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Das gefallene Imperium 1 - Die letzte Bastion
Verfasser: Stefan Burban (24)
Verlag: Atlantis (58)
VÖ: 9. Oktober 2013
Genre: Science Fiction (1478)
Seiten: 303 (Broschierte Version), 320 (Kindle-Version)
Themen: Kolonien (72), Krieg (763), Legionen (36), Planeten (242), Weltraum (296)
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Lesermeinungen (1)     Leserkanonen-Rezension
REZENSION DURCH DAS LESERKANONE-TEAM
Erde außer Dienst
 
Bekanntlich hat es das Science-Fiction-Genre heutzutage weitaus schwerer als in früheren Zeiten, in denen man sich vor Heftromanen, Büchern und Romanreihen kaum retten konnte. Womöglich wird sich dies wieder ändern, wenn die NASA demnächst wieder zum Mond reisen wird, SpaceX Touristen hinterherschicken wird und man sich wieder intensiver auf dem Mars umsehen wird, so dass der Weltraum insgesamt wieder mehr im Fokus der Öffentlichkeit stehen wird. Bis dahin ist der lesende Science-Fiction-Fan auf Herausgeber wie den Atlantis Verlag angewiesen, der die Speerspitze der geschriebenen Raumfahrt hochhält und allerhand Bücher in dem Bereich publiziert. Eine der dort veröffentlichten Reihen ist Stefan Burbans »Gefallenes Imperium«, und deren Auftaktband »Die letzte Bastion« haben wir uns einmal etwas näher angeschaut.

Stefan Burban wurde vor etwas mehr als vierzig Jahren in Schwäbisch Gmünd geboren und arbeitete zunächst im kaufmännischen Bereich, ehe er sich zum Ende des vergangenen Jahrzehnts dem Schreiben von Military-Science-Fiction-Romanen zuwandte. Als sein Hauptwerk kann man dabei die Buchreihe über den »Ruul-Konflikt« bezeichnen, die inzwischen auf eine stattliche Menge an Büchern herangewachsen ist und mittlerweile auch noch Nachwuchs in Form einer Prequel-Serie bekommen hat. Sein Stammherausgeber ist der Atlantis Verlag, der seit fünfzehn Jahren unermüdlich Freunde von Science Fiction, Fantasy und Horror bedient. Auch »Die letzte Bastion« erschien in der Bücherschmiede aus dem Rheinland. Das inzwischen etwas mehr als drei Jahre alte Buch ist rund 300 Seiten stark, kostet als E-Book 8,99 Euro und als Paperback-Version 13,90 Euro. Beim Verlag selbst kann man für einen weiteren Euro mehr eine schicke Hardcover-Variante erwerben.

Kleine produktionstechnische Abschweifung: Das Format der Hardcover-Version ist breiter als bei den meisten anderen Büchern, was zu elf Zentimetern Textbreite führt. In der Theorie zum richtigen Textsatz geht man davon aus, dass das Lesen bei einer Breite von mehr als acht bis neun Zentimetern nicht mehr ganz so entspannt ist, weil der Durchschnittsleser den Text dann nicht mehr ohne Augenbewegung erfassen kann, aber man kann beruhigt sein: Kopfschmerzen bekommt man davon nicht. Vermutlich ist diese Theorie also genauso für die Katz wie viele andere Bücherweisheiten.

Doch zurück zum Weltraum: Burban schickt seine Leser weit in die Zukunft, nämlich in die Mitte des 29. Jahrhunderts, in der die Menschheit von einer aggressiven außerirdischen Rasse - den Drizil - angegriffen wird. Für die Menschheit verlaufen die Kampfhandlungen alles andere als erfolgreich, die Drizil haben ihr gegenüber unerklärliche Vorteile. Einigen wenigen gelingt es unter der Führung eines Captains namens Horatio Lestrade, vor den Drizil zu flüchten. Sie begeben sich zu einer Kolonie, die den Namen »Perseus« trägt. Dort ist man sich über das Vorgehen uneins, jedoch werden Aufklärer entsandt, die die Zustände in anderen Kolonien erkunden sollen und immer wieder auf Kämpfe und Spuren völliger Vernichtung stoßen. Und die Drizil sind noch lange nicht am Ende ihres Vorrückens ...

Stefan Burban gewährt seinen Lesern gleich von Anfang an keinen Moment des Luftholens oder des langsamen Einlesens in die Grundsituation, sondern wirft sie mitten hinein in den vernichtenden Angriff der Drizil auf die Erde - vermutlich könnte man kaum wirksamer dafür sorgen, dass die Augen des Lesers gleich von Beginn an weit aufgerissen sind und die Aufmerksamkeit am Maximum ist. Gleichzeitig deutet sich schon hier bereits eine der großen Qualitäten Burbans an: Im Inszenieren von Schlachten dürfte ihm kaum ein anderer etwas vormachen, denn sie sind an jeder Stelle nicht nur detailreich, abwechslungsreich und kreativ beschrieben, sondern von einer bemerkenswerten Intensität.

Dabei machen diese natürlich nur einen Teil des Buchs aus. »Die letzte Bastion« lebt von den vielen Facetten, die in die Geschichte hineingeschrieben wurden. Diese sind zwar nicht gänzlich von Schablonen befreit, etwa der Übermacht des Gegners an sich, zaudernden und hadernden Menschen, die damit ihren eigenen Leuten schaden, etwas standardisiert anmutenden Soldatenfiguren und dergleichen, doch die Gesamtkomposition verfehlt ihre Wirkung dennoch nicht. Im Gegenteil: Den hohen Spannungslevel, den Burban von Anfang an erzeugt, hält er über sein gesamtes Buch hinweg durch, er schafft immer wieder neue brenzlige Situationen und packende Momente. Das Tempo bleibt stets angenehm hoch, dem Leser wird keine Pause und kein Durchschnaufen gegönnt - »Die letzte Bastion« ist ein rasanter Marsch nach vorne.

Von Military-SciFi-Romanen erwarte ich, dass ein gesunder Mittelweg an unvebrauchten eigenen Ideen gefunden wird sowie einer Reihe von Klischees, die einfach dazugehören müssen, weil man eine gewisse Erwartungshaltung hat, die bedient werden möchte. Stefan Burban ist es mit seiner »letzten Bastion« gut gelungen, eben diesen Mittelweg zu treffen. Mit seinem Buch hat er das Rad der Science Fiction nicht neu erfunden und wollte dies erkennbar auch gar nicht tun, sondern hat ein lesenswertes Spektakel erschaffen, das den Leser von der ersten bis zur letzten Seite gut auf Trab hält und ihn auf die Fortsetzungen gespannt zurücklässt. Diese sind in Form der Romane »Die Schlacht um Vector Prime« und »Teuflisches Vermächtnis« bereits erhältlich, man kann also direkt weiterlesen.
– geschrieben von christoph (5. März 2017)
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