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Anno 1741 - Fremde Heimat

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Erklärung der Bewertungssysteme
Anno 1741 – Fremde Heimat
Ein historischer Roman, der fast ausschließlich auf Fakten beruht.
Er erzählt die wahre Geschichte von rund 180 Personen, die im Frühjahr 1741 von der Pfalz nach Pennsylvania, Amerika, auswandern wollen und deren Reise bereits bei Schenkenschanz, am Niederrhein endet.
So gut wie mittellos und ohne Heimat, haben sie nur eine Möglichkeit, wollen sie überleben: sich hier eine neue Heimat aufzubauen!
Hunger und Krankheiten fordern hohe Tribute. Immer verbunden mit der Gefahr, doch noch vertrieben zu werden.
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 25. April 2023 um 21:13 Uhr:
» Auswanderungswillige Pfälzer dürfen Pfalzdorf gründen
Als erstes ist mir das wunderschöne Buchcover mit Friedrich der Große im Vordergrund und einer historischen Karte ins Auge gestochen. Bei näherer Betrachtung entdeckte ich auf dieser historischen Karte die schicksalshaften Ortschaften Schenkenschanz und Kleve mit der Schwanenburg sowie die Szene in der der Retter, Freiherr von Motzfeld den Pfälzern den königlichen Erlass mit der Gründungserlaubnis von Pfalzdorf überreicht.
Inhalt:
1741 entschieden sich auswanderungswillige Pfälzer, die aufgrund ihres religiösen Glaubens benachteiligt wurden, ihre Heimat zu verlassen, um in Amerika eine neue Heimat aufzubauen. Ihre Schifffahrt endet jedoch in Schenkenschanz, da sie nicht in die Niederlanden einreisen dürfen. Es beginnt für die Pfälzer, die in der Nähe von Kleve bleiben, ein steiniger Weg bis sie Pfalzdorf gründen dürfen.
Mir hat dieser historische Roman mit Niveau sehr gut gefallen. Die historische Recherche dieser Pfälzer sowie die verständlichen Erläuterungen der politischen Zusammenhänge fand ich beeindruckend. Am Anfang werden erst einmal die wichtigsten Pfälzer vorgestellt, die sich dann schließlich in Bacharach treffen, um zusammen auf das Schiff Richtung Rotterdam zu gehen. Dies hat den Lesefluss am Anfang etwas gehindert, aber ich fand es im Nachhinein sogar richtig. Mit Recht wurden die vielen Personen durch ihre Erwähnung in diesem Buch gewürdigt. Danach hat sich meine Lesegeschwindigkeit deutlich erhöht, da es dann nur noch wenige Hauptpersonen gab.
Da das Buch für einen historischen Roman relativ dünn ist, wurden Handlungen nicht unnötig aufgebläht. Ich finde den eher sachlichen Schreibstil für diese Thematik genau passend. Mir haben auch die Überschriften von Anfang an und bis zum Schluss sehr gut gefallen.
Besonders gut hat mir der ausführliche Anhang mit der Nennung der Personen und deren Kurzbiographie gefallen.
Fazit:
Ich kann den Roman uneingeschränkt empfehlen.«
  12      0        – geschrieben von maggiem
Kommentar vom 10. April 2023 um 14:29 Uhr (Schulnote 1):
» Bewegende Geschichte von einem Neuanfang

Die Armut ist groß in diesen Tagen des 18. Jahrhunderts in der Pfalz. Viele Familien wissen nicht mehr, wovon sie sich ernähren sollen. Als ein Gedanke sie nicht mehr loslässt, auswandern nach Amerika, ist das große Ziel. In Pennsylvania scheint das Paradies zu liegen. Und so machen sich im Jahre 1741 180 Menschen auf die große Reise. Alles, was sie bisher Heimat genannt haben, lassen sie zurück, ohne zu ahnen, welches Schicksal sie erwarten wird.

In der ersten Szene dieses Buches sieht man die Männer und Frauen in großer Runde beieinandersitzen, sie freuen sich auf ihren Neuanfang und sind gleichzeitig voller Zweifel, aber die schiere Not hat sie zu dieser Tat bewogen. Alle treibt die Frage um, was wird die neue Zukunft bringen? Werden wir ein besseres Leben finden? Die Hoffnung auf einen guten Neuanfang schwebt durch diese ersten Seiten.

Die Autorin Sylvia Koppermann erzählt hier aber nicht nur eine Geschichte über Familien, die ihr Leben dadurch verbessern wollen, dass sie auswandern, sondern vielmehr einen Teil ihrer eigenen Familiengeschichte. Diese beschriebenen Protagonisten haben zum größten Teil wirklich gelebt und sind historisch nachweisbar. Eine Urahnin der Autorin hat sich unter ihnen befunden.

Die Reise dieser Menschen endet nun allerdings nicht so, wie sie sich das erhofft hatten. Sylvia Koppermann hat dies mit gefühlvollen Worten erzählt. Die Höhen und Tiefen, die Verluste und Ängste hat sie gekonnt in Szene gesetzt und gleichzeitig vermittelt sie das Gefühl, eine Art Dokumentation zu lesen. Sie beschreibt, wie im 18. Jahrhundert die Menschen dazu gebracht wurden, ihre Heimat zu verlassen, welche Papiere sie benötigten und wie viel sie bezahlen mussten. Das Schicksal dieser Dorfgemeinschaft steht dabei immer im Mittelpunkt. Es ist berührend zu lesen, wie mit diesen Menschen umgegangen wurde und was sie alles erdulden mussten, für ihren Traum von Freiheit und Wohlstand.

Ein umfangreicher Anhang am Ende klärt nicht nur Fiktion und Wahrheit, sondern erzählt noch mal detailliert von den Menschen, deren Schicksal so bewegend war. Die Autorin hat es nicht versäumt, gerade die Menschen noch einmal mit Namen und vorhandenen Daten vorzustellen, die an der Neugründung von Pfalzdorf beteiligt waren. Damit hat sie diesen Charakteren ein kleines Denkmal gesetzt und sie zu neuem Leben erwachen lassen.

Fazit:

Die Geschichte dieser Familien, die für sich ein besseres Leben gesucht haben und ihre Geschichte in „Anno 1741 – Fremde Heimat“ erzählen durften, hat mir gut gefallen. Ich mag den Bezug zu historisch belegten Tatsachen, gemischt mit einer fiktiven Handlung. Wobei in diesem Fall eine Geschichte erzählt wurde, die sich wohl so tatsächlich zugetragen hat. Sylvia Koppermann hat es jedenfalls geschickt verstanden, die historischen Tatsachen bildhaft in Szene zu setzten, und hat somit eine berührende Geschichte erzählt. Ich habe „Anno 1741“ sehr gern gelesen und mich dabei gut unterhalten gefühlt, auch wenn so manche Szene beklemmend war. Die Träume und Hoffnungen der Menschen haben diese Buchseiten jedoch so mit Leben gefüllt, dass ich froh darüber bin, diese Geschichte gelesen zu haben.«
  16      0        – geschrieben von nirak
 
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