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 Rubines Kamingeflüster
 
 Internet: kamingefluester.blogspot.com
 Instagram: kamingefluester
 Facebook:
 Datum: 30.06.2018
Interview   |   Rezensionen
– Wer steckt hinter »Rubines Kamingeflüster«? Seit wann gibt es Ihren Blog? Was hat Sie damals dazu gebracht, ihn zu erschaffen?

Mein richtiger Name ist Heike und ich lebe zusammen mit meinem Mann und meinen beiden Katzen im schönen Bergischen Land.
Den Blog »Rubines Kamingeflüster« gibt es erst seit einem halben Jahr. Ich treibe mich aber schon viel länger auf den Plattformen der Buchcommunities herum, weil mir alles rund ums Thema Bücher so viel Spaß macht. In meiner Freizeit ist die Bibliothek einer meiner Lieblingsorte, an denen die Zeit nur so verfliegt. Deshalb habe ich den Blog »Kamingeflüster« genannt, denn es soll ein gemütlicher Ort zum Austausch über Bücher sein.
Der Name »Rubine« stammt aus meinem eigenen Buch »Der Orden des Lichts«, weil mir die Figur in dem Buch so gut gefällt. Ich schreibe eigentlich schon seit meiner Kindheit, aber dies ist das erste und bisher einzige Buch, was von mir (unter dem Pseudonym Marja Sand) erschienen ist. Aber immer, wenn ich zwischen Beruf, Lesen, Bloggen und Familie mal Zeit habe, schreibe ich auch immer wieder gerne.

– Wie viele Bücher lesen bzw. rezensieren Sie im Schnitt? Lesen Sie immer nur ein Buch, oder lesen Sie mehrere Bücher parallel?

Ich gehöre zu den Parallel-Lesern. Für mich funktioniert am besten ein System von 6 - 8 Büchern, die ich gleichzeitig lese. Die Abwechslung ist wichtig für meine Konzentration und Motivation, weshalb ich auch meist darauf achte, dass die Bücher alle unterschiedliche Genres haben. Ich habe auch überhaupt keine Probleme damit, wieder in Geschichten einzusteigen, die ich ein paar Tage lang beiseite gelegt habe. Es kommt aber auch vor, dass mich ein Buch so stark fesselt, dass ich es am Stück zuende lese, aber das ist eher selten.

– Was macht für Sie ein »gutes Buch« aus? Auf welche Faktoren legen Sie beim Lesen und Bewerten Ihr Hauptaugenmerk und warum?

Ein gutes Buch muss mich in die Geschichte »einsaugen« können. Das geschieht meist durch die Charaktere oder die Atmosphäre in einer Geschichte. Wenn ich nach dem Lesen das Gefühl habe, dass sich die Figuren für ewig in meiner Erinnerung eingenistet haben, dann war es ein wirklich gutes Buch.

– Sind Sie auf spezielle Buchgenres spezialisiert? Wenn ja, was gefällt Ihnen an diesen Genres besonders? Gibt es Buchgenres, die Sie generell gar nicht lesen?

Ich lese fast alles, was der Buchmarkt so hergibt, egal ob Romane, Kochbücher, Ausmalbücher, Ratgeber, Comics und Graphic Novels oder Reisebücher. Außerdem lese ich auch christliche Romane und Sachbücher, da ich selber gläubig bin.
Meine Lieblingsgenres sind allerdings schon immer Fantasy, Science Fiction und Kinderbücher gewesen. Sie machen in meinen Regalen den Löwenanteil aus.

– Lesen Sie nur Verlagsproduktionen, oder besprechen Sie auch die Bücher von Selfpublishern? Was halten Sie generell davon, dass immer mehr Bücher in Eigenregie produziert werden?

Natürlich lese ich auch Bücher von Selfpublishern. Es gibt so viele tolle Geschichten, die gar nicht alle verlegt werden können, weil der Aufwand viel zu groß ist. Ich bin mir aber auch immer bewusst, dass bei Selfpublishern oft das Lektorat fehlt, da kann man als Leser nicht die gleiche Qualität erwarten, wie bei einem Verlagsbuch.

– Warten Sie darauf, dass Autoren oder Verlage Sie anschreiben und Ihnen Rezensionsexemplare anbieten, oder wenden Sie sich selbst an sie? Oder rezensieren Sie gar nur die Bücher, die Sie sich selbst kaufen?

Nein, ich wähle mir meine Bücher lieber selber aus. Oft kommen solche Anfragen zu einem falschen Zeitpunkt und passen dann nicht in meine Leseplanung, obwohl ich die Bücher gerne lesen würde. Das finde ich immer schade. Am liebsten lasse ich mir Bücher über Newsletter vorschlagen und frage sie dann selber an.

– Welches Buch oder welche Bücher sind Ihnen besonders positiv in Erinnerung geblieben, seitdem Sie Ihren Blog gestartet haben? Was gefiel Ihnen an ihnen ganz besonders gut?

Oh, da gibt es so viele, da kann ich wirklich keines hervorheben.

– Gab es Bücher, die Ihnen überhaupt nicht gefallen haben oder bei denen Sie das Lesen gar abgebrochen haben? Welche waren das, und was missfiel Ihnen an ihnen?

Eigentlich breche ich Bücher sehr ungern ab, da ich immer damit rechne, dass es mich doch noch packt. Ich versuche im Vorhinein schon Bücher zu vermeiden, die mir zu gewalttätig erscheinen, da ich das gar nicht mag. Ein anderer Grund ist Langeweile: Wenn ein Buch so gar keine neuen Ideen zu bieten hat, die Charaktere eindimensional sind und die Geschichte ohne echte Handlung vor sich hinplätschert, dann kann es tatsächlich passieren, dass ich es abbreche.

– Werden auf Ihrem Blog nur Bücher rezensiert, oder können Ihre Besucher auch andere Dinge bei Ihnen lesen?

Auf meinem Blog bilden Buchrezensionen den Schwerpunkt, aber ich möchte auch meine Lese-Challenges und Statistiken, Wunschlisten und Neuerscheinungen sowie verschiedene Blog-Ideen mit meinen Lesern teilen. Aktuell gibt es z. B. eine Regaltour in mehreren Teilen, wo ich alle Bücher zeige, die bei mir zu Hause in den Regalen stehen. Oder den 7+1 Buchtipp für jeden Monat, in dem ich in Form einer »Lesereise« passende Bücher zur Jahreszeit vorstelle.
Auf meinem Blog dreht sich aber alles ausschließlich um Bücher.

– Haben Sie Kontakt zu anderen Bloggern? Wenn ja, könnten Sie unseren Lesern vielleicht zwei oder drei von ihnen besonders ans Herz legen? Was schätzen Sie an ihnen?

Es ist total wichtig und macht auch den Hauptspaß am Bloggen aus, Kontakt zu den anderen zu haben. Da könnte ich jetzt aus dem Stand zwanzig aufzählen, die mir persönlich am Herzen liegen.
Mittlerweile gibt es aber so viel Auswahl, dass jeder sicher einen Buchblog nach seinem Geschmack finden kann. Eine gute Quelle ist die Topliste der Buchblogger auf www.lesestunden.de.

Das Team von Leserkanone.de dankt Heike für die Zeit, die sie sich genommen hat!
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