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Totenfrau
Verfasser: Bernhard Aichner (17)
Verlag: btb (553)
VÖ: 10. März 2014
Genre: Thriller (7500)
Seiten: 448 (Gebundene Version), 464 (Taschenbuch-Version), 449 (Kindle-Version)
Themen: Fahrerflucht (21), Rache (2377), Verkehrsunfälle (570)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Das schöne Leben von Blum gerät aus den Fugen, als ihr Mann bei einem Unfall stirbt. Durch Zufall findet sie heraus, dass hinter dem Unfall mehr steckt und fünf einflussreiche Menschen seinen Tod wollten. Nun sucht Blum Rache ...
Lesermeinungen (4)     Blogger (2)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 27. September 2020 um 18:06 Uhr (Schulnote 1):
» Nach "Der Fund "und" Bösland "habe ich nun mit dem ersten Band der Totenfrau -Trilogie "Die Totenfrau "begonnen und bin auch diesmal begeistert von Bernhard Aichner und seinem spannenden und höchst fesselndem Thriller.
Das schlichte Cover verrät zwar noch nicht allzu viel,aber wer einige Bücher des Autors kennt weiss,dass er kein aufwändiges Cover zum begeistern braucht.
Schlicht und trotzdem düster,hier geht es um die Totenfrau Blum,ein raffinierter,eiskalter aber auch sehr liebevoller Character,mit dem ich teilweise richtig mitgelitten habe .
Blum ist eine starke und liebevolle Mutter zweier Kinder,die alles für die beiden in Kauf nimmt,aber in ihrem Rachwahn nicht an alles denkt .
Und bis zum Mord an ihren Ehemann war ihre Welt bis auf ihre Kindheit perfekt.
Die Bestatterin aus Innsbruck findet schnell heraus,dass der Tod ihres Mannes kein Unfall war.
Durch Zufall findet sie mysteriöse Aufnahmen zwischen einer Frau und ihrem Mann.
Sie findet die Frau von den Aufzeichnungen und mit ihrer Hilfe kommt sie einer extrem brutalen und verstörenden Wahrheit auf die Spur.
Musste ihr Mann sterben weil er zu viel wusste?

Der Schreibstil ist wie immer rasant,packend und direkt.
Die kurzen Dialoge und Kapitel finde ich hier wieder sehr gelungen,hier zieht sich nichts in die Länge .
Ich konnte teilweise Blums Handlungen verstehen und ihre Gefühle real miterleben.
Hier kam mir ständig die Frage auf,wie ich an ihrer Stelle gehandelt hätte.

Obwohl mir diesmal schnell klar war wer der Mörder ihres Mannes ist und die Morde manchmal ein ticken übertrieben sind, freue ich mich nun auf Band 2.«
  10      0        – geschrieben von Jasminh86
 
Kommentar vom 24. Januar 2017 um 20:10 Uhr (Schulnote 6):
» Brünhilde Blum ist Bestatterin und hasst ihren Vornamen, weshalb sie sich nur Blum nennt. Als ihr Ehemann Mark bei einem Unfall stirbt, bricht für sie eine Welt zusammen. Bald schon findet sie jedoch Hinweise darauf, dass Marks Tod doch nicht so zufällig war, wie es scheint, und macht sich auf, um Rache zu üben…

Die Geschichte wird in der dritten Person aus der Sicht von Blum erzählt. Der Stil wurde dabei so gewählt, dass es nicht an einen Beobachter erinnert, sondern eher so erscheint, als würden dem Leser Blums Gedanken direkt mitgeteilt. Mit der verwendeten Zeitform ist der Autor Bernhard Aichner sehr inkonsequent. Grundsätzlich ist das Buch im Präsens geschrieben. Zeitlich springt die Handlung aber immer wieder vor und zurück, wobei bei den vergangenen Geschehnissen teilweise das Präteritum verwendet wird, dann aber wieder Perfekt oder Präsens, ohne dass ich erkennen konnte, warum wann welche Form benutzt wurde.

Die Protagonistin Blum war mir von Beginn weg unsympathisch. Die Geschichte beginnt mit der Beschreibung, wie Blum ihre Eltern umbringt. Sie wurde ja schliesslich als Kind misshandelt und durfte nie ihren eigenen Weg gehen, da scheint es wohl zu viel verlangt zu sein, dass sie mit nun 24 Jahren einfach den Kontakt abbricht. Dann hätte sie ja schliesslich nicht Villa, Familienunternehmen und Segelyacht erben können… Auch sonst scheint ihr das eigene Wohl stets an erster Stelle zu stehen. Als es ihr schlecht geht und sie menschliche Nähe braucht, hat sie keine Hemmungen, mal eben mit einem guten Kumpel, der schon seit Jahren unglücklich in sie verliebt ist, ins Bett zu gehen, um sich zu trösten. Wie es ihm danach geht, darauf verschwendet sie keinen Gedanken.

Die Handlung ist einerseits sehr voraussehbar, andererseits aber auch immer wieder total unrealistisch und von Logiklöchern durchsetzt. Schon zu Beginn der Geschichte wird der Leichnam von Blums Ehemann seiner Ehefrau als Bestatterin zur Vorbereitung auf die Beerdigung zugeschickt. Wie bitte?! Und niemand findet das komisch, dass die Ehefrau den Verstorbenen waschen, zunähen, einbalsamieren soll (und damit meine ich im heutigen Österreich, im Mittelalter wäre es ja etwas anderes gewesen…)?! Zudem lässt der Autor die Beerdigung nur drei Tage nach dem Unfall geschehen, mit einer Obduktion und polizeilichen Ermittlungen dazwischen. Wer das für realistisch hält, muss schon sehr optimistisch sein…

Mit dem Schreibstil von Bernhard Aichner kam ich überhaupt nicht zurecht. Der Autor schreibt sehr abgehackt, in kurzen, unfertigen Sätzen, die an ein Telegramm erinnern und teilweise nur aus ein, zwei Worten bestehen. Diese werden dafür immer wieder wiederholt, sodass beispielsweise dutzende Sätze hintereinander mit „wie“ anfangen. „Wie“ scheint allgemein das Lieblingswort des Autors zu sein: „Wie er atmet. Wie er spricht. Wie er Dunja in die Arme nimmt“. Oder es bleibt bei einer simplen Aufzählung von Namen: „Mark. Blum. Mark und Blum. Massimo und Blum. Dunja und Blum.“ Auch die Darstellung der Dialoge konnte mich nicht begeistern, es blieb bei einer reinen Auflistung der Äusserungen, ohne ein gelegentliches „er fragte“, „sie entgegnete“ oder so. Das erinnerte mich mehr an ein Skript oder Drehbuch als an einen Roman. Sehr genervt hat mich nach einiger Zeit auch das ständige Nachfragen von Blum: „Bin ich das? Ist das so?“.

Die Hörbuchversion wird von Christian Berkel gelesen. Dieser gibt sich alle Mühe, das Beste aus dem Text herauszuholen, aber auch er kann das in meinen Augen misslungene Werk nicht retten.

Aufgrund der guten Bewertungen auf verschiedenen Portalen hatte ich grosse Erwartungen an das Hörbuch. Leider wurde ich sehr enttäuscht und musste mich bis zum Schluss durchquälen. Weder Figuren noch Handlung oder Schreibstil konnten mich überzeugen, sondern haben mich je länger je mehr nur geärgert. Ich kann nur davon abraten.


Mein Fazit

Unsympathische Figuren, unrealistische Handlung, furchtbarer Schreibstil. Überhaupt nichts für mich.«
  10      2        – geschrieben von Aglaya
 
Kommentar vom 11. September 2016 um 8:55 Uhr (Schulnote 1):
» Man muss sich an den Erzählstil schon erst mal gewöhnen, denn der ist nicht so, wie man das erwartet, so ist z.B. allein der Satzbau manchmal sehr seltsam, und Dialoge sind Abfolgen von Gedankenstrichen. Da musste ich mich anfangs schon ein bißchen überwinden, aber es hat sich SEHR gelohnt, denn je weiter man kommt, desto mehr nimmt einen das Buch in Beschlag und desto mehr merkt man, wie genial das doch alles ist.«
  5      1        – geschrieben von Paranormale
Kommentar vom 25. August 2014 um 9:52 Uhr:
» Stilistisch gefällt mir das Buch nicht richtig, dafür wird einfach viel zu viel in einem Dan-Brown-artigen Stakkato hintereinander abgefeuert, es liest sich einfach merkwürdig. Zumindest ist es aber relativ kurzweilig.«
  0      0        – geschrieben von Gerhard9
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