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Maggie und die Stadt der Diebe
Verfasser: Patrick Hertweck (3)
Verlag: Beltz & Gelberg (359) und Thienemann (279)
VÖ: 13. Juli 2015
Genre: Jugendliteratur (8754)
Seiten: 304
Themen: 19. Jahrhundert (1863), Diebe (611), Mädchen (3519), New York City (1972), Unterwelt (254)
Charts: Einstieg am 9. August 2015
Höchste Platzierung (1) am 26. August 2015
Zuletzt dabei am 17. September 2015
BLOGGERNOTE DES BUCHS
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33mal in den Tagescharts platziert
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Errechnet auf Basis von 19 Stimmen
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Erklärung der Bewertungssysteme
Maggie irrt im kalten und düsteren New York des Jahres 1870 durch die Slums, bis sie bei einer Diebesbande Unterschkupf findet. Sie fühlt sich alsbald wie zu Hause ... bis eine gemeinsame Diebestour sie zu einem Ort führt, der in ihr schlimme Erinnerungen hervorruft ...
Lesermeinungen (10)     Blogger (5)     Tags (2)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 24. September 2015 um 22:21 Uhr (Schulnote 1):
» Patrick Hertweck hat seinen ersten Roman geschrieben - und was für einen!

Eine kindliche Protagonistin auf dem Sprung zur Adoleszenz, die Slums von Manhattan zu Ende des 19. Jahrhundert und eine Bande von Dieben - drei Zutaten, die mich in der Buchhandlung sofort zugreifen ließen.
Sprache:
Der Roman verfügt über eine für mich „runde“ Erzählstimme. Auch die Erzählperspektive passt zur Geschichte, wenn auch die tiefsinnige Reflexionsgabe der Protagonisten ihrem Alter manches Mal etwas voraus zu sein scheint.
Besonders positiv fallen die rhetorischen Stilmittel (Metaphern, Personifikationen und Vergleiche) auf, denn sie sind allesamt gut gewählt, nicht abgedroschen und keinesfalls kitschig. Der Mix aus elliptischen Sätzen und ausladenden Beschreibungen ist tadellos.
Insgesamt schafft es der Autor auf der sprachlichen Ebene eine Stimmung zu erzeugen, die den Leser in die damalige Zeit bannt, ohne ihn zu sehr einzunebeln.
Charaktere:
Sowohl die Figurenzeichnung der Heldin und ihrer Sidekicks, des Antagonisten und seiner Handlager, sowie weiterer Nebenrollen gelingt der Zielgruppe entsprechend (Lesealter ab 11) und schafft dennoch genügend Leerstellen, um auch ältere Leser bei Laune zu halten. Der Autor bietet eine solide Basis für Identifikation für das junge Lesepublikum, kreiert jedoch auch vielschichtige dunkle Charaktere, an denen sich der erwachsene Rezipient abarbeiten kann. Das leichte Karikatieren bei Goblin & Co. könnte vor allem den Nerv der männlichen jungen Leser treffen, die Roman aus weiblicher Protagonisten-Sicht ansonsten skeptisch gegenüber stehen.
Die Anleihen an Dickens sind gewollt, lesen sich jedoch eher als Verbeugung statt Plagiat.
Den einzigen Kritikpunkt setze ich bei der Figur von „Tom“. Er erscheint mir im bunten Ensemble zu blass und wenig aktiv.
Setting:
Die Szenerie, mein heimlicher Star des Romans, besticht durch eine Mischung von märchenhaften Darstellungen, gemischt mit dokumentarischer Authentizität und schafft so ein grandioses Panoptikum einer Zeit, das literarisch im Segment der Kinder- und Jugendbücher noch nicht aufbereitet wurde.
Mag mancher Kritiker hier zu viel Infodump oder „Beschreibungswahn“ sehen - für mich persönlich baut Hertweck seiner Maggie eine fabelhafte Bühne, die reich an Farben, Formen und Gefühlen ist, ohne die Figuren zu übertünchen.

Fazit: Patrick Hertwecks Geschichte von Freundschaft, Familie und Mut, von Gefahr, Verrat und Verstrickungen hat alles, was ein Roman haben muss, um zeitlos geschätzt zu werden. Eine Fortsetzung, die sich bereits im Text verstecken könnte, sollte nicht lange auf sich warten lassen.
Zudem kann ich die Behandlung des Werks im Deutschunterricht der 6. oder 7. Klasse mit Nachdruck empfehlen!«
  12      0        – geschrieben von Mrblackman
Kommentar vom 21. September 2015 um 13:46 Uhr (Schulnote 1):
» INHALT

Maggie, ein Waisenmädchen aus Bath, findet sich in den Straßen des New Yorks von 1870 wieder – auf der Flucht vor Männern mit einem roten Halstuch.
Zum Glück findet das junge Mädchen Unterschlupf bei den 40 Little Thieves, die vom Zwerg Goblin angeführt werden. Schnell schließt Maggie Freundschaft mit den anderen Kids in Goblins Bande. Nur der Zwerg selbst hält sich auffällig von Maggie fern.
Schnell merkt Maggie, dass hinter ihrer Flucht vor den Männern mit dem roten Halstuch mehr stecken muss und Goblin etwas vor ihr verheimlicht. Zusammen mit ihrem Freund Tom macht Maggie sich auf die Suche nach ihrer Vergangenheit und begegnet dabei nicht ungefährlichen Gestalten der New Yorker Unterwelt und dem Phantom eines Verstorbenen.

Kann Maggie das Geheimnis um ihre Vergangenheit lüften?

FAZIT

“Maggie und die Stadt der Diebe” hat mich lange angelächelt, bevor ich es gekauft habe. Das Genre “Kinderbuch” hat mich anfänglich abgeschreckt, denn bereits vor ein paar Jahren habe ich gemerkt, dass mir Kinderbücher eben nicht mehr so zusagen wie früher.
Zum Glück habe ich mich aber trotzdem entschieden den Debütroman von Patrick Hertweck zu kaufen. Denn “Maggie und die Stadt der Diebe” gehört zu den Büchern, die man aufschlägt und sofort entführt wird.

Patrick Hertweck hat mich mit seinen Worten und seinem angenehmen, flüssigen Schreibstil in die Slums von New York der 1870er gebracht. Dabei hat er dann nicht nur Maggie, sondern sämtliche Charaktere so detail- und facettenreich ausgearbeitet, dass die Personen wie aus dem Leben gegriffen wirken. Ich konnte quasi sehen, wie die Kids der 40 Little Thieves in geflickter, fadenscheiniger Kleidung vor den Stufen des Gates of Hell sitzen und Kartoffeln essen.
Besonders gefallen hat mir, dass Patrick Hertweck daran gedacht hat, dass seine Charaktere eine unterschiedliche Vergangenheit haben und sich entsprechend verhalten. Während Maggie zum Beispiel eine Schule besucht hat, Lesen und Schreiben kann und sich gewählter Ausdrückt, spricht der Straßenjunge Bismarck, Sohn eines Verbrechers, im typischen New Yorker Slang.

Neben den Charakteren ist Patrick Hertweck auch die Wahl des Spannungslevels sehr gut gelungen. Als Leser darf man nicht vergessen, dass es sich bei “Maggie und die Stadt der Diebe” eben doch um ein Kinderbuch, oder besser, ein für Kinder geeignetes Buch, handelt. Die Spannung und Atmosphäre sind also weder besonders hoch noch zu düster. Aber – und das ist das gelungene Kunststück – auch der vermeintlich erwachsene Leser ist von Maggie und ihren Abenteuern gefesselt. Ich wollte unbedingt wissen, wie es nun für Maggie ausgeht und was das Geheimnis des jungen Waisenmädchens ist.

“Maggie und die Stadt der Diebe” ist eine klare Leseempfehlung für (große und kleine) Fans lebendiger, facettenreicher Literatur, die den Leser fesselt und unterhält. Obwohl eigentlich ein Kinderbuch, verzaubert Maggie also auch jeden anderen Leser und ist absolut kurzweilig. :)«
  13      0        – geschrieben von BÜCHERLESER
 
Kommentar vom 30. August 2015 um 11:52 Uhr (Schulnote 1):
» Ich bin von diesem gelungenen Erstlingswerk wirklich begeistert. Spannend erzählt (inkl. überraschender Wendungen), atmosphärisch dicht, sprachlich überzeugend und historisch glaubwürdig. Das Buch wird auch anderen Erwachsenen Spaß machen - auch wenn es in den Buchhandlungen in der Rubrik "ab 12 Jahren" zu finden ist. Ich fand es auf jeden Fall sehr lesenswert. Nun warte ich auf das nächste Werk von Patrick Hertweck.«
  5      0        – geschrieben von Nitmiluk
Kommentar vom 29. August 2015 um 18:08 Uhr (Schulnote 1):
» Maggie wurde aus dem Waisenhaus entführt, konnte ihren Entführern jedoch entfliehen. Nun irrt sie durch die Straßen New Yorks, um sich zu verstecken. Dabei stößt sie auf den Unterschlupf der 40 little Thieves und wird auch gleich aufgenommen. Zusammen mit ihrem Anführer Goblin, einem verkrüppelten Zwerg halten sich die Kinder mit kleinen Diebeszügen und dem Verkauf von Ratten über Wasser. Doch Goblin weiß etwas über Maggie und ihre verstorbene Familie.
Und dann ist da noch der geheimnisvolle Herrscher über die New Yorker Unterwelt, der so einiges über die Diebeswelt weiß, das besser ungesagt bleiben sollte.

Ich hatte das Buch bei einer Verlosung des Autors gewonnen, bin aber schon länger darum herumgeschlichen bzw. habe seinen Weg via Facebook verfolgt. Denn allein das wunderschöne Cover ist schon ein Hingucker. Dass das Buch dann auch noch an meinem Geburtstag erscheinen sollte, hat mich dann noch näher hinschauen lassen. Und dann das Glück zu haben, das Buch signiert vom Autor zu bekommen, ist dann natürlich wie ein kleines Vor-Geburtstagsgeschenk gewesen.

Nun habe ich auch den Inhalt gelesen und bin letztendlich dreifach erfreut.

Die Geschichte fängt damit an, dass Maggie von den Whyos durch die New Yorker Straßen verfolgt wird. Dass wir uns dabei im Jahr 1870 befinden, macht es für Maggie natürlich nicht einfacher. Durch Zufall gerät sie jedoch an Sheppard, der ihr den Weg zu den 40 little Thieves weist und ab da jagt ein Abenteuer das andere. Warum Maggie in diese Situation geraten ist, kann ich natürlich nicht verraten, doch eins ist sicher: Maggie's Vergangenheit hat mit ihrer Gegenwart zu tun und sie muss herausfinden, um was genau es sich dabei handelt.

Der Schreibstil des Autors ist fesselnd. Befindet man sich noch im Kellergewölbe der 40 little Thieves und kann die Kälte und Feuchtigkeit, aber auch die Herzlichkeit und Freundschaft spüren, befindet man sich ein paar Seiten später am Hafen mit seinem üblen Gesindel, den Spelunken und den Rattenkämpfen.

Alles ist lebhaft beschrieben, man ist mittendrin und das Kopfkino hat eine Menge zu tun. Aber auch ruhige Moment werden eindringlich beschrieben und die Charaktere im Buch tragen dazu vieles bei.

Die Vielfalt ist dabei auch erwähnenswert. Sei es der Zwerg Goblin, der Anführer der 40 little Thieves, der mit Alkohol und ruppigem Gehabe versucht, seine Vergangenheit zu bewältigen, oder die sanfte Silence, die mit ihrem Hund Shylock ein unschlagbares Gespann bildet. Der kluge Bismarck oder der mutige Tom, der mit seiner ruppigen und mürrischen Art zum guten Freund von Maggie wird.

So bietet die Geschichte reichlich Abwechslung, ohne klischeehaft zu wirken und bringt mit der mysteriöse Vergangenheit von Maggie und dem sagenhaften Herrscher der Unterwelt einen großen Spannungsbogen ein.

Maggie ist eine sympathische junge Dame, die sich nichts sehnlicher wünscht, als endlich zu erfahren, wer sie eigentlich ist. Auf diesem Weg habe ich sie gerne begleitet und am Ende habe ich mich dann doch nochmals vom Autor überraschen lassen, der dann nochmal mit einer Überraschung aufwartet. So hätte ich nicht damit gerechnet, bin aber sehr zufrieden mit dem Ende. Kleine Fragen sind noch offen, aber dies ist Absicht. Der Autor lässt sich offen, noch einen weiteren Teil zu schreiben, hat dies aber aktuell nicht vor.

Das Buch ist in vier Teile gegliedert, wobei der Anfang jeden Teils mit einer Illustration verziert ist.

Ich bin sehr positiv überrascht und kann dieses Buch nur Wärmstens empfehlen, sei es für Groß oder Klein. Ich freue mich auf weitere Geschichten des Autors.

Fazit:
Eine rundum gelungene Geschichte um ein Mädchen, dass ein Zuhause sucht.«
  14      0        – geschrieben von meggie
 
Kommentar vom 25. August 2015 um 15:48 Uhr (Schulnote 1):
» Überragendes Buch, bei dem man nie den Eindruck hat, dass es sich um einen Debütroman handeln könnte, weil es so souverän und ideenreich heruntergeschrieben ist, wie man es eigentlich nur einem alten Hasen zutraut. Es hat aber auch wirklich alles gepasst: Das super Cover, die sympathische Maggie als Hauptfigur, die düstere Atmosphäre, das realistische Gefühl für die Epoche, die gelungene Geschichte. Wie es Norren schon ganz am Anfang geschrieben hat, ein richtiges kleines Meisterwerk!!!«
  7      0        – geschrieben von Adra
Seite:  1 2
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