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 Der Duft von Büchern und Kaffee
 
 Internet: der-duft-von-buechern-und-kaffee.blogspot.com
 Facebook: DerDuftvonBuechernundKaffee
 Google+: 108203504890292965119
 Instagram: derduftvonbuechernundkaffee
– Wer steckt hinter »Der Duft von Büchern und Kaffee«? Seit wann gibt es Ihren Blog? Was hat Sie damals dazu gebracht, ihn zu erschaffen?

Mein Name ist Tanja. Ich bin leidenschaftliche Kaffeetrinkerin und liebe gute Geschichten.
Mein Blog, »Der Duft von Büchern und Kaffee«, ging am 30. Mai 2015 mit seinem ersten Beitrag online. Davor war ich eine begeisterte Nutzerin der Plattform »Lovelybooks«. Für die Leser, die diese Plattform bislang noch nicht kannten: Hier treffen sich lesebegeisterte Menschen aller Altersstufen. In Foren unterhalten sie sich über Bücher. In Leserunden tauschen sie sich über aktuelle Literatur aus. Es ist eine sehr schöne, fast schon familiäre Gemeinschaft. Hier lernte ich dann auch Tanja von »Weinlachgummis Naschtüte« kennen. Durch sie wurde ich erstmals auf einen Buchblog aufmerksam. Ich war ob der Möglichkeiten des Bloggens begeistert. Schnell war für mich klar, dass ich auch gerne meine Ideen in Beiträgen festhalten wollte. Eine davon war, Rezepte zu den Gerichten zu entwerfen, die die Charaktere in den Büchern aßen. Es gab aber im Vorfeld einige Bedenken. Ich war mir nicht sicher, ob ich die Zeit für so ein Hobby würde aufbringen können. Tanja sprach mir Mut zu und half mir bei den ersten Schritten, wofür ich ihr auch heute noch sehr dankbar bin.

Der Name für meinen Blog stand relativ schnell fest. Ich bin einige Ideen im Kopf durchgegangen und habe schon schnell meine beiden Leidenschaften gedanklich miteinander verknüpft: Guter Kaffee und gute Literatur. Der Name »Der Duft von Büchern und Kaffee« lag da sehr nahe ;o)

– Wie viele Bücher lesen bzw. rezensieren Sie im Schnitt? Lesen Sie immer nur ein Buch, oder lesen Sie mehrere Bücher parallel?

Ich lese im Schnitt ein bis zwei Bücher die Woche. Ich habe festgestellt, dass man viel besser und tiefer in Geschichten eintauchen kann, wenn man möglichst viele Seiten am Stück liest. Daher lese ich auch keine Bücher parallel. Einfach um so richtig schön in die andere Welt, die mir der Autor/die Autorin näher bringen möchte, abtauchen zu können.

– Was macht für Sie ein »gutes Buch« aus? Auf welche Faktoren legen Sie beim Lesen und Bewerten Ihr Hauptaugenmerk und warum?

Ein perfektes Buch sollte mich möglichst schon von der ersten Seite an in seinen Bann ziehen. Es muss spannend und fesselnd geschrieben sein und mit überraschenden Wendungen nicht geizen. Ganz wichtig ist für mich, dass ich mich mit dem Protagonisten/der Protagonistin auf irgendeine Art identifizieren kann. Ich möchte mit ihm/ihr leiden, lieben und fürchten. Die Emotionen, die er/sie durchlebt, möchte ich selbst spüren können. Auch die Randcharaktere sind mir wichtig. Wenn ich sie im Laufe des Buches ins Herz schließe und sich beim Zuklappen des Buchdeckels eine gewisse Traurigkeit einstellt, dann hat der Autor/die Autorin meines Erachtens alles richtig gemacht.

– Sind Sie auf spezielle Buchgenres spezialisiert? Wenn ja, was gefällt Ihnen an diesen Genres besonders? Gibt es Buchgenres, die Sie generell gar nicht lesen?

Ich lese unheimlich gerne Liebesgeschichten. Aber auch in fantastischen Welten fühle ich mich zu Hause. Ich mag es vom Alltag abzuschalten. Ich mag aber nicht nur Eskapismus in unmögliche Fantasy-Welten, sondern auch Fantasy als cleverern Spiegel der Realität. Ich bevorzuge subjektive und emotionale Texte. Beide Genres erfüllen diese Vorgaben. Auch habe ich bemerkt, dass ich sehr gerne Young Adult Literature lese. Diese ist weder unschuldig noch unbedarft, aber oft sehr unbekümmert.
Die Frage nach den Genres, die ich (bislang) eher meide, möchte ich auch gerne beantworten. Sachbücher sowie Krimis liegen mir nicht.

– Lesen Sie nur Verlagsproduktionen, oder besprechen Sie auch die Bücher von Selfpublishern? Was halten Sie generell davon, dass immer mehr Bücher in Eigenregie produziert werden?

Ich lese vor allem Verlagsproduktionen, bespreche aber auch gerne das ein oder andere Selfpublisherbuch. Da gibt es ein paar lohnenswerte Fundstücke aufzulesen. Es ist bemerkenswert, wie bedeutend das Publizieren eigener Texte ohne einen Verlag geworden ist. Nicht umsonst bieten inzwischen auch große Publikumsverlage Plattformen an, auf denen sich ein Autor – meist kostenlos – präsentieren kann.
Jeder Selfpublisherer hat erst einmal meinen größten Respekt. Ich bewundere deren Eigeninitiative und Entrepreneursgeist. Lektorat, Buchgestaltung und sonstigen Verlagsleistungen selber zu stemmen, das ist schon was.

– Warten Sie darauf, dass Autoren oder Verlage Sie anschreiben und Ihnen Rezensionsexemplare anbieten, oder wenden Sie sich selbst an sie? Oder rezensieren Sie gar nur die Bücher, die Sie sich selbst kaufen?

Von allem ein wenig. Ich freue mich über Anfragen, ich frage aber auch selbst an und ich kaufe mir auch gerne Bücher in meiner lokalen Buchhandlung.

– Welches Buch oder welche Bücher sind Ihnen besonders positiv in Erinnerung geblieben, seitdem Sie Ihren Blog gestartet haben? Was gefiel Ihnen an ihnen ganz besonders gut?

Besondere Bedeutung hat für mich das Buch »Bannwald« von Julie Heiland. Einfach, weil es das erste Buch war, das ich auf meinem Blog rezensiert habe. In meiner Zeit als Bloggerin habe ich mittlerweile so viele gute Geschichten gelesen, dass es mir sehr schwer fällt, diese Frage zu beantworten. Ein paar Highlights möchte ich aber trotzdem gerne nennen. Sehr gut gefallen hat mir in diesem Jahr z.B. der Auftakt der Illuminae-Reihe von Amie Kaufman und Jay Kristoff, aber auch »Berühre mich. Nicht.« und dessen Fortsetzung von Laura Kneidl gehören zu meinen Highlights in 2018.

– Gab es Bücher, die Ihnen überhaupt nicht gefallen haben oder bei denen Sie das Lesen gar abgebrochen haben? Welche waren das, und was missfiel Ihnen an ihnen?

Tatsächlich breche ich nur in ganz seltenen Fällen ein Buch ab. Im letzten Jahr gab es jedoch ein Buch, das ich gerne lesen wollte, weil es in einem gerade gelesenen Roman mehrfach erwähnt wurde: »Sturmhöhe« von Emily Bronte. Ich hatte bedauerlicherweise große Probleme mit dieser Geschichte. Weder waren mir die Charaktere sympathisch noch konnte ich ihr Handeln verstehen. Die Erzählung war mir einfach zu düster. Ich musste das Buch abbrechen und werde nun wohl nie erfahren, ob ich zum Ende hin ja nicht vielleicht doch noch meine Meinung geändert hätte.

– Werden auf Ihrem Blog nur Bücher rezensiert, oder können Ihre Besucher auch andere Dinge bei Ihnen lesen?

Auf meinem Blog werden »nur« Bücher rezensiert. Allerdings gibt es hier auch einige Aktionen rund ums Buch, an denen Leser gerne teilnehmen können. Gemeinsam mit einer befreundeten Bloggerin, Leni von »Meine Welt voller Welten«, starte ich einmal im Monat (jeweils am 15.) die Aktion »Handlettering der Buchblogger«. An diesem Tag geben wir ein literarisches Thema vor, zu dem wir dann gemeinsam mit allen, die Lust haben mitzumachen, ein Bild lettern. Im Anschluss kann von den Lesern, die vielleicht nicht so gerne zeichnen dann durch die verschiedenen Bilder gestöbert werden. Regelmäßig präsentieren Leni und ich Bücherneuerscheinungen, sammeln mit anderen Bloggern Leseempfehlungen für die jeweilige Jahreszeit, veranstalten Leseabende oder rufen zum kleinen virtuellen Live-Sit-In, dem »Bloggerbrunch«, auf. Und das sind nur einige von vielen Aktionen, die wir uns immer wieder gemeinsam für unsere Leser/innen überlegen :o)

– Haben Sie Kontakt zu anderen Bloggern? Wenn ja, könnten Sie unseren Lesern vielleicht zwei oder drei von ihnen besonders ans Herz legen? Was schätzen Sie an ihnen?

Ich musste sehr bald feststellen, dass Buchblogger einen fast schon familiären Umgang miteinander pflegen. Über die Jahre habe ich einige sehr nette Menschen kennengelernt und ich hoffe, dass es auch noch viele mehr werden. Ich möchte eigentlich gar keine konkreten Personen benennen, weil ich Angst habe, irgendwen in der Aufzählung zu vergessen.

Wer das Interview gelesen hat, der wird natürlich schon gemerkt haben, dass es zwei Kolleginnen gibt, die meine Zeit als Bloggerin ganz besonders geprägt haben. Tanja von »Weinlachgummis Naschtüte« war dafür verantwortlich, dass ich überhaupt einen Blog gegründet habe und mit Leni von »Meine Welt voller Welten« arbeite ich sehr eng zusammen, wenn es darum geht, Aktionen ins Leben zu rufen.

Aber wie schon gesagt, es gibt auch noch viele andere Blogger, mit denen ich oft lange Gespräche über unser Lieblingshobby führe :o)

Das Team von Leserkanone.de dankt Tanja für die Zeit, die sie sich genommen hat!
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IM INTERVIEW ERWÄHNTE BÜCHER
Bannwald
Geschrieben von: Julie Heiland (21. Mai 2015)
88/100
[1 Blogger]
Berühre mich. Nicht.
Geschrieben von: Laura Kneidl (26. Oktober 2017)
93/100
[19 Blogger]

 
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