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TASCHENBUCH
 
Unsterblich geliebt 3 - Sanft berührte Narben
Verfasser: Lara Greystone (8)
Verlag: Books on Demand (3183), Eigenverlag (17481) und Eisermann (111)
VÖ: 30. März 2015
Genre: Fantasy (12210) und Romantische Literatur (21222)
Seiten: 392 (Taschenbuch-Version), 450 (Taschenbuch-Version Nr. 2)
Themen: Harem (21), Vampire (1520)
Reihe: Unsterblich geliebt (6)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Die wunderschöne Frau aus tausendundeiner Nacht ist in ihrer Seele tief verletzt und lässt sich nicht berühren. Eine Woche ist es Vampir Bens Aufgabe, sie zu begleiten und zu beschützen ...
Lesermeinungen (2)     Leseprobe     Trailer
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Lara Greystone für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Lara Greystone (und weitere Leseproben) gibt es auf ihrer Autorenseite, zudem findet man sie auch bei Twitter und bei Facebook. Bis zum 10. Januar kostet das E-Book bei Amazon nur 99 Cent!
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Kapitel 1


Ben roch das Blut schon von Weitem.
     Das konnte nichts Gutes bedeuten.
     Deshalb rannte er so schnell, dass er mit bloßem Auge kaum noch zu erkennen war, dem Blutgeruch durch die menschenleeren, dunklen Straßen entgegen.
     Aus der Ferne hörten seine übernatürlich scharfen Ohren hysterische Frauenstimmen und schmatzende Geräusche. Im Laufen entsicherte er seine 9 Millimeter und zog sein Wurfmesser aus der Scheide, dessen rasiermesserscharfe Stahlklinge er eigenhändig mit filigranen Rankenmustern überzogen hatte.
     Mit unglaublichem Tempo bog er schließlich in eine abgelegene Sackgasse ein, die von hohen Mauern umgeben war und damit jede Flucht unmöglich machte. Dort bot sich ihm ein gleichermaßen dramatisches wie faszinierendes Bild.
     Am Ende der Gasse stand eine komplett schwarz verschleierte Frau mit einem nicht gerade kleinen Damaszener Dolch in der Hand. Trotzig und kampfbereit stellte sie sich dem Angriff eines Vampirs entgegen, von dessen Fangzähnen bereits das Blut eines anderen Menschen tropfte.
     Eine wahrhaft tapfere Frau!
     Hinter ihr hatten drei hysterisch kreischende Frauen Deckung gesucht. Eine weitere Frau lag blutend und bewusstlos an der Steinmauer schräg links hinter ihr.
     Wenige Meter entfernt, neben einer Stretchlimousine, sah er zwei muskulöse Männer in schwarzen Anzügen, vermutlich Bodyguards. Sie befanden sich bereits in der tödlichen Umarmung zweier Vampire. An ihren zerfetzten Kehlen und den augenscheinlich fast blutleeren Körpern erkannte er, dass ihr Todesurteil bereits gefällt war.

Dabei musste kein Mensch sterben, wenn ein Vampir auf die Jagd ging, um sich zu ernähren. Man nahm, was vertretbar war, und ließ die Menschen ohne Erinnerung und sichtbare Spuren wieder gehen. Nur so war es möglich, dass Vampire unerkannt in der Gesellschaft lebten und nicht selbst zu Gejagten wurden. Dafür gab es eiserne Gesetze, doch die drei hier scherten sich einen Dreck darum.
     Solche sogenannten Gesetzlosen gaben sich der Gier nach Blut völlig hin, entweder bewusst oder weil sie in eine Art Sucht verfallen waren. Statt sich mit dem Nötigen zufrieden zu geben, ließen sie erst von ihren grausam zugerichteten Opfern ab, wenn auch der letzte Tropfen des kostbaren Lebenssafts ihre Kehlen hinuntergeflossen war. Nicht wenige dieser Vampire weideten sich dabei an den Todesqualen ihrer Beute oder vergewaltigten die weiblichen Opfer, während sie starben.

Der blutgierige Vampir vor der verschleierten Frau setzte gerade zum Sprung auf sie an.
     Auf ihn zu schießen, war für Ben leider keine Option. Sein Schuss hätte den Körper des Vampirs durchschlagen und die Frau dahinter tödlich verwunden können. Er steckte die Pistole zurück ins Holster und begleitet von einem wütenden, markerschütternden Knurren beschleunigte er zum schnellsten Sprung seines Lebens.
     Nur Zentimeter bevor der Vampir die Frau erreichte, fing er den Blutsauger im Flug ab und riss ihn mit sich zu Boden.
     Das Überraschungsmoment ermöglichte ihm, dem Mörder mit seiner Klinge die Kehle zu durchtrennen, ehe der zu irgendeiner Gegenwehr fähig war. Aber noch während er dem Vampir sofort darauf den Todesstoß ins Herz versetzte, nahte bereits neue Gefahr für die mutige Frau in Schwarz.
     Die anderen beiden Vampire hatten ihr blutiges Mahl an den nun toten Männern beendet und dürsteten nach mehr.
     In ihren Augen stand pure Gier, als die zwei sich blutbesudelt und mit voll ausgefahrenen Fangzähnen der Gruppe von Frauen näherten.
     Ohne zu zögern, zog Ben seine ebenso kunstvolle wie tödliche Klinge aus dem Mann unter ihm und warf sie zielsicher nach einem der Gesetzlosen. Seine Position machte es ihm unmöglich, das Herz zu treffen, doch sein Messer schnitt wie beabsichtigt den Hals des Angreifers bis zur Hauptschlagader auf. Der presste verzweifelt seine Hand auf die Wunde und flüchtete, um sich mit der lebensgefährlichen Verletzung in Sicherheit zu bringen.
     Leider warf sich der zweite Vampir mit gefletschten Zähnen auf Ben, bevor er seine Pistole ziehen konnte. In wilder Raserei versuchte der Vampir, seine mörderischen Fänge in Bens Hals zu schlagen. Ben gelang es gerade noch, seinen Nacken außer Reichweite zu bringen, er erntete jedoch zwei tiefe, schmerzhafte Furchen in der Schulter. Um die Frau nicht zu gefährden, setzte er alles daran, sich mit dem Angreifer so weit wie möglich von ihr wegzurollen, während er gleichzeitig den Attacken der Reißzähne zu entgehen versuchte.
     Inzwischen öffnete sich die Fahrertür der verdunkelten Limousine und Ben registrierte, dass noch ein weiterer Vampir mit von der Partie war. Der leblose, blutüberströmte Chauffeur kippte halb aus dem Wagen, als der skrupellose Mörder über ihn hinweg nach draußen stieg.
     Im Zweikampf gefangen hatte Ben keine Chance einzugreifen, als dieser Vampir zielstrebig auf die Frau mit dem Dolch zuging. Nur einen Moment später holte der Typ aus und schlug sie mit einem Hieb so heftig zur Seite, dass ihr Körper ein Stück durch die Luft flog, bevor er etwas abseits auf den Boden krachte.
     Ben roch ihr frisches Blut und brüllte vor Wut auf, doch sein Gegner hatte ihn dermaßen fest im Griff, dass er nicht an seine Pistole herankam.
     Die Frau in Schwarz rappelte sich sofort wieder auf. Allerdings war ihr der Schleier über die Augen gerutscht.
     Glücklicherweise lenkte der Blutgeruch der Bewusstlosen die Aufmerksamkeit des gierigen Vampirs von der tapferen Orientalin ab, während die drei anderen Frauen kreischend auseinander stieben.
     Mit einem zornigen Aufschrei und einer ruckartigen Bewegung riss die mutige Frau sich die schwarzen Stoffteile vom Kopf. Der Inbegriff einer arabischen Schönheit, faszinierend und zugleich geheimnisvoll, kam zum Vorschein.
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