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Wir grüßen unseren neuesten User »Babette Sachs«!
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 lesbar.blog
 
 Internet: www.lesbar.blog
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 Google+: JoergHaeusler
 Twitter: lesbar_blog
– Wer steckt hinter »lesbar.blog«? Seit wann gibt es deinen Blog? Was hat dich damals dazu gebracht, ihn zu erschaffen?

Hinter lesbar.blog verbirgt sich Jörg Häusler, Baujahr 1968, verheiratet und Vater von zwei Kindern. Auch, wenn es uns nun vor die Tore Dortmunds verschlagen hat, bin ich typischer Sauerländer.

Den Blog gibt es seit Februar 2017. Meinen vorherigen Blog, den ich rund drei Jahre geführt hatte, habe ich einem Augenblick mentaler Schwäche eliminiert und schon nach einiger Zeit gemerkt, dass mir etwas Elementares fehlt.

Da meine Meinung im Freundes- und Bekanntenkreis immer wieder gefragt war, wenn es um das Thema »Bücher und Literatur« ging, fand ich es damals an der Zeit, dieses auch in Blogform zu bringen, um auch andere an meinen EInschätzungen teilhaben zu lassen.

– Wie viele Bücher liest bzw. rezensierst du im Schnitt? Liest du immer nur ein Buch, oder liest du mehrere Bücher parallel?

Vorgenommen habe ich mir, mindestens ein Buch wöchentlich zu rezensieren. Aufgrund äußerer Umstände ist das allerdings manchmal schwierig umzusetzen.

Im Regelfall lese ich maximal 2 Bücher parallel. Wären es mehr, könnte ich ihnen nicht die nötige Aufmerksamkeit widmen.

– Was macht für dich ein »gutes Buch« aus? Auf welche Faktoren legst du beim Lesen und Bewerten dein Hauptaugenmerk und warum?

Ein richtig gutes Buch ist eines, bei dem ich möglichst schnell weiterlesen will, um zu erfahren, wie es ausgeht. Auf der anderen Seite will ich nicht weiterblättern, weil es dann zu schnell zu Ende wäre.

Für mich ist es bei der Bewertung wichtig, dass ich mich nicht für das Maß der Dinge halte und das Buch mit dem nötigen Respekt betrachte, selbst wenn es mir nicht gefallen sollte.

– Bist du auf spezielle Buchgenres spezialisiert? Wenn ja, was gefällt dir an diesen Genres besonders? Gibt es Buchgenres, die du generell gar nicht liest?

Vorrangig lese und rezensiere ich Thriller. Daneben bin ich auch an Anthologien und Biographien interessiert. Ich halte mich für einen offenen Menschen und bin gerne bereit, meinen Horizont zu erweitern. Aus dem Grund habe ich mich auch an Liebesromane und Ladythriller gewagt.

Also gibt es für mich eine generelle Ablehnung nicht.

– Liest du nur Verlagsproduktionen, oder besprichst du auch die Bücher von Selfpublishern? Was hältst du generell davon, dass immer mehr Bücher in Eigenregie produziert werden?

Ich bespreche vorrangig Bücher von Selfpublishern bzw. Kleinverlagen. Denn diesen gehört meiner Meinung nach viel mehr Aufmerksamkeit gewidmet. Und wenn ich einen kleinen Teil dazu beitragen kann, dass das gelingt, freut mich das ungemein.

– Wartest du darauf, dass dich Autoren oder Verlage anschreiben und dir Rezensionsexemplare anbieten, oder wendest du dich selbst an sie? Oder rezensierst du gar nur die Bücher, die du dir selbst kaufst?

Bei mir ist es der Mix aus Rezensionsexemparen, die ich angeboten bekomme und selbst gekauften Büchern. Um darüber hinaus selber Rezensionsexemplare anzufragen und die dann zu rezensieren, fehlt mir die Zeit.

– Welches Buch oder welche Bücher sind dir besonders positiv in Erinnerung geblieben, seitdem du deinen Blog gestartet hast? Was gefiel dir an ihnen ganz besonders gut?

»Die Einsamkeit der Schuldigen« von Nienke Jos ist für mich der Psychothriller des Jahres 2017. Wie sie es geschafft hat sieben Biografien ineinander zu verweben, ist für mich einfach genial gelungen. Natürlich muss dann auch »Vater!« von Anselm Maria Sellen erwähnt werden, ein humorvolles Buch, in dem sich jeder Vater wieder erkennt und auch für die Schadenfreude der Kinderlosen geeignet ist.

– Gab es Bücher, die dir überhaupt nicht gefallen haben oder bei denen du das Lesen gar abgebrochen hast? Welche waren das, und was missfiel dir an ihnen?

Im Rahmen des Blogs ist das bisher nicht vorgekommen. Das gebietet für mich der Respekt vor dem Buch und dem Autor. Denn, selbst wenn mir das Buch nicht gefallen sollte, bedeutet es dem Autor im Regelfall etwas, und das kann ich wenigstens auch dadurch würdigen, dass ich es bis zum Ende lese.

– Werden auf deinem Blog nur Bücher rezensiert, oder können deine Besucher auch andere Dinge bei dir lesen?

Neben dem Rezensieren gebe ich meinen Eindruck von besuchten Lesungen wieder. Außerdem berichte ich über Aktionen, Veranstaltungen, etc., die sich um den Bereich »Lesen« drehen.

– Hast du Kontakt zu anderen Bloggern? Wenn ja, könntest du unseren Lesern vielleicht zwei oder drei von ihnen besonders ans Herz legen? Was schätzt du an ihnen?

Meine Kontakte sind eher spärlicher Natur. Wen ich aber an dieser Stelle erwähnen möchte, ist der «Kulturpfleger«. Dieser ist mir als männlicher Vertreter unserer Spezies aufgefallen, und die kommen in der Buchbloggerszene eher selten vor. Außerdem finde ich seine Themen interessant und seinen Schreibstil ansprechend.

Es gäbe durchaus noch einige mehr, aber das würde nun den Rahmen sprengen.

Das Team von Leserkanone.de dankt Jörg Häusler für die Zeit, die er sich genommen hat!
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IM INTERVIEW ERWÄHNTE BÜCHER
Die Einsamkeit der Schuldigen
Geschrieben von: Nienke Jos (20. Januar 2017)
100/100
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Vater!
Geschrieben von: Anselm Maria Sellen (3. Juli 2017)

 
Texteigentümerin des Interviews: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz