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Die Falle
Verfasser: Melanie Raabe (7)
Verlag: btb (613)
VÖ: 9. März 2015
Genre: Kriminalroman (10637)
Seiten: 352 (Gebundene Version), 353 (Kindle-Version), 512 (Kindle-Version Nr. 2)
Themen: Blutbad (61), Falle (286), Mörder (782), Schriftsteller (1557), Schwestern (1546), Wiedersehen (1978)
Erfolge: 12 × Spiegel Taschenbuch Top 20 (Max: 8)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Die Falle« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (4)     Blogger (6)     Tags (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 10. Mai 2017 um 21:23 Uhr (Schulnote 1):
» Ein ungleiches Psychoduell
Die Autorin Linda Conrads leidet seit dem gewaltsamen Tod ihrer Schwester unter Panikattacken und kann ihr Haus nicht mehr verlassen. Ihre ganze Welt beschränkt sich auf das Haus und ihren winzigen Freundeskreis, aber so sehr sie auch nach der Welt draußen sehnt und sich gleichzeitig vor ihr fürchtet, sie entkommt der Angst nicht.
Als sie im Fernsehn den Mörder ihrer Schwester zu erkennen glaubt, beschließt sie, ihm eine Falle zu stellen. Und schreibt ein Buch über den Mordfall.
Mit faszinierenden Sprachbildern und Einsichten beschreibt Melanie Raabe das Leben der Linda Conrads. Man kann sich extrem gut reinfühlen. Als schließlich ihr Widerscher in ihr Haus kommt, beginnt das Psychoduell und der Leser weiß bis zur letzten Seite nicht, war er der Mörder oder war er es nicht? Oder steht es vielleicht mit dem Geisteszustand von Linda Conrads nicht zum Besten?
Ich habe selten ein Buch gelesen, dass mich wirklich bis zur letzten Seite in der Schwebe gehalten hat. Immer wieder dreht sich die Situation und kommt schließlich zu einem tollen, auflösenden Ende.
Schade, dass ich nicht mehr als fünf Sterne geben kann, bin restlos begeistert!«
  10      0        – geschrieben von mareike
 
Kommentar vom 15. Dezember 2016 um 19:55 Uhr:
» Diese Geschichte ist ein Kammerspiel, im Mittelpunkt steht Linda mit ihrem Plan, ihrer Falle! Sie nimmt das Buch ein ~ es ist ihre Geschichte, ihre Gedanken …
Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive Lindas erzählt und durch ihr sehr zurückgezogenes Leben, tauchen kaum weitere Charaktere im Buch auf. Charlotte die Linda zweimal in der Woche hilft und Norbert, Lindas Verleger. Und doch erzeugt Melanie Raabe Spannung. Zunächst will man wissen welch einen Plan die Protagonisten schmiedet, wird sie ihn in ihr Haus locken können? Doch dann geschehen Dinge, die den Leser verunsichern, irritieren. Um mehrere Seiten später eine neue Wendung einzubauen.

Und dann ist da das Buch im Buch ~ Lindas Therapie, ihr Köder!
Die Idee, sowie Umsetzung sprachen mich sehr an! Das Buch im Buch schildert den Mord. Aus der Sicht des Polizisten. Ohne dabei zu verwirren. Melanie Raabe ist es gelungen zwei verschiedene Schriftsprachen in das Buch zu schreiben. Es gibt klare Unterschiede zwischen Lindas Sichtweise und dem geschriebenen Buch von Linda.

Der Schreibstil nahm mich von Beginn an ein! Kleine und einfach Worte sind in wunderbare Sätze gespickt worden.

"Meine Welt liegt in Schutt und Asche. Ich sitze auf meinem Bett, inmitten der Trümmer […] Ich bin eine offene Wunde. Ich bin der Geruch vom rohen Fleisch."
[S. 10]

Da die Gegenwartsform gewählt wurde, habe ich lange Zeit das Gefühl Linda würde vor mir sitzen, mir ihr Leben schildern und mich an ihren Gedanken, sowie die tiefen Ängste teilhaben lassen. Ein Thriller der ruhigen Töne, aber dadurch nicht weniger spannend.

Das Linda sich in ihrem neuen Haus verbarrikadiert ist in kleinen, leisen Schritten gekommen. Und sie hat sich damit arrangiert. Bis zu jenem Tag an dem sie dem Mörder ihrer Schwester in den Nachrichten entdeckt. Sie fasst einen Plan und diesen bereitet sie akribisch vor! Sie informiert sich über das Hinterlassen von DNA-Spuren, bereitet sich mit Verhörmethoden vor & konfrontiert sich mit den eigenen Ängsten.

Linda, Lindas Buch ~ die ersten Zweifel kamen auf und dann kam der Tag der Tage, Viktor Lenzen betritt ihr Haus. Das Gespräch, sein Verlauf, die Kleinigkeiten welche Linda auffallen. All dies verunsicherte mich, ließ Fragen entstehen. Es machte mich schlichtweg Wahnsinnig! Wer ist Jäger, wer Gejagter? Was geschah damals wirklich mit Anna? Doch kaum glaubte ich es zu greifen, so kamen wenige Zeilen später neue Zweifel!

Aber auch dieser Thriller konnte mich nicht mit seinem Ende überzeugen. Dieser eine kleine Schritt, welcher Linda die Welt bedeutet kam mir zu schnell, zu einfach. Auch die letzten Seiten konnten mich nicht abholen, hier hätte sich die Autorin mehr trauen dürfen!

Aber das Ende nimmt keinen großen Einfluss auf das Spannungsvergnügen, es mindert dies nur ein wenig. Denn die Verunsicherung des Lesers und der Schreibstil von Melanie Raabe haben mich überzeugt.«
  15      0        – geschrieben von Janna [KeJas-BlogBuch]
 
Kommentar vom 7. Juni 2016 um 16:23 Uhr (Schulnote 1):
» Schnappt die Falle zu?

Mit dem Thriller Die Falle ist der Autorin Melanie Raabe ein sehr gutes Debüt gelungen. In diesem Buch leidet die Bestsellerautorin Linda Conrads noch immer unter dem 11 Jahre zurückliegenden Mord an ihrer Schwester. Zwar hat sie derzeit den Mörder gesehen, aber das führte dennoch nicht zu seiner Ergreifung. Zurückgezogen lebt sie in ihrem Haus, das sie seit Jahren nicht verlassen hat, und leider unter den Erinnerungen. Zufällig sieht sie das Gesicht des Mörders im Fernsehen und beschließt diesem eine Falle zu stellen. Ob bzw. wie ihr das gelingt wird auf sehr intensive Weise erzählt.

Der Schreibstil im Buch ändert sich auch mit der Entwicklung von Linda. Ist er anfangs noch kurz und etwas abrupt wird er immer fließender und strömt auf ein gut gemachtes Ende hin. Der Spannungsbogen bleibt während des gesamten Thrillers erhalten und driftet auch nicht ab. Ich als Leser wollte unbedingt wissen wie es weiter geht und so habe ich das Buch in kürzester Zeit gelesen und fühlte mich gut unterhalten. Die Charaktere kommen stimmig rüber und auch die Idee ein Buch im Buch vorkommen zu lassen hatte seinen Reiz. So konnte ich immer wieder Passagen des von Linda geschriebenen Buches lesen und erhielt dadurch auch viele Informationen zu den handelnden Personen, da dieses Buch auch dazu dienen sollte den Mörder in die Falle zu locken. Linda hielt sich dabei recht genau an die Ereignisse rund um den Tod ihrer Schwester. Insgesamt ein empfehlenswertes Buch das ich nur ungern unterbrochen habe.«
  9      1        – geschrieben von manu63
Kommentar vom 25. September 2015 um 16:36 Uhr (Schulnote 1):
» Kaum zu glauben, dass das ein Debütroman ist, denn das hätten alteingesessene Romanschreiber auch nicht besser hinbekommen. An die Struktur des Buchs und der Handlung muss man sich anfangs ein bißchen gewöhnen, weil die Art und Weise, in der die Handlungsstränge nebenher laufen, ungewöhnlich ist, aber Dranbleiben lohnt sich. Ganz starker Roman!«
  3      0        – geschrieben von Hampelfrau
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