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Acht Sinne - Band 01 der Gefühle
Verfasser: Rose Snow [Ulrike Mayrhofer] (39) und Rose Snow [Carmen Schmit] (39)
Verlag: Eigenverlag (11881)
VÖ: 4. Juli 2015
Genre: Fantasy (8869) und Romantische Literatur (15343)
Seiten: 332
Themen: Gefühle (90), Geheimgesellschaften (174), Parallelwelten (293), Tod (896)
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Lee erwacht nach ihrem Tod in der magischen Parallelwelt der Gefühle, wo sie auf den arroganten und gut aussehenden Ben trifft, aber auch ins Visier eines tödlichen Geheimbundes gerät ...
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Rose Snow für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Rose Snow gibt es auf der zugehörigen Autorenseite, bei Twitter und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Anbeginn


     Es heißt, nach unserem Tod erwachen wir wieder mit dem Gefühl, das uns in unserem Menschenleben am meisten geprägt hat. Andere wiederum behaupten, dass die Sinne willkürlich vergeben werden und nur dem Zweck dienen, die Balance zwischen den Welten zu halten, um das Leben an beiden Orten zu ermöglichen. Ich selbst kann mich an mein Leben als Mensch nicht erinnern und es schmerzt mich auch nicht, denn jene wenigen, die ihre Vergangenheit mitgenommen haben, zumindest in Stücken, scheinen kein glücklicheres Dasein zu führen.
     Wissen die Menschen von unserer Existenz? Ich glaube nicht. Und doch waren ihre und unsere Welt schon immer voneinander abhängig, so als würde ein magisches Band unsere Schicksale verknüpfen.
     Mein Lieblingsdichter Gallus schreibt dazu Folgendes:

     »Seit Anbeginn der Zeit waren wir Sinnträger mit den Menschen und Tieren der anderen Welt eng verbunden. Ihre Gefühle, die Acht Sinne, formten unsere Heimat: Ihre Wut schuf zerklüftete Felsen und feuerspeiende Vulkane ... ihre Wachsamkeit ließ weite, offene Flächen entstehen ... ihre Angst modellierte tiefe Höhlen und dunkle Verstecke ... ihre Trauer nährte reißende Flüsse und dunkelblaue Seen ... ihre Freude brachte Wachstum und Gedeih ... ihr Ekel schuf übelriechende Sumpflandschaften ... ihr Vertrauen ließ unverrückbare Gebirgsketten emporsteigen ... ihr Erstaunen machte unsere Welt veränderlich.« (Aus dem Buch von A. J. Gardot »Erzählungen vom Ursprung der sinnlichen Welt«)

     Anmerkung des Autors:
     Die Farbzuordnung der Acht Sinne hat mich lange Zeit beschäftigt und ich habe einige Nachforschungen dazu betrieben. Doch manchmal gibt es auf die großen Fragen des Lebens nur die einfache, unzufriedenstellende Antwort: Willkür.

Wut = Rot
Wachsamkeit = Gelb
Angst = Violett
Trauer = Blau
Freude = Orange
Ekel = Schwarz
Vertrauen = Weiß
Erstaunen = Grün



Kapitel 1


     Das Letzte, an das ich mich erinnern konnte, waren seine weit aufgerissenen blauen Augen ... und danach nichts mehr. Ich versuchte, das Bild festzuhalten, mich an mehr zu erinnern, doch es war, als läge mein altes Leben hinter einem schweren Vorhang verborgen, der sich nicht zur Seite schieben ließ.
     Das Einzige, was ich sicher wusste, war, dass ich tot war.
     Ich atmete tief durch und vermutete, dass die meisten Dinge, die man sich über das Sterben erzählte, nicht der Wirklichkeit entsprachen, denn schon beim ersten Blinzeln erfasste ich eine dunkle Umgebung, die nach tiefer Erde roch. An eine Reise durch einen Tunnel mit gleißend hellem Licht konnte ich mich auch nicht erinnern, aber das bedeutete ja nun nichts mehr.
     Langsam sog ich den erdigen Geruch durch meine Lungen und mit der kühlen Luft floss eine erfrischende Lebenskraft durch mich hindurch, die meinen ganzen Körper durchströmte. Es war wie ein Rausch aus warmer, lebendiger Energie, der durch meine Arme und Beine bis in meine Finger- und Zehenspitzen drang und mir das Gefühl gab, dass das hier richtig war. Ich spürte weder Angst noch Zorn; ich war einfach nur da – ich existierte.
     Aber wer war ich, wenn ich keine Vergangenheit mehr hatte?
     »Bist du endlich fertig? Oder soll ich hier aus Langeweile gleich nochmal sterben?«, klang eine tiefe Stimme durch den Raum und ich drehte den Kopf, um sie ausfindig zu machen. Die Stimme gehörte zu einer Gestalt, die mit verschränkten Armen an der Felswand lehnte und mich abfällig ansah. Langsam gewöhnten sich meine Augen an die Dunkelheit und ich blickte mich um. Ich befand mich in einer kleinen, runden Höhle mit glatten Wänden, deren dunkler Stein von glitzernden Adern durchzogen war. Soweit ich sehen konnte, gab es nur einen einzigen Ausgang, der in einen pechschwarzen Tunnel führte. Direkt daneben lehnte der Fremde, der von den Lichtsteinen, die im Boden verankert waren, in ein schwaches, bernsteinfarbenes Licht getaucht wurde.
     Behutsam tastete ich mit den Fingerspitzen neben mich und erkannte, dass ich auf einer Art Felsquader lag.
     Obwohl es unbequem und steinhart hätte sein müssen, fühlte es sich an, als würde ich auf einem weichen Kissen ruhen. Der Fremde räusperte sich und ich richtete mich auf, um ihn mir genauer anzusehen. Dabei betrachtete ich mich für einen Augenblick selbst. Ich trug einen hellgelben, enganliegenden Jumpsuit und entdeckte lange, schlanke Beine, einen flachen Bauch und einen wohlgeformten Oberkörper – irgendwie hatte ich das Gefühl, dass ich früher nicht so ausgesehen hatte.
     »Stimmt. Gar nicht so schlecht«, sagte der Typ und machte einen Schritt auf mich zu, während sein Blick auf meinen Beinen haftete. »Für eine Wachsamkeitstussi.« Der Ausdruck in seinem Gesicht war emotionslos und sein Herzschlag ging ruhig und gleichmäßig, aber in seinen dunklen Augen funkelte eine Unruhe, die er durch eine betont gelassene Körperhaltung zu verbergen versuchte.
     Er hatte wilde braune Haare und einen Dreitagebart, und er trug ebenfalls einen enganliegenden Anzug, der jedoch schwarz war und einen durchtrainierten Körper erahnen ließ. Von seiner rechten Wange über den Hals bis zu seiner Schulter erstreckten sich geschlungene, ornamentähnliche Linien und endeten in spitz zulaufenden Zacken. Sein Muster war schwarz und seine Seele schien dieselbe Farbe zu haben.
     »Die Leute sterben aus den banalsten Gründen«, sagte ich und auch der Klang meiner Stimme war mir neu. Sie war weich und bestimmt zugleich. »Wenn du aus Langeweile sterben möchtest, tu dir keinen Zwang an. Aber es sieht so aus, als bräuchtest du meine Hilfe.« Noch während ich das sagte, schob sich das Wissen um die erste Prüfung des Triangels in meinen Kopf und ich begriff, warum wir hier waren. Irritiert kniff ich die Augen zusammen.
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