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TASCHENBUCH
 
Mike Köstner 6 - Seelenfeind
Verfasser: Mark Franley (19)
Verlag: Edition M (196) und Eigenverlag (18440)
VÖ: 3. Mai 2015
Genre: Horror (1395) und Thriller (6845)
Seiten: 276 (Taschenbuch-Version), 223 (Taschenbuch-Version Nr. 2)
Themen: Beweise (79), Entscheidungen (1888), Kommissare (2111), Notwehr (19), Wahnsinn (108)
Reihe: Mike Köstner (7)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Hauptkommissar Mike Köstner wirkt seltsam unbeteiligt, nachdem er einen Schuss in Notwehr abgegeben hat. Die Beweise gegen ihn scheinen bald übermächtig, auch wenn weder Freunde noch Kollegen und seine langjährige Lebensgefährtin glauben, was passiert sein soll ...
Lesermeinungen (2)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Mark Franley für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Mark Franley gibt es auf seiner Autorenseite, bei Twitter und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

-1-


»Muss ich aufstehen?« Ohne die Augen zu öffnen, zog Mike Jenni noch ein bisschen fester an sich heran und spürte dabei seine erneut aufkeimende Lust.
     »Wenn du halbwegs pünktlich zum Dienst erscheinen möchtest, solltest du das tun«, lautete die nüchterne Antwort, wobei sie seine Hand von ihrem Oberschenkel schob und festhielt.
     »Und wenn ich mich krank melde?«, schlug Mike vor und fügte auf ihre Zustimmung hoffend hinzu: »Bei dem Wetter ist doch schließlich jeder Zweite krank.«
     Nun drehte sie sich ein Stück in seine Richtung und reagierte erneut ziemlich unterkühlt: »Das kannst du natürlich machen, aber dann wirst du den Tag alleine im Bett verbringen müssen. Ich habe um zehn Uhr ein Live-Interview mit dem Chef eines ziemlich angesagten Spieleherstellers und das werde ich ganz sicher nicht platzen lassen.«
     »Aber ich dachte, du fliegst später nach London?«, hakte Mike nach und versuchte seine Hand wieder zwischen ihre Oberschenkel zu schieben.
     Jenni ließ ihn gewähren, antworte aber mit leicht verklärter Stimme: »Stimmt, was aber nicht heißt, dass ich diesen Vormittag blaumachen kann.« Es folgte ein leises Stöhnen und Mike wusste, dass er zumindest noch nicht sofort aufstehen musste.
     Bei seinem letzten Fall hatten sich so viele Überstunden angehäuft, dass er es sich durchaus erlauben konnte, etwas später ins Präsidium zu fahren. Wenn etwas Gravierendes passiert wäre, hätte man ihn sowieso schon längst angerufen.
     Mit verschlagenem Tonfall fragte er: »Und? Soll ich jetzt Frühstück machen?«. Dabei ging er dazu über, Jenni nur noch ganz sanft zu streicheln, was sie fast in den Wahnsinn trieb, da ihr Körper bereits mehr forderte. Ohne auf eine Antwort zu warten, ließ er sie weiter leiden und begann, mit der freien Hand sanft über ihre Brüste zu streichen.
     Eine Zeit lang ließ sie sich dieses quälende Spiel gefallen, dann umschlang sie ihn ohne Vorwarnung mit Armen und Beinen, zog ihn tief in sich hinein und forderte: »Gib mir einen Grund, damit ich dich über das Wochenende nicht vergesse.«
     Auf Mikes Gesicht legte sich ein überlegenes Grinsen, doch er zügelte seine eigene Lust und begann sich zunächst nur ganz langsam zu bewegen. Erst als sie beide kurz davor waren, vergaß er seine Zurückhaltung und ließ sich der Erlösung entgegentreiben.

Nachdem sie eine Weile schwer atmend nebeneinandergelegen hatten, nahm sich Jenni ein Herz, blickte auf den Wecker neben dem Bett und stellte fest: »Wenn wir noch eine Kleinigkeit essen wollen, sollten wir jetzt wirklich aufstehen.«
     »Ich weiß«, seufzte Mike und löste seine Umarmung. Mit einer entschlossenen Bewegung warf er seine Decke zur Seite und schwang sich aus dem Bett.
     Noch bevor er die Schlafzimmertür erreicht hatte, blieb er stehen: »Scheiß Altbauwohnung.« Er ging zurück zum Bett, neben dem seine Socken lagen, und zog diese an.
     Jenni sah ihm lachend dabei zu und fragte: »Was wirst du erst im Winter machen?«
     Mike, der sich nun selbst albern vorkam, da er außer den Socken nichts anhatte, stellte bockig fest: »Da draußen sind mindestens zehn Grad minus, bei welcher Temperatur fängt denn für dich der Winter an?«
     Ohne darauf einzugehen, erhob sich nun auch Jenni aus dem Bett. »Machst du Frühstück? Ich würde gerne schnell noch unter die Dusche.« Dann sah sie Mike von oben bis unten an und stellte trocken fest: »Die Socken sehen scheiße aus!«
     Mike winkte lachend ab, nahm sich seine restlichen Klamotten vom Stuhl in der Ecke und trug alles hinüber in das etwas wärmere Wohnzimmer, um sich anzuziehen.
     Als er Wasser für die Eier auf den Herd gestellt und die Kaffeemaschine eingeschaltet hatte, ging er schnell hinunter zum Briefkasten und holte die Zeitung. Eigentlich wollte er den beiliegenden Flyer eines neu eröffneten Irisch Pubs schon wegwerfen, doch vor ihm lag ein freies Wochenende und man wusste nie, wohin es einen verschlagen würde.

Eine Stunde später betrat Mike das Büro, schüttelte die Reste des kurzen Graupelschauers aus seiner Jacke und fragte an Tom gewandt: »Irgendwas los heute?«
     Tom nahm die Füße vom Tisch, wobei er den Kopf schüttelte: »Absolut nichts, man könnte meinen, wir hätten die Stadt vom Bösen befreit.«
     »Unverhofft kommt oft, aber jetzt vor dem Wochenende kann ich auch ohne Mord und Totschlag leben«, stellte Mike fest und warf einen fragenden Blick zu Sabrinas leerem Schreibtisch.
     Tom erklärte: »Sie hat sich heute spontan freigenommen, um über das Wochenende ihre Eltern in München zu besuchen.« Nun zog sich ein Grinsen über Toms Gesicht. »Karl hat meinen Urlaubsantrag zum Glück abgelehnt, sonst hätte ich mitgemusst.«
     Mike lachte: »Und du hast den Chef natürlich nicht beeinflusst.«
     »Würde ich doch nie tun.«
     »Hast du am Wochenende schon was vor?«, kam Mike eine Idee und wieder schüttelte sein Partner den Kopf:
     »Nein, warum?«
     »Weil ich bis Sonntagmittag ebenfalls solo bin und wir am Samstag ein wenig durch Nürnberg ziehen könnten.«
     Tom dachte kurz über den Vorschlag nach und verkündete grinsend: »Es sieht zwar immer etwas komisch aus, wenn ich mit einem zehn Jahre älteren Greis etwas trinken gehe, aber okay.«
     Eine hochgezogene Augenbraue war Mikes einzige Reaktion auf diese Frechheit, dann holte er sich einen Kaffee und setzte sich an seinen Schreibtisch.

-2-


David stieß einen leisen Fluch aus und knallte den Pappbecher derart fest auf die Tischplatte, dass etwas Cola herausspritzte und sich auf der Computertastatur verteilte. Wütend kramte er ein benutztes Taschentuch aus seiner Hosentasche, wischte die klebrige Flüssigkeit ab und warf das Tuch anschließend knapp neben den Mülleimer. Dann griff er erneut zur Computermaus und aktualisierte zum gefühlt einhundertsten Mal sein Youtube-Konto.
     In den letzten drei Monaten hatte er gut von seinen kurzen Filmen leben können und dafür sogar seine Lehre abgebrochen. Doch seit zwei Wochen war es, als hätte jemand den Stecker gezogen, die Zuschauerzahlen seiner Filme sanken und sanken.
     Allerdings musste er sich selbst eingestehen, dass dies nicht weiter verwunderlich war. Nürnberg war eben nicht Berlin, und seine Plattform lebte davon, dass etwas passierte.
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