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 Buch SUCHT Blog
 
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 Facebook: buchSUCHTblog
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 Datum: 04.04.2019
Interview   |   Rezensionen
– Wer steckt hinter dem »Buch SUCHT Blog«? Seit wann gibt es Ihren Blog? Was hat Sie damals dazu gebracht, ihn zu erschaffen und das Ganze als Team anzugehen?

Diana »Die Blutbraut« Großer, Kerstin Miguel-Ruiz und Thomas »Alba« Schmidt sind die Gründungsmitglieder von Buch SUCHT Blog. Unterstützt werden wir von Melanie »Thrillerqueen« Mona Berg-Cujo. Den Blog gibt es seit Oktober 2017. Die Idee hinter unserem Blog war, dass wir alle Leseratten sind und gerne über die Bücher sprechen, die wir lesen. Als Team ergänzen wir uns sehr gut, da jeder von uns andere Schwerpunkte hat und andere Genres bevorzugt. Dadurch können wir ein großes Spektrum an Büchern abdecken und möglichst viele Leserinnen und Leser ansprechen.

– Wie viele Bücher lesen bzw. rezensieren Sie im Schnitt? Lesen Sie immer nur ein Buch, oder lesen Sie mehrere Bücher parallel?

Schwierig zu sagen, ich denke, es sind auf unserem Blog 3-5 Rezensionen pro Woche, das hängt auch immer davon ab, wie sehr wir in unserem Brotjob eingespannt sind. Ich (TAS) versuche, immer nur ein Buch zu lesen und mich voll auf dieses Buch zu konzentrieren. Ich denke, das bin ich den Autoren schuldig, die ihr Herzblut in ihre Werke gesteckt haben. Jedes einzelne davon hat meine volle Aufmerksamkeit verdient. Leider klappt das nicht immer, weil man manchmal auch kurzfristig (zum Beispiel bei Blogtouren) noch ein zweites Projekt dazunehmen muss.

– Was macht für Sie ein »gutes Buch« aus? Auf welche Faktoren legen Sie beim Lesen und Bewerten Ihr Hauptaugenmerk und warum?

Die Geschichte muss mich packen und ich brauche Protagonisten, die mich interessieren. Diese müssen nicht zwingend sympathisch sein, aber sie müssen irgendeine Saite in mir zum klingen bringen. Und ich mag Bücher, die mich auch sprachlich ein wenig herausfordern. Texte, die überwiegend aus Drei- bis Fünf-Wort-Sätzen bestehen, mag ich eher weniger. Sätze dürfen gerne auch Nebensätze haben.

– Sind Sie auf spezielle Buchgenres spezialisiert? Wenn ja, was gefällt Ihnen an diesen Genres besonders? Gibt es Buchgenres, die Sie generell gar nicht lesen?

Bis auf »Nackenbeisser« gibt es eigentlich keine Genres, die ich nicht lese. Meine Schwerpunkte liegen dabei auf Fantasy, historischen Romanen, Krimis und Thrillern. Was ich nicht mag, sind Glitzervampire und romantische Werwölfe und auch mit Büchern wie der »After«-Reihe oder »Fifty Shades of Grey« kann ich nichts anfangen. An Fantasy und historischen Romanen schätze ich, dass sie mich in fremde Welten entführen, ich liebe diese kleinen Fluchten aus meiner Realität. Bei Krimis und Thrillern schätze ich den Adrenalinkick und die gefahrlose Spannung. Wenn ich so ein Buch lese, fiebere ich in der Regel mit, kann das Buch aber gleich wieder ins Regal stellen und bin in meinem sicheren Wohnzimmer oder wo auch immer ich gerade lese.

– Lesen Sie nur Verlagsproduktionen, oder besprechen Sie auch die Bücher von Selfpublishern? Was halten Sie generell davon, dass immer mehr Bücher in Eigenregie produziert werden?

Bislang habe ich überwiegend Verlagsproduktionen gelesen, seit es den Blog gibt, kommen aber immer mehr Selfpublisher dazu. Insgesamt finde ich es positiv, dass immer mehr Bücher selbst veröffentlicht werden, das führt zu einer »Demokratisierung« des Angebotes, man muss nicht nur lesen, was Trendforscher und Verlage als »next big thing« auserkoren haben. Natürlich gibt es dabei auch Fehlgriffe, aber die gibt es ja auch im Verlagsprogramm immer wieder. Und außerdem ist das ja auch immer subjektiv, was mir nicht gefällt, kann jemand anderes richtig toll finden.

– Warten Sie darauf, dass Autoren oder Verlage Sie anschreiben und Ihnen Rezensionsexemplare anbieten, oder wenden Sie sich selbst an sie? Oder rezensieren Sie gar nur die Bücher, die Sie sich selbst kaufen?

Bei uns ist das ein gesunder Mix, denke ich. Wir rezensieren Bücher, die wir angefragt haben, Bücher, bei denen Verlage und Autoren bei uns angefragt haben, ob wir sie rezensieren möchten und natürlich auch Bücher aus unserem privaten Bücherregal.

– Welches Buch oder welche Bücher sind Ihnen besonders positiv in Erinnerung geblieben, seitdem Sie Ihren Blog gestartet haben? Was gefiel Ihnen an ihnen ganz besonders gut?

»Elbmarsch-Krimis 1 - Totenweg« von Romy Fölck ist ein Buch, bei dem ich anfangs sehr skeptisch war, weil der Klappentext auf mich so gewirkt hatte, als würde da nur alter Wein in neuen Schläuchen verkauft werden. Die Charakterzeichnung der Protagonisten hat mich aber von Anfang an gepackt und auch die Geschichte hat mich immer wieder überrascht. Insofern ist das ein Buch, das mich wirklich überzeugt und begeistert hat.

– Gab es Bücher, die Ihnen überhaupt nicht gefallen haben oder bei denen Sie das Lesen gar abgebrochen haben? Welche waren das, und was missfiel Ihnen an ihnen?

Das gibt es auch immer wieder, aber eher bei »privaten« Büchern. Bücher, die ich für den Blog angefragt habe, lese ich auch, auch wenn sie mich nicht packen. Die bekommen dann halt keine so gute Wertung. Allerdings gibt es auch Autoren, die ich nicht (mehr) lese, weil ich festgestellt habe, dass sie mir nicht liegen oder weil ich den Eindruck habe, dass sie immer wieder die gleiche Geschichte erzählen. Ein bekanntes Beispiel ist für mich da Dan Brown, der sich meiner Meinung nach immer wieder wiederholt.

– Werden auf Ihrem Blog nur Bücher rezensiert, oder können Ihre Besucher auch andere Dinge bei Ihnen lesen?

Wir rezensieren überwiegend Bücher, schreiben aber auch, wenn wir zum Beispiel ein Buch entdeckt haben, das uns besonders freut. Wir sind ja auch nicht nur Blogger, sondern mindestens genauso sehr Fans.Außerdem stellen wir unseren Lesern zwischendurch auch gerne die eine oder andere Frage, über die wir dann sprechen. Wir wollen ja auch wissen, was unsere Follower lesen und denken.

– Haben Sie Kontakt zu anderen Bloggern? Wenn ja, könnten Sie unseren Lesern vielleicht zwei oder drei von ihnen besonders ans Herz legen? Was schätzen Sie an ihnen?

Wir empfinden uns als Teil einer großen Blogger-Community. Da ist das Miteinander wichtiger als Profilierung. Denn durch die Zusammenarbeit mit anderen Blogs wird man selbst bekannter, kann sich gerade bei Blogtouren größere Projekte aufteilen und davon profitieren alle Blogs.

Das Team von Leserkanone.de dankt dem Team von »Buch SUCHT Blog« für die Zeit, die es sich genommen hat!
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IM INTERVIEW ERWÄHNTE BÜCHER
Elbmarsch-Krimis 1 - Totenweg
Geschrieben von: Romy Fölck (23. Februar 2018)
77/100
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