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 Inas Bücherregal
 
 Internet: inasbuecherregal.blog
 Facebook: Inas-Bücherregal-2178112265848441
 Instagram: inasbuecherregal
 Datum: 10.11.2019
Interview   |   Rezensionen
– Wer steckt hinter »Inas Bücherregal«? Seit wann gibt es Ihren Blog? Was hat Sie damals dazu gebracht, ihn zu erschaffen?

Meinen Blog Inas Bücherregal gibt es seit dem Sommer 2018. Ina ist die Abkürzung meines Namens, Sabrina. Den fand ich zu steif und zu lange, darum Inas Bücherregal. Ich habe schon immer sehr gerne und sehr viel gelesen. Als Kind/Jugendliche war ich immer die in der Stadtbücherei, die immer mit zwei vollen Taschen rausging. Nachdem ich immer wieder mal eine kleine Rezension schrieb und gerne andere Rezensionen las, dachte ich mir, warum nicht auch einen Blog eröffnen und einfach mal schauen wie es sich entwickelt. Ich bin medizinische Fachangestellte und arbeite in einer Radiologischen Praxis in einem Krankenhaus. Ich bin 40 Jahre alt, verheiratet, wir haben 3 Jungs und 2 kleine Hunde und wohnen im schönen Schwabenländle am Rande des Schwarzwalds.

– Wie viele Bücher lesen bzw. rezensieren Sie im Schnitt? Lesen Sie immer nur ein Buch, oder lesen Sie mehrere Bücher parallel?

Im Jahr lese ich so um die 100 bis 150 Bücher, je nach dem wieviel Zeit mir neben Kinder, Haushalt und Arbeit noch bleibt. In der Regel benötige ich für ein Buch 1 - 2 Tage, lese das Buch dann auch mehr oder weniger an einem Stück. Dann gibt es wiederum Tage an denen ich gar nicht zum lesen komme. Normalerweise lese ich nur ein Buch, außer ich nehme an Leserunden teil. Da ich bei diesen langsamer lesen muss, um den Mitlesern nicht davon zu galoppieren, lese ich noch ein weiteres Buch paralell.

– Was macht für Sie ein »gutes Buch« aus? Auf welche Faktoren legen Sie beim Lesen und Bewerten Ihr Hauptaugenmerk und warum?

Ein gutes Buch muss mich schon auf den ersten Seiten abholen, wobei ich allen Büchern eine Chance gebe. Ich breche so gut wie nie ein Buch ab. Der Autor/die Autorin muss die Gefühle und Empfindungen ihrer Figuren so beschreiben, dass diese fast schon »greifbar« sind. Ich muss den Protagonisten ihre Handlungsweisen abnehmen. Zudem mag ich keine langatmigen Passagen. Gerne darf eine Szene detailgenau und bildhaft beschrieben werden, aber allzu ausgedehnte Schilderungen mag ich nicht.

– Sind Sie auf spezielle Buchgenres spezialisiert? Wenn ja, was gefällt Ihnen an diesen Genres besonders? Gibt es Buchgenres, die Sie generell gar nicht lesen?

Ich lese vorwiegend Thriller und Krimis. Ich mag es, wenn ich beim lesen auf falsche Fährten gelockt werde, wenn ich von der Story überrascht werde. Zudem liebe ich Schockmomente bei denen man beim lesen den Atem anhält. Ich habe nichts gegen detailgenaue Beschreibungen der Todesarten oder Leichenfunde, auch Gewalt darf gerne dabei sein. Dennoch nur bis zu einem gewissen Grade. Bücher in denen es von vorne bis hinten nur um das abschlachten geht, bei denen das Blut quasi aus den Seiten tropft, das lese ich nicht. Im Prinzip bin ich offen für alle Genre, Biografien und Tatsachenberichte mag ich eher weniger.

– Lesen Sie nur Verlagsproduktionen, oder besprechen Sie auch die Bücher von Selfpublishern? Was halten Sie generell davon, dass immer mehr Bücher in Eigenregie produziert werden?

Ich lese und rezensiere beides, Verlagsbücher sowie Bücher von Selfpublishern. Zur Zeit sind es sogar mehr Selfpublisher. Die Qualität dieser Bücher hat sich in der letzten Zeit sehr gesteigert. Früher wurde oft gesagt, dass ein SPler nur selbst veröffentlicht weil er nicht gut genug für einen Verlag sei. Mittlerweile ist es jedoch so, das viele Autoren die zuvor über einen Verlag veröffenticht haben, zum Selfpublishing kommen, weil sie sich dadurch niemandem unterordenen müssen und keiner ein Mitspracherecht hat, z.B. beim Cover oder dem Inhalt. Ich finde diese Entwicklung gut und habe schon etliche tolle Bücher von Selfpublishern lesen und rezensieren dürfen.

– Warten Sie darauf, dass Autoren oder Verlage Sie anschreiben und Ihnen Rezensionsexemplare anbieten, oder wenden Sie sich selbst an sie? Oder rezensieren Sie gar nur die Bücher, die Sie sich selbst kaufen?

Ich werde häufig von den Autoren direkt angeschrieben, von einigen habe ich schon mehrmals Rezensionsexemplare erhalten und wenn ein neues Buch erscheint, wird angefragt ob ich Zeit und Lust zum lesen habe. Ich finde das toll, zeigt es doch das die Autoren meine Arbeit schätzen. Dazu kommen noch die Anfragen von Autoren mit denen ich bisher noch nichts zu tun hatte, auch über dieses Vertrauen freue ich mich sehr, immerhin bin ich eine Fremde für sie denen sie ihre Schätze anvertrauen. Allerdings lehne ich auch hin und wieder Rezensionsexemplare ab, entweder weil ich keine Zeit habe oder mir das Buch nicht zusagt. Oder wenn die Anfrage mir nicht zusagt. Ich hatte schon Anfragen per mail, da war das Ebook als Anhang und in der Mail stand sinngemäß: Hier hast du mein Buch, lese und rezensiere es. Diese Anfragen lösche ich kommentarlos. Natürlich rezensiere ich auch gekaufte Bücher, durch die vielen Rezensionsexemplare komme ich aber kaum dazu, meine selbstgekauften Bücher zu lesen.

– Welches Buch oder welche Bücher sind Ihnen besonders positiv in Erinnerung geblieben, seitdem Sie Ihren Blog gestartet haben? Was gefiel Ihnen an ihnen ganz besonders gut?

Mir sind einige Bücher in Erinnerung geblieben. Ich kann gar keine einzelnen aufzählen, da ich wirklich sehr viel lese und dies den Rahmen hier sprengen würde. Aber ich habe ganz tolle Autoren kennen gelernt, mit denen ich teilweise auch heute noch zusammen arbeite.

– Gab es Bücher, die Ihnen überhaupt nicht gefallen haben oder bei denen Sie das Lesen gar abgebrochen haben? Welche waren das, und was missfiel Ihnen an ihnen?

Ich habe bisher nur ganz wenige Bücher abgebrochen, in der Regel wähle ich meine Rezensionsexemplare sehr gewissenhaft aus. Wenn ich das Gefühl habe, das Buch wird mir nicht zusagen, dann schreibe ich das dem Autor und lehne ab. Ein Buch war dabei, das wurde von Kritikern hochgelobt, ich fand das aber total wirr und unlogisch, dass ich nicht weiter lesen wollte.

– Werden auf Ihrem Blog nur Bücher rezensiert, oder können Ihre Besucher auch andere Dinge bei Ihnen lesen?

Hauptsächlich rezensiere ich auf meinem Blog Bücher oder stelle sie vor. Zudem kommen immer wieder mal Gewinnspiele, die ich aber nicht allzu häufig mache, auch wenn man dadurch viele Follower bekommt. Immer wieder gibt es mein 6 aus 49-Interview. Ich habe 49 Fragen, der Autor nennt mir dann sechs Ziffern, ohne dass er weiß welche Fragen dahinter stecken. Die bekommt er dann im Anschluß von mir. Da haben sich schon ganz interessante Interviews ergeben. Ich frage auf meinem Blog auch nach Neuerscheinungen der Autoren, die sie posten können, Blogger können für ihre Seiten Werbung machen und ich versuche auch immer wieder mal meine Follower miteinzubeziehen, sei es durch Fragen oder sonstige Aktionen. Ich habe zudem begonnen, Artikel über Verbrechen zu schreiben, zB Serienmörder, diese kommen auch gut an.

– Haben Sie Kontakt zu anderen Bloggern? Wenn ja, könnten Sie unseren Lesern vielleicht zwei oder drei von ihnen besonders ans Herz legen? Was schätzen Sie an ihnen?

Natürlich habe ich auch Kontakt zu anderen Bloggern. Ganz besonders hervorheben möchte ich Helga von Helgas Bücherparadies. Sie hat etwas zur gleichen Zeit wie ich ihren Blog erschaffen und ist auch eine ganz fleissige Leserin, die ihren Blog sehr gewissenhaft und mit Herzblut führt. Wie kennen uns auch persönlich, schon bevor wir das bloggen angefangen haben. Und natürlich Simone Fischer, die Gründerin der «Thrillerspoilerbande« auf Facebook. Sie ist ein sehr herzlicher Mensch und führt ihre Gruppe sehr liebevoll, fast schon familiär, hat für jeden ein offenes Ohr. Durch ihre Gruppe bin ich auf die Idee gekommen, es einfach mal selbst mit einem Blog zu versuchen.

Das Team von Leserkanone.de dankt Sabrina für die Zeit, die sie sich genommen hat!
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