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Die Zwillingssaga 1 - Tochter der Lüfte (Neubearbeitung von "Luftzwilling")
Verfasser: Salomé Joell (6)
Verlag: Books on Demand (1993), Eigenverlag (12648) und Eisermann (108)
VÖ: 8. August 2015
Genre: Fantasy (9368)
Seiten: 308 (Taschenbuch-Version), 400 (Taschenbuch-Version Nr. 2)
Themen: Hochzeit (1128), Magie (1849), Prinzen (408), Prinzessinnen (381), Träume (595), Zwillinge (480)
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Tyrannei – Schmerz – Erniedrigung – Verachtung - Hoffnungslosigkeit

Jeden Abend hört Prinzessin Méileen die Schmerzensschreie der Dienerinnen Prinz Kargons neben ihrem Gemach, als eine Aussicht auf ihr Leben.
Auf das Leben, welches sie nach ihrer beider Vermählung und unter seiner Herrschaft erwartet.
Selbst in ihre nächtlichen Träume verfolgt sie der erbarmungslose Prinz, bis ihr dort von einem geheimnisvollen Unbekannten geholfen wird.
Durch ihn kommt sie mit einer Welt voller Magie und Übersinnlichem in Berührung und schöpft neue Hoffnung, die in ihr ,durch eine uralte Legende der Luftzwillinge, erweckt wird.

Wer ist dieser rätselhafte Mann in ihren Träumen?
Schafft es Méileen ihre bevorstehende Hochzeit zu verhindern?
Wem kann sie vertrauen und wohin führt Sie die magische Kraft die -unbemerkt von allen- in Ihr schlummert?

Tochter der Lüfte ist der Debütroman der Autorin Salome Joell und damit der Auftakt zur Buchreihe der Zwillingssaga!
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Salomé Joell für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Salomé Joell gibt es auf ihrer Autorenseite und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Zwillingssaga Band 1
Tochter der Lüfte
Prolog


Leandro öffnete langsam die Augen. Es fiel ihm immer schwerer, sich nicht einzumischen und er wusste nicht, wie ihm das gelingen sollte. Die kühle Nachtluft strich ihm über sein erhitztes Gesicht, eine Grille zirpte neben seinem Kopf und in der Ferne, konnte er das Heulen der Wildhunde hören.
     Er lag in einem dünnen Schlafsack auf dem Waldboden und spürte die Feuchtigkeit, die sich durch den Sack vom Boden her zu ihm ausbreitete. Langsam setzte er sich hin und blickte in die Dunkelheit der Nacht. Das Rascheln der Bäume im Wind und die Tiere um ihn herum, jagten ihm keinen Schrecken ein, er wusste sich zu verteidigen. Dennoch, er war allein unterwegs und das Gefühl der Einsamkeit wuchs mit jedem Tag. Er hatte sein Nachtlager auf einer kleinen Lichtung mitten im Wald aufgeschlagen, um das Lager herum standen dicht an dicht Bäume. Das letzte Dorf hatte er vor zwei Tagen verlassen - ohne Erfolg - Leandro würde noch einen halben Tag weiter ziehen, bevor er das nächste Dorf erreichte und konnte nur hoffen, dass er damit seinem Ziel näher kam.
     Er sehnte sich nach dem Tag, an dem die Aufgabe endlich erledigt war und er zurück nach Hause gehen konnte. Es war ein weiter Weg, doch der Heimweg war bekanntlich kürzer. Seine Gedanken schweiften wieder zu den Ereignissen der letzten Nacht und er schloss die Augen, um sie von sich zu schieben. Schon oft hatten ihn die Albträume anderer geplagt, doch diese hier waren schlimmer, ihre Angst war größer, war realer. Er wusste nicht, ob sie überhaupt schlafen konnte, ohne nachts davon geplagt zu werden. Schon zu Hause, in seiner Kutte fiel es ihm schwer, sie von sich zu schieben, doch seit er unterwegs war, wurde es immer schlimmer.
     Er kannte die Gefahr seiner Begabung. Viele die sie besaßen, verfielen irgendwann dem Wahnsinn, wenn sie diese verschiedenen Welten nicht mehr unterscheiden konnten. Es hatte ihn viele Jahre der Übung gekostet, fremde Träume von seinen eigenen zu unterscheiden und die nötige Beherrschung, sich nicht in diese einzumischen. Er erinnerte sich an die Stunden mit seiner Lehrerin und die vielen Kontrollübungen. Doch seit er in die Traumwelt dieser Frau sah, war es ihm fast unmöglich und er wusste auch nicht, ob es richtig war, einen Menschen leiden zu lassen, wenn er helfen konnte.
     Er hatte langsam die Befürchtung, dass er sich ihr näherte und es ihm deshalb immer schwerer fiel, sich von ihrer Welt fern zu halten.

Ein Rascheln in seiner Nähe zog seine Aufmerksamkeit auf sich, doch als er die Augen öffnete, sah er, dass es nur eine Waldmaus war, die nach Essensresten von ihm suchte. Er warf ihr ein paar Krümel seines Brotes zu und beobachtete, wie sie sie rasch mit sich nahm. Kurz darauf kam die Maus wieder, diesmal in Begleitung. Als die Mäuse alles eingesammelt hatten, blickten sie ihn erwartungsvoll an, als hofften sie auf mehr. Er warf ihnen noch etwas zu, dann schloss er wieder die Augen und horchte auf seine Umgebung, um die letzten Reste der Angst die sie empfunden hatte, die fast zu seiner geworden war, zu vertreiben. Dabei atmete er drei Mal tief durch und leerte seinen Geist. Es war eine Übung, die ihm in Fleisch und Blut übergegangen war. Als er die Augen wieder öffnete, konzentrierte er sich bewusst auf seine Aufgabe. Wie weit sein Weg noch war, bevor die Aufgabe erfüllt und er endlich wieder umkehren und nach Hause gehen konnte wusste er nicht, und er konnte nur hoffen, dass sein Weg ihn nicht noch näher zu ihr führen würde.
     Das Resultat seiner kurzen Übung war dahin, sie war wieder voll und ganz in seinen Gedanken. Zu oft hatte er ihr schon zugeflüstert, sie beruhigt und daran erinnert, dass es nur ein Traum war. Und er wusste nicht, wie lange er noch dem Drang widerstehen konnte, sich ihr zu offenbaren.


Tyrannei

1


Méileen schreckte hoch und blickte sich panisch um. Ihr Herz raste und ihr Atem ging schnell und flach. Um sie herum war alles dunkel, doch sie erkannte die Umrisse ihres Zimmers. Den weißen Stoff, der den Himmel ihres Bettes darstellte, die hölzerne Kommode an der Wand, das Fenster, durch das der Mond ihr Zimmer erhellte. Es dauerte einen Augenblick bis sie begriff, dann zog sie ihre Beine an sich und umschlang sie, während sie ihren Tränen freien Lauf ließ.
     Die salzigen Perlen vermischten sich mit ihrem Angstschweiß und landeten schließlich auf ihrem schon durchnässten Kopfkissen. Obwohl ihre Decke warm und weich war, zitterte sie am ganzen Körper. Ihre Träume wurden immer schlimmer und obwohl sie ihren Ursprung kannte, konnte sie nichts gegen sie tun. Machtlosigkeit machte sich in ihr breit und sie kam sich in ihren Traum zurückversetzt vor. Das Gefühl zu rennen und nicht voranzukommen und zu fallen, ohne dass man irgendwo aufschlägt. Der Drang, entkommen zu müssen und doch zu spüren, dass der Verfolger sich nähert.
     Méileen erinnerte sich daran, dass sie als Kind auch eine Zeit unter Albträumen gelitten hatte. Vom Rennen, vom verfolgt werden und vom Fallen. Doch nur selten ist sie währenddessen aufgewacht, denn bevor es zu schlimm wurde, veränderte sich die Szene. Und aus Anspannung wurde ein wundervolles Erlebnis. Es gibt einen Moment, in dem man weiß, dass man träumt, aber noch nicht wach ist. Und diesen Moment hatte sie als Kind genutzt, sich auf ihren Körper konzentriert, die Arme ausgebreitet und sich fallen lassen. Es war kein Sturz in die unendliche Tiefe. Es war ein loslassen, den Dingen entsagen, die einen zu sehr belasten, und dann in die Luft davon fliegen. Das war so wundervoll, dass es die bedrückenden Träume im Vorfeld wert waren, denn es gab nichts Schöneres, als einfach auf diese Weise allem zu entfliehen und an nichts mehr zu denken.
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