunderbar wie sich alles entwickelt hat und sich so für sie viele offene Fragen klären ließen.
Dieser Roman hat viele Faktoren, die mich als Leser fesselten. Er ist romantisch, jedoch nicht kitschig. Er hat geschichtliche Aspekte, die mir jedoch lebhaft und bildlich vermittelt wurden und keineswegs trocken waren. Ich durfte die Entwicklung einer Person miterleben und wie sich langsam ein Puzzle vervollständigt.
Die Geschichte gab mir auch die Hoffnung, dass es für bestimmte Dinge einfach kein Verfallsdatum gibt.«
  11      0        – geschrieben von Nici´s Buchecke
 
Kommentar vom 5. Dezember 2015 um 17:21 Uhr (Schulnote 2):
» Wahrscheinlich bezeichnen sich alle Länder in der Gegend als Land des Bernsteins, Marie. ;) Ich fand aber auch, dass das Buch ziemlich gut gewesen ist. Sehr gut geschrieben, emotional stark, allenfalls vielleicht ein bißchen vorhersehbar. Dem guten Gesamteindruck raubt das aber nur wenig.«
  3      1        – geschrieben von Werona
Kommentar vom 24. November 2015 um 12:56 Uhr (Schulnote 1):
» Bisher habe ich das "Land des Bernsteins" eigentlich eher immer in Richtung des Baltikums verortet und nicht nach Polen, aber gut. Das Buch ist auf jeden Fall sehr gelungen, kein Liebesroman im typischen Sinne, sondern eine warmherzige Geschichte, die viel Zeit umfasst und gut miteinander verbindet. Trotz 400 Seiten keine Längen, nicht mal ein Anflug davon ... ich bin sehr, sehr zufrieden.«
  4      0        – geschrieben von Marie85
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