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Mythos Fremdenlegion
Verfasser: Stefan Müller (2)
Verlag: Econ (90) und Ullstein (1278)
VÖ: 11. September 2015
Genre: Biografie (1573)
Seiten: 336
Themen: Armee (153), Fremdenlegion (16), Mali (8), Soldaten (545)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Stefan Müller, der fünf Jahre lang Teil der "härtesten Armee der Welt" war, zeichnet ein realistisches und kritisches Bild aus dem Inneren der Eliteeinheit.
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 20. Oktober 2016 um 20:45 Uhr (Schulnote 1):
» Über die französische Fremdenlegion kursieren viele Gerüchte und Halbwahrheiten. Das Buch von Stefan Müller, der fünf Jahre lang in dieser Truppe gedient hat, bringt hier etwas Licht ins Dunkel. Die Rekrutierung ist nur in Frankreich bis zum 40. Lebensjahr möglich. Diese Arme beschäftigt etwa 7.700 Mann aber keine Frauen. Nur Nichtfranzosen werden, bis auf einige Offiziere die aus der französischen Armee stammen, angenommen. Die Fremdenlegion kämpft ausschließlich für Frankreich und arbeitet mit der regulären französischen Armee zusammen. Die Mitglieder erhalten während ihrer Dienstzeit eine neue Identität. Die Eignungstests sind anspruchsvoll und werden zunehmend schwieriger. Der Fremdenlegionär erhält eine Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis in Frankreich, und zwar egal wo er her kommt, und zu bestimmten Bedingungen kann er die französische Staatsbürgerschaft bekommen. Schwerverbrecher werden heute nicht mehr aufgenommen, die Legion kann sich, bei der großen Anzahl an Bewerbern, ihre Leute aussuchen. Wer Legionär werden will muss kämpfen: In der brutalen Grundausbildung zuerst gegen sich selbst. Gegen den Hunger, die Erschöpfung, den Schlafmangel. Der Autor beschreibt sehr lebhaft und anschaulich den Alltag bei der Legion. Das Legionärsleben erschließt sich dem Leser dadurch äußerst realistisch. Die immer wiederkehrenden Übungen, ob es nun das Bügeln der Uniform ist, oder einen Berg heraufrennen, alles wird penibel geprüft und wiederholt. Und das mit einer Ausstattung, die nicht gerade dem neuesten Stand entspricht und deren Qualität voller Mängel zu sein scheint, weshalb er und viele Andere sich auf eigene Kosten Neues zulegen.
Nach dem Ende der viermonatigen Grundausbildung überwiegen die Routinearbeiten eines Soldaten. Dann der erste „richtige“ Einsatz an der Elfenbeinküste. Die erste Beförderung, weitere Lehrgänge. Stefan lernt eine Französin kennen, aber die Beziehung hält nicht lange. Das stressige Leben als Legionär lässt sich in der wenigen Freizeit nicht auf Knopfdruck abstellen. Das ergibt Konflikte und die Beziehung scheitert, nicht die letzte. Die Fremdenlegion ist keine Eliteeinheit vergleichbar mit den Navy Seals, sondern es sind nur besonders gut ausgebildete Soldaten, die auf möglichst viele Situationen, die im Einsatz auftreten können, vorbereitet und trainiert.
Müller schildert die unglaubliche Anspannung im Kampfeinsatz während der Operation „Serval“ in Mali. Ja, er hat getötet, nein, die Legionäre reden nicht gerne darüber. Was herauszulesen ist, ist das Mitgefühl für den getöteten Gegner, obwohl ihm bewusst ist, er oder der Andere. Auf diese Stresssituation werden die Soldaten zwar vorbereitet, damit sie entsprechend handeln, aber mit ihren Gefühlen müssen sie selbst klar kommen. Am Ende seiner Dienstzeit nach fünf Jahren wird ihm ein Lehrgang zum Sergeant angeboten, wenn er seinen Dienst um weitere drei Jahre verlängern würde. Diese Option wird bei guten Leistungen angeboten, eine Bewerbung ist nicht möglich. Aber er lehnt ab. Er will keine weiteren drei Jahre, kein fremdbestimmtes Leben mehr. Er hat seine Erfahrungen gemacht und viel gelernt. Der Abschied ist traurig. Keinerlei Wertschätzung. Der Apparat spuckt ihn einfach nur aus. Er ist ersetzbar.
Der Ghostwriter dieses Buches ist Martin Specht, Autor und Journalist. Von ihm stammt ebenfalls das Buch „Heute trifft es vielleicht dich“, bei dem es um Legionäre geht, die im Indochina- und Algerienkrieg teilgenommen hatten. Specht wollte aber auch die Erfahrungen eines Legionärs unserer Zeit beschreiben und hatte Glück. Er erfuhr von einem gewissen Karl Mahler, der die Fremdenlegion verlassen wollte und setzte sich mit ihm in Kontakt. Stefan Müller hatte von Anfang an Tagebuch geschrieben und auch ihm war es wichtig, seine Erfahrungen weiterzugeben. Dass es dabei aber Geheimnisse gibt, über die er niemals Auskunft geben wird, ist klar, schließlich gibt es viele militärische Dinge, die nicht in Feindeshand geraten sollen. So kam es zu einem fruchtbaren Austausch dessen Ergebnis dieses Buch ist. Für junge Männer mit hehren Träumen äußerst empfehlenswert. Aber nicht nur für diese.«
  16      0        – geschrieben von Bücherspiegel
 
Kommentar vom 3. Oktober 2015 um 21:10 Uhr (Schulnote 1):
» Höchst interessantes Buch, das jeden begeistern wird, der nicht erwartet, dass es hier zu einer Aneinanderreihung von Kampfeinsatzbeschreibungen kommt. Der Autor hat nämlich nur an einem teilgenommen. Stattdessen wird viel Wert darauf gelegt, den Alltag der Fremdenlegionäre aufzuzeigen, die Härte des täglichen Drills, außerdem viel über Sachthemen wie Ausrüstungsgegenstände. Sehr sachlich, sehr gut, sofern man sich für das Thema überhaupt interessiert, versteht sich.«
  4      1        – geschrieben von Darkwing Duck
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