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Die falsche Zeugin
Verfasser: Karin Slaughter (30)
Verlag: HarperCollins (433)
VÖ: 23. November 2021
Genre: Thriller (8107)
Seiten: 592 (Gebundene Version), 606 (Kindle-Version)
Original: False Witness
Themen: Anwälte (983), Auftrag (1326), Fassade (430), Vergewaltigungen (273)
Charts: Einstieg am 14. Dezember 2021
Höchste Platzierung (5) am 23. Dezember 2021
Zuletzt dabei am 3. Januar 2022
Erfolge: 3 × Media Control Top 10 E-Book (Max: 5)
1 × BILD-Bestseller Top 20 (Max: 11)
1 × Spiegel Hardcover Top 20 (Max: 20)
4 × Schweiz Hardcover Top 20 (Max: 11)
1 × Schweiz Taschenbuch Top 20 (Max: 11)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Die falsche Zeugin« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (18)     Blogger (5)     Tags (5)     Cover
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 23. Februar 2022 um 11:07 Uhr (Schulnote 1):
» Vielschichtig spannend

Anwältin Leigh musste schon immer härter kämpfen als andere. Denn ihre Kindheit war geprägt von Gewalt und wurde vor Jahrzehnten durch ein brutales Verbrechen abrupt beendet. Seitdem sucht sie Schutz hinter der unauffälligen Fassade ihres gutbürgerlichen Lebens. Bis sie den Auftrag bekommt, die Verteidigung eines mutmaßlichen Vergewaltigers zu übernehmen. Der Fall könnte Leighs Karriere einen mächtigen Schub verpassen. Doch als sie dem Angeklagten gegenübersteht, wird ihr klar, warum er ausgerechnet sie als seine Anwältin auserkoren hat. Sie kennt ihn. Und er kennt sie. Und er weiß genau, wovor Leigh seit zwanzig Jahren davonläuft.

„Die falsche Zeugin“ ist der neue Thriller von Karin Slaughter.
Sie erzählt die Geschichte der Anwältin Leigh und ihrer Schwester Callie. Beide sind in missbräuchlichen Verhältnissen voller Drogen und Gewalt aufgewachsen. Während Callie sich nach einem Unfall in die Drogensucht geflüchtet hat, versucht Leigh ihre Vergangenheit mit einer erfolgreichen Karriere, ihrer Ehe und ihrer Tochter zu verdrängen. Bis sie einen Mandanten bekommt, der sie und ihre Vergangenheit kennt.
Karin Slaughter schreibt in mehreren Zeitformen und Sichtweisen. Mal aus der Sicht von Leigh, mal aus der von Callie. Sie springt dazu immer wieder in die Vergangenheit, wodurch der Leser auch den Teil der Geschichte erfährt, der zu den Ereignissen der Gegenwart geführt hat.
Der Schreibstil ist wie immer sehr fesselnd und übermittelt durchweg eine Stimmung, die das Buch zu einem Pageturner macht.
Die Autorin hat auch die Covid-Pandemie eingebunden und in den Alltag der Personen eingeflochten. Das ist ihr gut gelungen, ohne ein zu großes Augenmerk darauf zu legen.
„Die falsche Zeugin“ kann ich wirklich nur empfehlen. Echt spannend und lesenswert.«
  9      0        – geschrieben von LadyIceTea
 
Kommentar vom 22. Februar 2022 um 23:55 Uhr (Schulnote 2):
» Wenn die Vergangenheit dich einholt...

Leigh soll als Anwältin einen Mandanten vertreten, der wegen Vergewaltigung angeklagt ist. Als sie auf ihn trifft, muss sie erkennen, dass sie ihn kennt: Vor zwanzig Jahren war sie sein Babysitter, und nach ihr hatte ihre Schwester diesen Job. Was Leigh seit Jahren zu vergessen versucht, drängt nun mit aller Macht in ihr Bewusstsein. Ihr Mandant scheint genau zu wissen, was vor 20 Jahren geschah…

Leigh ist auf der Flucht vor ihrer Vergangenheit, die von Gewalt und von einem brutalen Verbrechen geprägt war. Nun ist sie an einen Mandanten geraten, der ihrem Berufsethos widerspricht, und doch hat er sie so in der Hand, dass sie ihn vertreten muss. Diesen Konflikt hat die Autorin Karin Slaughter bis in die letzte, bitterste Instanz beschrieben. Mit den Charakteren wird der Leser in die dunkelsten Abgründe der Menschheit geführt. Wie bei den bisherigen Büchern der Autorin ist die vorliegende Geschichte voller grausamer Szenen, die Autorin mutet ihren Lesern einiges zu. Dafür bietet das Buch jede Menge Spannung, so dass man es kaum aus der Hand legen mag.

Mich konnte die Geschichte gut unterhalten, ich habe auf jeder Seite mit Leigh und ihrer Schwester mitgefiebert. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe 4 von 5 Sternen.«
  8      0        – geschrieben von Gisel
Kommentar vom 19. Februar 2022 um 17:48 Uhr (Schulnote 2):
» Auf der Flucht vor der Vergangenheit
Leigh Collier hatte eine schwere Kindheit, aber sie hat hart gearbeitet und ist mittlerweile Anwältin. Doch als sie einen Angeklagten verteildigen soll, der sie explizit angefordert hat, holt die Vergangenheit sie ein und all ihre Geheimnisse könnten ans Licht gezerrt werden.
Karin Slaughter schreibt unbestreitbar vielschichtige und spannende Thriller. Auch "Die falsche Freundin" punktet wieder mit einem lebendigen und fesselnden Schreibstil. Doch Vorsicht, manche Szenen sind böse und brutal und daher nichts für schwache Nerven.
Die Story ist aufgebaut in zwei Handlungsstränge. Zum einen erfährt der Leser von Leigh und ihrer drogensüchtigen Schwester Callie, deren Vergangenheit geprägt war von Gewalt und Missbrauch. Und zum anderen, wie Leigh eigentlich eine Verteidigung ihres Klienten aufbauen soll, jedoch im Geheimen versucht, das Ganze an die Wand fahren zu lassen, denn Andrew ist kein Unbekannter und er scheint all ihre Geheimnisse zu kennen.
Die Charaktere wurden detailreich dargestellt und die Bandbreite menschlicher Abgründe hat mich stellenweise fassungslos zurückgelassen. Durch relativ lange Kapitel kam es dann doch zu ein paar langatmigen Passagen. Trotzdem war dies wieder ein rundum toller Thriller der Autorin.«
  7      0        – geschrieben von gerlisch
Kommentar vom 7. Februar 2022 um 16:42 Uhr (Schulnote 2):
» Spannung pur!

Ich liebe die Bücher von Karin Slaughter!
Mit "Die falsche Zeugin" hat sie wieder einen guten Thriller auf den Büchermarkt gebracht!

Von der ersten bis zur letzten Seite mitreißend, spannend und absolut packend lässt sie einen in die Seelen ihrer Protagonisten blicken.
Schonunglos offen, ohne Schnörkel und mit viel Gespür für die kleinen Details erzählt sie diese Geschichte.

Interessante Charaktere, gekonnt miteinander verknüpfte Handlungsstränge und die spannende Rahmenhandlung um die beiden Schwestern Callie und Leigh haben mir gut gefallen.

Was mir aber gar nicht gefällt, dass Corona hier eine so große Rolle spielt. Das wäre wirklich nicht nötig gewesen, ich möchte unterhalten werden und dieses Thema außen vor lassen. Es bestimmt unseren Alltag schon so sehr, dass muss dann nicht noch in Krimis vertieft werden. Das stört den Lesefluss und hat eigentlich nichts in einem Thriller zu suchen.«
  7      0        – geschrieben von Kleenkram
Kommentar vom 25. Januar 2022 um 17:15 Uhr (Schulnote 2):
» Harleigh „Leigh“ Collier ist Rechtsanwältin, verheiratet, aber getrennt lebend und Mutter einer Tochter.
Sie arbeitet in einer großen Kanzlei und wird von ihrem obersten Chef gerufen, als ein Mandant ausdrücklich nach ihr verlangt.
Andrew Tenant wird der mehrfachen Vergewaltigung beschuldigt und Leigh soll seine Verteidigung übernehmen.
Schnell erkennt Leigh den Mandanten, der mit seiner Mutter zur ersten Besprechung erscheint und ahnt, warum er nach ihr verlangt hat.
Da die Vergangenheit sie einzuholen scheint, sorgt sich Leigh sehr um ihre Sicherheit, die ihrer Familie und ihrer Schwester Callie.
Callie lebt auf der Straße und ist drogenabhängig.
Leigh fühlt sich verantwortlich für ihre jüngere Schwester, da die Mutter der beiden sie schon in Kindertagen vernachlässigt hat. Außerdem wird Leigh von Schuldgefühlen geplagt, da sie sich dafür verantwortlich macht, dass Callie in den Drogensumpf abgerutscht ist.

Die Geschichte beginnt im Sommer 1998 als Callie als junges Mädchen als Babysitterin bei dem kleinen Trevor arbeitet, dessen Eltern ihren Berufen nachgehen. Callie hat es nicht nur mit einem schwierigen kleinen Jungen zu tun sondern erlebt dort auch schreckliche Dinge, die sie für ihr Leben zeichnen.
Nach dieser ausführlichen Einleitung springt die Handlung ins Frühjahr 2021 und wir erleben Leigh, die an einem Sonntag an einer Schulaufführung ihrer 16-jährigen Tochter teilnimmt und von ihrem obersten Chef gerufen wird, der ihr den Fall des Andrew Tenant überträgt.

Im Vordergrund der Handlung stehen die aktuellen Ereignisse um Leigh, die die Verteidigung vorbereiten muss und dazu einiges recherchiert, Gespräche mit ihrem Mandanten führt und sich eine Strategie überlegt.
Immer wieder eingeschoben werden Rückblicke in das Jahr 1998 und auch zu einem Ereignis im Jahr 2005.
Immer mehr kristallisiert sich heraus, was damals geschah und wie die Verbindung zu den Ereignissen in der Gegenwart ist.
Das war fesselnd und spannend dargestellt. Teilweise sind allerdings auch die Beschreibungen recht brutal.
Neben Leigh bekommt man auch einen guten Einblick in Callies aktuelles Leben auf der Straße und als Drogensüchtige.
Beide Figuren, Leigh und Callie, haben mir gut gefallen, so unterschiedlich sie auch sind. Callie schildert den Umgang mit ihrer Sucht sehr offen aber wir bekommen auch einen Einblick in ihre Tierliebe und ich konnte ihr gutes Herz erkennen.
Leigh ist Anwältin mit Leib und Seele, aber ihre oberste Priorität ist der Schutz ihrer Familie und von Callie, denn sie sieht sie alle in Gefahr. Dabei geht sie sehr clever vor.
Beide schleppen Trauma aus ihrer Vergangenheit mit sich herum, die sie nun nach 20 Jahren einzuholen drohen.

Schritt für Schritt ergibt sich ganz allmählich ein Gesamtbild und es wird klar, worauf es hinauslaufen wird. Dabei gibt es aber auch ein paar kleine Längen und am Ende einen großen Showdown. Außerdem hat die Autorin auch noch einige Überraschungen eingebaut.

Was mich wirklich gestört hat ist, dass die Autorin die Corona-Pandemie in die Handlung eingebaut hat und ich dauernd etwas von Masken, Abstandsregeln usw. lesen musste.
Sie erklärt im Nachwort ihre Gründe dafür aber eigentlich möchte ich beim Lesen durch die Geschichten von der Corona-Situation abgelenkt werden. Hier war sie aber auch allgegenwärtig.

Dieser Thriller hat einen raffinierten Plot, ist größtenteils kurzweilig, spannend und weist auch einige Brutalität auf.
Trotz meiner kleinen Kritikpunkte hatte ich fesselnde Lesestunden und kann das Buch Thriller-Fans durchaus empfehlen!


Fazit: 4 von 5 Sternen«
  20      0        – geschrieben von Fanti2412
 
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