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Blackout - Morgen ist es zu spät
Verfasser: Marc Elsberg (5)
Verlag: blanvalet (1686)
VÖ: 19. März 2012
Genre: Thriller (7129)
Seiten: 800 (Gebundene Version), 801 (Kindle-Version)
Themen: Dunkelheit (89), Elektrizität (29), Europa (101), Hacker (149), Stromausfall (22), Terrorismus (413)
Charts: Einstieg am 24. August 2012
Höchste Platzierung (7) am 26. August 2012
Zuletzt dabei am 4. September 2012
Erfolge: 12 × Spiegel Taschenbuch Top 20 (Max: 4)
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Erklärung der Bewertungssysteme
An einem kalten Tag im Februar brechen plötzlich alle europäischen Stromnetze zusammen. Ein Informatiker vermutet einen Angriff von Hackern und will die Behörden informieren, gerät jedoch schnell selbst in Verdacht. Gleichzeitig beginnt in Europa, das im Dunkeln liegt, der Kampf ums Überleben...
Lesermeinungen (12)     Blogger (3)     Tags (2)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 9. Dezember 2020 um 10:15 Uhr (Schulnote 4):
» Kurzmeinung:
Europa ohne Strom - ein sehr breit aufgestelltes Katastrophenszenario. Das Besondere hier, ist für mich gleichzeitig die größte Schwäche.

Rezesion:
Sehr detailliert, dadurch teilweise langatmig

Im gesamten Europa fällt mitten im kalten Winter der Strom aus. Die Tage vergehen, nach und nach brechen die Strukturen zusammen und die Menschen versinken im Chaos.
In diesem Buch werden außergewöhnlich eindrucksvoll die Folgen eines Stromausfalls beschrieben. Ich war davon gleichermaßen geschockt über die Grausamkeit und bürokratische Abwicklung und berührt von der bröckelnden Solidarität der Menschen untereinander.

Dieses Buch lässt mich sehr zwiespältig zurück. EInerseits ist die Idee und die epische Breite mit der dieses Szenario erzählt wird unglaublich beeindruckend. Zudem werden durch die Perspektive einer Verwaltungsbeamtin im Krisenmanagment die anlaufenden Hilfsmaßnahmen und Folgen sehr wissenschaftlich erklärt. Auch die Zusammenhänge des europäischen Stromnetzes empfand ich als sehr faszinierend.
Ich habe definitiv einiges gelernt und bin überrascht, wie schrecklich ein Stromausfall tatsächlich wäre. Wobei einige Dinge im Buch wohl nicht den Tatsachen entsprachen (z.B. die Wasserversorgung) und ob die Notstromaggregate der AKWs wirklich sooo schlecht gewartet werden, (hoffe und wage) ich zu bezweifeln.

Der Schreibstil ist relativ sachlich gehalten, aber doch flüssig und schnell lesbar.


Warum also nur drei Sterne?
Dies lag hauptsächlich an der Umsetzung der Geschichte. Der Autor springt in personalisierter Perspektive von Schauplatz zu Schauplatz und von Person zu Person. Am Anfang sind es derart viele, dass ich den Überblick verlor. Auch wenn sich die Personenanzahl zum Ende hin verdichtet, blieben die Personen für mich kaum greifbar. Sie schienen in ihrer Persönlichkeit hauptsächlich Stereotypen zu entsprechen. Die Charakteresierung schien mir nahezu ohne Tiefe, womit ich nur wenig Anteil an ihrem Schicksal nahm.
Zudem verliert sich das Buch zuweilen in Szenen, die kaum bis gar nicht zur Geschichte beitragen, außer um noch ein schrecklichen Punkt auf der Szenarienliste abzuhaken.

Durch die vorhergenannten Punkte wirkte die Geschichte insgesamt zäh. Die Spannungskurve stieg für mich nur langsam an. Ich hatte erst ab Seite 400 das Gefühl mitgerissen zu werden. Erst auf Seite 700 fühlte ich mich bemüßigt das Ende nachzuschauen - was ich bei spannenden Büchern normalerweise schon nach den ersten Seiten tue.

Die vielen Informationen gaben mir das Gefühl, diese Buch unbedingt zu Ende lesen zu wollen, die Umsetzung schreckte mir zusehens ab ... mit diesem Zwiespalt hätte mich "Blackout" fast in eine Leseflaute getragen.«
  9      0        – geschrieben von dekanda
Kommentar vom 25. August 2019 um 18:35 Uhr (Schulnote 1):
» Was in Italien und Schweden beginnt, dehnt sich über ganz Europa aus. Das Stromnetz fällt in immer mehr Staaten aus. Nicht nur für einige Minuten sondern für Stunden und schließlich sogar einen ganzen Tag.

Regierungen, europäische Behörden und die Netzbetreiber arbeiten eifrig daran, diese Situation endlich in den Griff zu bekommen. Jedem Hinweis muss nachgegangen werden, um herauszufinden, warum der Strom ausgefallen ist.

Anfangs reagiert die Bevölkerung noch hilfsbereit, aber je länger die Grundversorgung unterbrochen ist, desto mehr Menschen, wollen wissen, wie es weitergehen soll und wann der Strom wieder fließen wird.

Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Nicht nur um den Ärger der Menschen zu beschwichtigen sondern vor allem, um die Atomkraftwerke mit den notwendigen Mitteln zu versorgen, um große Unglücke abzuwenden.

Wie hat es mir gefallen?

Marc Elsberg war letztes Jahr beim Krimifest Tirol und dort las er von seinem neuest Buch "Helix". Sein Lesen und sein Vortrag über Recherche usw. haben mir sehr gut gefallen. Ich entschied mich schließlich sein erstes Buch "Black Out" zu kaufen und signieren zu lassen.

Mein Mann brachte mich dazu, das Buch endlich zu lesen und hat mir seinen eReader geliehen, denn ich wollte unbedingt auch unterwegs von und zur Arbeit weiterlesen, da ich es unglaublich spannend fand.

Die Geschichte beginnt mit einem kurzen Kapitel in einem kleineren Kraftwerk in Österreich, um schließlich in Italien zu landen. Dort trifft der Leser auf Piero Manzano, der als IT Spezialist einen wichtigen Hinweis geben kann. Aber bei den Behörden auf taube Ohren stößt, da ihm sein Ruf vorauseilt.

Er macht sich auf, um sein Wissen weiterzugeben und gerät damit mitten in den Strudel diverser Behörden und Regierungen.

Die verschiedenen Perspektiven erhöhen die Spannung, da oft im richtigen Augenblick an einen anderen Schauplatz gewechselt wird. Manchmal sind die Kapitel recht kurz und dann wieder ausführlicher. Tja, jeder Bücherwurm kennt dieses Phänomen: Nur noch ein Kapitel, dann gehe ich schlafen oder kochen.

Der Autor erzählt hauptsächlich über die Lösungsversuche. Sein Hauptaugenmerk liegt auf den verschiedenen Behörden, die tatsächlich gemeinsam versuchen das Problem in den Griff zu bekommen. Die menschlichen Schicksale, die mit dem Stromausfall einher gehen, werden natürlich auch erwähnt, aber eher am Rande, um so das Kopfkino zu animieren. Seither ist unser Keller mit Wasservorräten, Batterien, einem batteriebetriebenen Radio, Hygieneartikel, Taschenlampen und Konserven bestückt.

Mir ist klar, dass dieses Buch kein Sachbuch ist, aber ich hatte das Gefühl, dass hier sehr gut recherchiert wurde. Die Auswirkungen eines längerfristigen Stromausfalls können wir kaum ermessen. Es gibt ziemlich am Anfang eine Szene, in welcher aufgezählt wird, woran die Behörden denken müssen. Diese Liste schien unendlich lang. So viele Punkte müssen berücksichtigt werden. Harte Entscheidungen müssen getroffen werden, die massive Eingriffe in das Leben der Bevölkerung darstellen.

Selbst heute noch, einige Tage nachdem ich das Buch beendet habe, denke ich über einen Stromausfall nach. Kein Licht, keine Heizung, keine Möglichkeit um zu kochen, verdorbene Waren. weil die Kühl- und Gefrierschränke nicht mehr funktionieren, kein Benzin mehr ... wie oben beschrieben die Liste lässt sich endlos fortführen.

Mich hat diese Geschichte zum Nachdenken gebracht. Ich habe meine Notvorräte aufgestockt. Gleichzeitig hoffe ich, dass so eine furchtbare Situation niemals eintreten wird.

Auf jeden Fall wurde meine Merkliste um drei Bücher länger, denn Marc Elsberg gehört nun für mich wie Andreas Eschbach zu den Schriftstellern, die es schaffen Realität mit Fiktion zu vermischen und dennoch glaubwürdig zu bleiben.«
  17      0        – geschrieben von Marie's Salon du Livre
 
Kommentar vom 7. Juni 2017 um 16:47 Uhr (Schulnote 2):
» Ich habe ein etwas gespaltenes Verhältnis zu dem Buch. Eigentlich ist fast alles daran super. Die Grundidee, bombastisch. Die Art in der es geschrieben ist usw., das könnte alles nicht besser sein. Wenn man so will wurde das Wort Pageturner geradezu erfunden für das Buch. Nur finde ich, dass es nach hinten raus irgendwie so übertrieben wird, was alles als Konsequenz aus dem Blackout innerhalb von wenigen Tagen geschieht, dass die Ereignisse dann langsam ihre Wirkung verlieren. Da fliegen eben mal in Frankreich, Deutschland usw. ein paar aus-Spoilergründen-nicht-namentlich-erwähnte Dinger in die Luft, und es wird einfach mal eben beiläufig in ein paar Sätzen erwähnt als wäre das auch nur ein Punkt unter vielen. Und so weiter. Kurzum, nach hinten raus wurde mir das Buch ein bißchen zu viel, so gut es auch geschrieben ist.«
  6      0        – geschrieben von Deadpool
Kommentar vom 8. Mai 2017 um 11:54 Uhr (Schulnote 1):
» Wenn ihr das Buch gelesen habt, macht ihr das freiwillig. Ihr legt euch einen Vorrat an, 3 Tage Stromausfall reichen schon um uns ins Chaos zu stürzen . Da funktioniert kein Wasserhahn mehr und keine Klospülung und ohne Bargeld kein Einkauf und es bleibt kalt in unsren Häusern. Der Roman beschreibt ziemlich naturgetreu was passieren würde. Während ich es gelesen hab, lief es mir eiskalt über den Buckel ... ein Wahnsinnsbuch kann ich nur empfehlen.«
  5      0        – geschrieben von schätzchen
Kommentar vom 15. November 2015 um 11:37 Uhr (Schulnote 2):
» Spannend und bedrückend aufgrund der Realitätsnähe. Schließlich sind "intelligente Steuerungen" immer mehr im Kommen. Mit dem Protagonisten konnte ich mich nicht zu 100% anfreunden, dennoch tat dies der Lesefreude keinen Abbruch.«
  2      0        – geschrieben von Bookhunter
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