Diese Website nutzt Cookies. Sie können entweder alle   oder individuelle Eistellungen treffen. Nähere Infos finden Sie hier
50.274 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »LUNDR701«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:

Mann mit Welpenblick für Frauchen gesucht - The Puppy Gang

Verfasser: Lisa Torberg (33)
Verlag: Edizioni Dolcevita (6)
VÖ: 1. Februar 2024
Genre: Romantische Literatur (34675)
Seiten: 268 (Taschenbuch-Version), 330 (Kindle-Version)
Themen: Bücher (844), Hunde (1420), Tierärzte (304), Welpen (47)
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats Februar 2024 nominieren
BLOGGERNOTE DES BUCHS
noch nicht bewertet
1
0%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
BENUTZER-SCHULNOTE
1,30 (94%)
1
70%
2
30%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
Errechnet auf Basis von 10 Stimmen
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
»Piper will einen Mann mit Welpenblick, Storm. Und so einen gibt es nicht. Menschen können nicht so schauen wie wir, sonst wären sie ja Hunde.«
»Warum hat sie dann gesagt, dass er einen hat, Ghost? Hast du dafür eine Erklärung, du Allwissender?«
»Natürlich. Sie hat sich geirrt. Das tun Menschen ständig, das weißt du doch. So wie sie oft etwas versprechen, obwohl sie nicht vorhaben, es zu tun.«

Rider Evans wurde Tierarzt, um Wale und Seerobben vor der Küste zu retten. Stattdessen erstellt er Diätpläne für Hunde, die kleiner sind als Katzen und Mäntelchen tragen. Die Tiny Pet Vet Clinic ist Mums Traum – nicht seiner. Als er endlich den Mut findet, alles hinzuschmeißen, verlässt er Vancouver und verkriecht sich in Whistler bei seiner Tante Daisy und ihrem Labrador Harriet.
Piper Robinson zeichnet für ihr Leben gern, und da ihre Granny Huskys züchtet, ergab es sich irgendwie. Nie hätte sie gedacht, dass das Kinderbuch The Puppy Gang wie eine Bombe einschlagen würde, noch weniger, dass Princess drei Welpen werfen würde, die den Protagonisten aufs Haar ähneln. Und schon gar nicht, dass ihre Mummy den Fremden bitten würde, sie zu küssen, um ihr aus der Patsche zu helfen.
Lesermeinungen (1)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Lisa Torberg für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Lisa Torberg gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

KAPITEL 1


Mit beiden Händen schaufele ich Wasser in mein Gesicht und reibe über meine Wangen, um die Spuren vom Ruß und den Geruch der angekokelten Holzscheite loszuwerden. Sosehr jeder in unserer Familie Kaminfeuer am Abend mag, warten immer alle darauf, dass ich es anzünde. Verflixt! Ich sollte endlich ein Machtwort sprechen oder Averys Rat befolgen, andererseits ... Nein. Avery ist zwar meine beste Freundin, seitdem wir beide Windeln trugen, doch das gibt ihr nicht das Recht, mich ständig zu drängen. Ich werde sicher nicht meine Abende allein drüben in Grannys Knusperhäuschen verbringen, obwohl sie es mir vor ein paar Wochen überschrieben hat. Ich bin ein Teil der Hexenfamilie von Whistler, wie die Bewohner meines Heimatorts uns Robinsons bezeichnen, und kann mir nicht vorstellen, auf das kunterbunte Durcheinander beim Abendessen zu verzichten – mit unserem Hexenmeister. Diesen einen Moment an jedem Tag, wenn sich immer noch alles so anfühlt wie früher, bevor meine Schwestern und ich plötzlich keine Kinder mehr waren, lasse ich mir nicht nehmen. Was jedoch nicht bedeutet, dass ich weiterhin vom Herbst bis zum Frühjahr den Kamin anzünden muss. Genau! Mit einem kräftigen Nicken richte ich mich auf, drehe das Wasser ab und strecke den Arm nach dem Handtuch aus – das im selben Moment unter meinen Fingern weg vom Halter rutscht. Mein Kopf fliegt herum, und augenblicklich gleitet mein Blick abwärts, weil die Ursache nur dort sein kann, mein Körper ist jedoch in Slow Motion. Zu spät! Vier Pfoten schlittern ums Eck und der letzte Zipfel des Handtuchs verschwindet zugleich mit dem felligen Hinterteil.
     »Storm, bleib stehen!«
     Ich renne los, rutsche auf den Socken vom Bad in den Flur, stolpere und fange mich gerade noch am Rand der Flurkommode ab, bevor ich stürze. Meine Stirn schlägt jedoch ungebremst gegen den Schlüssel des Oberschranks. Ich jaule auf.
     Zugleich mit einem Welpen, dem wohl irgendwer auf den Schwanz getreten ist.
     »Tut mir so leid, Storm. Hab ich dir wehgetan?« Flüssigem Honig gleich kommen die Worte über Phoebes Lippen.
     Ich drücke mit drei Fingerkuppen gegen das Horn, das mittig auf meiner Stirn wächst, und stampfe wütend in den Wohnraum.
     »Hör auf, ihn zu verhätscheln, er ist keines von deinen Kindergartenkindern!«
     Meine ältere Schwester hockt neben dem Huskywelpen, der sich zwischen seine beiden Brüder gequetscht hat und mit leicht schräg gestelltem Kopf zu mir aufsieht. Mit diesem Blick, der selbst das Eis der Polkappen schmelzen könnte – aber nicht mich. Zumindest nicht jetzt und hier und heute.
     »Ich verhätschele ihn nicht, Piper, ich entschuldige mich bei ihm.« Phoebe krault Storm hinter den Ohren und sieht dabei kopfschüttelnd zu mir auf. »Stell dir vor, dir würde jemand auf den Schwanz steigen.«
     »Ha, ha, ha. Ich hab keinen, was du wissen solltest, Schwesterherz, dafür weiß ich genau, wie weh ein wachsendes Horn tut.« Demonstrativ nehme ich die Finger von meiner Stirn und schiebe mit der Hand die Haare aus dem Gesicht.
     »Du bist ja ganz rot, was ist denn passiert?« Sie klingt genauso interessiert, als ob ich ihr soeben gesagt hätte, dass es bei Lucia Gelato, ihrem absoluten Lieblingslokal im Ortszentrum, eine neue Eissorte gibt.
     Mit mir spricht Phoebe natürlich nicht so honigsüß wie mit dem Missetäter. Was ich ihr präsent machen will, doch ich komme nicht einmal dazu, Luft zu holen, um ihr zu antworten, da dringt eine zweite Frage von der Seite an meine Ohren.
     »Hast du einen Pickel ausgedrückt?«
     Mein Kopf fliegt herum. Wäre ich ein Drache, würde eine Feuerflamme aus meinen Nasenlöchern kommen. Mit zusammengekniffenen Augen starre ich Prue an. Die Jüngste von uns, vom Hals bis zu den Zehenspitzen schwarz gekleidet, schiebt sich ein Stück dunkelschwarze Bitterschokolade in den Mund – und grinst.
     »Sieht das so aus, Prue?« Ich tippe mit dem Zeigefinger gegen meine Stirn – und verziehe schmerzhaft das Gesicht, bevor ich denselben Finger ausstrecke und auf den Übeltäter deute. »Er ist schuld. Dieser verflixte Hund hat nichts anderes zu tun, als mir ins Badezimmer zu folgen, das Handtuch zu stehlen und wie ein Blitz davonzurennen.«
     »Und was bitte hat das mit dem Pickel auf deiner Stirn zu tun?« Prue schiebt sich genüsslich ein weiteres Stück Schokolade in den Mund.
     »Das ist kein Pickel!« Ich schreie – nicht. Nie. Obwohl ... So ganz stimmt das nicht. Ich habe nie geschrien – bis Granny mir die Welpen anvertraut hat.
     Ich erinnere mich an jedes ihrer Worte, als ob es gestern gewesen wäre. »Es sind nur ein paar Wochen, bis das künstliche Hüftgelenk funktioniert und ich wieder heimkomme. Außerdem sind die drei Weibchen bereits bei ihren neuen Besitzern und Princess wird mich als Assistenzhund in die Rehaanstalt begleiten. Du wirst sehen, Storm, Shadow und Ghost sind pflegeleicht, folgsam und so gut wie stubenrein.« Drei Aussagen zu den Rabauken und eine, die Granny selbst betraf – und nicht eine davon entsprach der Wahrheit.
     Ein Schatten fällt auf mein Gesicht. Ich blinzele, erkenne Prue, die nun unmittelbar vor mir steht und auf meine Stirn starrt. »Also wenn das kein Riesenpickel ist, was ist es dann?«
     »Ein Horn!« Meine Stimme ähnelt Schmirgelpapier, das über Metall kratzt. Unbestritten habe ich mir die Stimmbänder vorhin beim Schreien gezerrt, falls das überhaupt technisch möglich ist. Keine Ahnung, ist auch nicht wichtig. Was zählt, ist, dass ich diesmal nicht geschrien habe.
     Phoebe springt dennoch aus ihrer kauernden Position blitzschnell auf und drängt unsere Schwester zur Seite, um besser sehen zu können.
Seite: 1 2 3 4 5 6
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2024)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz  •  Cookies