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KINDLE
 
FIDA
Verfasser: Stefanie Maucher (7)
Verlag: Eigenverlag (20832) und Redrum Books (147)
VÖ: 26. März 2013
Genre: Horror (1511) und Thriller (7325)
Seiten: 230 (Taschenbuch-Version), 251 (Taschenbuch-Version Nr. 2), 185 (Kindle-Version)
Themen: Entführungen (1916), Kinder (558), Mütter (863), Suche (1291)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Nachdem ein Mädchen spurlos verschwindet, begibt sich die Mutter auf eigene Faust auf die Suche, denn die Polizei hat längst aufgegeben ...
Lesermeinungen (1)     Blogger (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 10. September 2021 um 17:40 Uhr:
» Nach einem Bücherreibesuch kommt die dreizehnjährige Laura nicht nach Hause. Von dem Mädchen fehlt jede
Spur, obwohl die Polizei schnell einen Verdächtigen dingfest macht.
Ihre Mutter Tatjana sucht sie mehr als ein Jahr ohne die Hoffnung aufzugeben.
Tom wollte schon immer einen Hund haben, der ihm aufs Wort gehorcht. Lange blieb sein Wunsch nach einem Spielzeug unerfüllt. Doch jetzt ist Tom erwachsen. Zeit sich seinen Wunsch endlich zuerfüllen!
Zeit für Fida!
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Stephanie Mauchers Schreibstil hat mich von der ersten Seite an der Psyche gepackt und die Grundidee, die sie rübergebracht hat,
hat mich sehr mitgenommen.

Die Story wird in zwei Erzählsträngen dargestellt:
Damals und heute, die am Ende zusammengeführt werden.
Der spannende Wechsel zwischen dem was Laura erlebt, ihrer suchenden Mutter Tatjana und den Gedankengängen
von Tom, empfand ich als sehr gelungen. So bekam man von allen Seiten einen Einblick in die Geschichte.

Die Charaktere waren durch und durch glaubwürdig.
Tom ist ein empathieloser Sadist, der von Anfang an alles bekommt was er will. Droht ihm Ärger, dreht er die
Sache so, dass die Strafe nur geringfügig ausfällt. Manipulativ und kaltherzig. Das Tom seinen Vater zum Mitwisser macht und dieser aus gewissen Gründen nicht helfen kann, lässt ihn auf der Arschlochskala ziemlich weit nach oben rutschen.
Tatjana ist eine Kämpferin und ich habe sehr mit ihr gelitten. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie es ist, wenn das eigene Kind nicht mehr nach Hause kommt. Für sie und ihren Mann ist dieser Umstand eine Zerreißprobe mit Folgen. Beide leben nebeneinander her. Jeder geht auf seine Weise mit Lauras Verschwinden um.
Leidensgenossen, die zusammen das gemeinsame Schicksal erdulden. Und die Kluft zwischen den beiden wird immer
größer.
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Mit "Fida" trifft Stephanie Maucher einen empfindlichen Nerv. Denn das Thema "Kindesentführung" ist leider
immer wieder und nur allzu oft aktuell. Ein Fakt, der einen bitteren Nachgeschmack hat.
Wie viele Mädchen wohl just in diesem Moment, das gleiche erleben und wie viele Mädchen immer noch seit Jahren verschwunden sind. Mir schwebt da immer wieder das Beispiel Natascha Kampusch im Kopf rum.
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In dieser Geschichte wird nichts beschönigt. Auch wird hier gezeigt, wozu falsche Verdächtigungen führen können und wie schnell damit ein Leben zerstört wird.
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"Fida" ist in Sachen Brutalität nicht übertrieben und vertieft sich an einigen Stellen zum Glück nicht
allzusehr, so dass man genug eigenen grausamen Interpretationsspielraum hat, der einem Gänsehaut beschert.
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Das Buch beinhaltet eine harte Thematik, die Story wühlt auf und ist nichts für Menschen mit sensibelen Nerven.
Keinen leichte Kost, bei der nichts beschönigt wird.
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Für mich, eine Geschichte die ich erstmal sacken lassen muss und die ich vermutlich nicht so schnell vergessen
werde.«
  19      0        – geschrieben von Velvet in Paradise
 
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