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Das gefallene Imperium 01 - Die letzte Bastion
Verfasser: Stefan Burban (45)
Verlag: Atlantis (105)
VÖ: 9. Oktober 2013
Genre: Science Fiction (2967)
Seiten: 303 (Broschierte Version), 320 (Kindle-Version)
Themen: Kolonien (157), Krieg (1561), Legionen (89), Planeten (556), Weltraum (1058)
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Reihe: Das gefallene Imperium (10)
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Lesermeinungen (1)     Leserkanonen-Rezension     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Stefan Burban für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Stefan Burban gibt es auf seiner Autorenseite, bei Twitter und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Die WOLF PACK teilte ihr Feuer zwischen dem Intruder und den angreifenden Schiffen auf und es gelang dem Kreuzer, die Panzerung am Bug des Zerstörers zu brechen. Der Gegenangriff jedoch verwandelte die Steuerbordseite der WOLF PACK in eine Flammenhölle, die der Captain nur unter Kontrolle brachte, indem er die beschädigten Teile vom Rest des Schiffes abschottete und somit dem Vakuum das Löschen der Flammen überließ. Damit verurteilte er jedoch über einhundert Besatzungsmitglieder zum Tod, die sich noch in dem beschädigten Bereich aufhielten.
     Eine harte, aber notwendige Entscheidung.
     Endlich war die VENGEANCE in der geeigneten Position, um ihre beträchtliche Feuerkraft einzubringen. Ihre Batterien spuckten Salve um Salve aus und erledigten einen der Zerstörer im Alleingang. Noch mit seiner letzten Salve jedoch beförderte der Zerstörer die VAMPIRE ins Jenseits, als ein Treffer die Brücke und drei Decks dem Vakuum öffneten und die Besatzung in einen grauenvollen Tod schickte. So außer Kontrolle geraten, war sie dazu verdammt, vor die Geschütze des Intruders zu driften, der das wehrlose Schiff mitleidlos vernichtete.
     Lestrade knirschte vor Frustration mit den Zähnen. Das musste jetzt aufhören. Sie verloren einfach zu viele Schiffe.
     »XO, Befehl an die WOLF PACK: Aus dem Gefecht zurückziehen. Befehl an die COUNT OF THE DAY: Alle Feuerkraft auf den Intruder. Wir müssen das Schiff unbedingt in die Knie zwingen. Und fordern Sie Jäger und Torpedoboote an, die sich um die beiden verbliebenen feindlichen Schiffe kümmern.«
     Schon wieder Torpedoboote in den Brennpunkt eines heftigen Gefechts zu schicken, schmeckte ihm überhaupt nicht, doch er hatte keine Wahl. Er konnte kein Geschütz entbehren, um sich den Zerstörer und die Fregatte vom Leib zu halten. Außerdem verlor er lieber ein Dutzend Torpedoboote als ein Großkampfschiff.
     »Feuer!«, befahl er.
     Die COUNT OF THE DAY und die VENGEANCE überschütteten die Panzerung des Intruders in Gemeinschaftsarbeit mit allem, was sie aufzubieten hatten. Geschützstellungen und Kommunikationsanlagen wurden zertrümmert, zerschmolzen oder einfach abgerissen.
     Mammoth-Jäger und Torpedoboote eilten herbei, um die beiden zu Hilfe geeilten Drizilschiffe abzulenken, und tatsächlich gelang es ihnen nach erbittertem Kampf, die beiden Schiffe abzudrängen, allerdings blieben dabei ein halbes Dutzend Jäger und drei Torpedoboote auf der Strecke. Die Fregatte explodierte in einer spektakulären Detonation, nachdem sie von fünf Schnellbooten torpediert worden war.
     Der überlebende Zerstörer gab schließlich auf, drehte ab und floh schwer angeschlagen in die Sicherheit eigener Linien zurück. Blieben nur noch die COUNT OF THE DAY, die ENGEANCE und der Intruder.
     Der Intruder teilte ohne Zurückhaltung gegen die beiden terranischen Schiffe aus. Das Verhalten des Schiffes hatte etwas entschieden Verzweifeltes.
     Die COUNT OF THE DAY verlor einen Teil ihrer Torpedobewaffnung und mehrere Laserstellungen an eine Raketensalve des Intruders. Die VENGEANCE schnitt mit ihren Lasern immer tiefer in die Panzerung des feindlichen Schiffes und brach endlich an mehreren Stellen ins sensible Innenleben vor.
     Auf Lestrades Display liefen Hochrechnungen und Schadensanalysen ab. Demzufolge war der Intruder so gut wie am Ende. Eine weitere Salve zerrte an der VENGEANCE, doch Lestrade ließ nicht locker. Die beiden Schlachtkreuzer deckten die Oberfläche des feindlichen Flaggschiffes mit allem ein, was sie hatten. Der Intruder sackte immer tiefer in die Atmosphäre.
     Reibungshitze und einsetzende Gravitation des Planeten zerrten an dem feindlichen Schiff, ließen es nicht mehr los. Lestrade nickte zufrieden.
     Das Schiff war zu schwer. Nun, da der Planet es fest im Griff hatte, würde es sich kaum noch befreien können. Und sicher in die Atmosphäre eintauchen würde es auch nicht können. Auch dafür war es viel zu groß.
     Erste Risse tauchten entlang der Quer- und Längsverstrebungen des Intruders auf. Das Schiff brach in mehrere Stücke auseinander. Das Feuer des gegnerischen Schiffes war längst eingestellt worden.
     Zu guter Letzt explodierte der hintere Teil des Schiffes und besiegelte dessen Schicksal. Das Schiff brach nun in Dutzende, schließlich Hunderte von Trümmerstücken auseinander. Die meisten würden in der Atmosphäre verglühen oder wie Steine von einer Wasseroberfläche abgestoßen und ins All hinausdriften.
     Ein Trümmerteil jedoch erregte Lestrades Aufmerksamkeit. Es war groß genug, um den Wiedereintritt zu überstehen. Und auf der oberen Seite des Trümmerteils saß die Brücke noch fast unbeschädigt.
     »Eugene, Befehl an die Flotte: Vom Feind lösen und zurückziehen.
     Für heute ist es genug.«
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