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Wir grüßen unseren neuesten User »thomas_dobrokov...«!
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 MeinLesezauber
 
 Internet: meinlesezauber.blogspot.de
 Facebook: MeinLesezauber
 Instagram: MeinLesezauber
 Datum: 12.08.2017
– Wer steckt hinter »MeinLesezauber«? Seit wann gibt es Ihren Blog? Was hat Sie damals dazu gebracht, ihn zu erschaffen?

Liebe Leserkanone,

vielen Dank für die Anfrage und das Interesse an einem Interview mit MeinLesezauber.
Gern möchten wir uns Ihnen und auch Ihren Lesern einmal etwas genauer vorstellen.

Hinter MeinLesezauber verstecken sich zwei Freundinnen, die ihre Obession zu Büchern teilen.
Wir freuen uns sehr, dass unser »gemeinsames Baby« bald seinen ersten Geburtstag feiert. :-)
Die Idee zu diesem gemeinsam Blog ist eher zufällig entstanden. Ich selbst war bereits vorher schon als Rezensentin auf verschiedenen Portalen tätig. Veröffentlichte regelmäßig Rezensionen zu gelesenen Büchern und nahm fleißig an Leserunden teil.
Wie es der Schicksal wollte, gewann ich Eintrittskarten zu einer Lesung meines Lieblingsautors Cody McFadyen.
Überwältigt von der Atmosphäre und der Erkenntnis, dass Bücher Menschen vereint und nicht nur ein stilles und einsames Hobby ist, wie es manch andere empfinden, mailte ich noch am gleichen Abend Suzi an und erzählte ihr von dem Traum eines eigenen Blogs.
Nur Minuten später beschäftigen wir uns mit der Namensfindung. MeinLesezauber war geboren.
Zwischenzeitlich sind bei Suzi zwei zuckersüße Kinder hinzugekommen, daher hört man vom mir auf dem Blog meist mehr.

– Wie viele Bücher lesen bzw. rezensieren Sie im Schnitt? Lesen Sie immer nur ein Buch, oder lesen Sie mehrere Bücher parallel?

Das ist ganz unterschiedlich. Mal mehr mal weniger. Der Tag ist nicht wie der andere. Manchmal sind es 2 in der Woche, manchmal aber auch mehr!
Ein Buch pro Woche ist es aber überwiegend immer, um dem Suchthunger auch gerecht zu werden. Wir sind bemüht, in der Woche 1-2 Rezensionen zu veröffentlichen.
Ab und an werden auch schon einmal zwei Bücher parallel gelesen. Eins liegt zu Hause, eins für die Mittagspause auf der Arbeit. Jedoch achte ich drauf, dass diese nicht von dem gleichen Genre sind, um Vermischungen zu vermeiden.

– Was macht für Sie ein »gutes Buch« aus? Auf welche Faktoren legen Sie beim Lesen und Bewerten Ihr Hauptaugenmerk und warum?

Wenn ich in der Bücherei oder online stöbere, dann fällt mir zunächst das Cover und der Titel ins Auge. Sie sind neben dem Klappentext meine erste Berührung mit dem Buch.
Der Klappentext sollte mich neugierig machen und zum »Reinlesen« verleiten.
Sofern es ein Buch zu mir auf meine SUB und letztlich auf meinen Lesesessel geschafft hat, steht ganz klar die Geschichte im Vordergrund. Der Aufbau muss strukturiert und aufeinander aufbauend sein. Durcheinander und Verwirrungen beeinträchtigen für mich den Lesefluss.
Die Charaktere sollen mich neugierig machen, faszinieren, schockieren, möchte ich lieben lernen. Wie ist die Welt in dem Roman beschrieben oder aufgebaut? Mit Worten kann man Bilder im Kopf entstehen lassen. Daher ist für mich der Schreibstil äußerst wichtig.
Starke und bildgewaltige Wörter, viele Adjektive, die die Situation oder auch Emotionen beschreiben.
Eine mir liebe Autorin sagte einmal: »Ein Tür kann aufgehen, oder die Tür sie schwingt leise, dumpf knarrend hinter ihrem Rücken auf. Sie fühlt sich beobachtet.«

– Sind Sie auf spezielle Buchgenres spezialisiert? Wenn ja, was gefällt Ihnen an diesen Genres besonders? Gibt es Buchgenres, die Sie generell gar nicht lesen?

Ich lese überwiegend Thriller und Psychothriller. Warum? Ich mag den Nervenkitzel, die Geschichte hinter den Serienmördern, die Ermittlungsarbeit und ich mag es eben auch schon manchmal blutig.
Bücher zu Verschörungstheorien, Historische Romane, Geschichten/Romane aus dem zweiten Weltkrieg, sind ebenfalls immer sehr willkommen.
Fantasybücher reihen sich auch bei mir ein, gehören aber eher zu der Minderzahl.

– Lesen Sie nur Verlagsproduktionen, oder besprechen Sie auch die Bücher von Selfpublishern? Was halten Sie generell davon, dass immer mehr Bücher in Eigenregie produziert werden?

Aufgrund des stetigen Wachstums der Digitalisierung können nun auch Selfpublisher mehr auf sich aufmerksam machen und ich bin sehr froh darüber, denn viele Autoren unter ihnen können sich mit den großen Autoren der Welt gleichstellen.
Ich lese mittlerweile beides und freue mich immer, einen Selfpublisher mit einer guten Rezension eine Freude zu bereiten. Sie sind näher und intensiver an ihren Lesern und das gefällt mir.

– Warten Sie darauf, dass Autoren oder Verlage Sie anschreiben und Ihnen Rezensionsexemplare anbieten, oder wenden Sie sich selbst an sie? Oder rezensieren Sie gar nur die Bücher, die Sie sich selbst kaufen?

Ich rezensiere drauf los. Über jedes einzelne Buch. Dabei warte ich nicht darauf, dass mich Autoren oder Verlage anschreiben. Wenn sie auf mich oder den Blog aufmerksam werden, dann freut mich das ungemein und ich könnte im Kreis hüpfen.
Wenn nicht, dann gehe ich in die Buchhandlung oder stöbere online nach dem Aufbau meines SUB. Da ich im Vertrieb arbeite, habe ich auch keine Berührungsängste einen Autor mal nach einem Rezensionsexemplar zu fragen, wenn mich das Buch anspricht.

– Welches Buch oder welche Bücher sind Ihnen besonders positiv in Erinnerung geblieben, seitdem Sie Ihren Blog gestartet haben? Was gefiel Ihnen an ihnen ganz besonders gut?

Da fällt mir zunächst »Wo ist Jay?« von Astrid Korten ein, da dies das erste Buch war, welches ich als Testleserin vorab lesen durfte. Ihr Buch Zeilengötter - Bis dass der Tod uns scheidet (Neubearbeitung von "Rouge - Bis dass der Tod uns scheidet") hat mich ebenfalls vollends überzeugt.
Hier gab es unvorhersehbare Wendungen und die Spannungskurve stieg ins unermessliche. Zudem hat Frau Korten einen sehr lyrischen Schreibstil. Ihre Worte sind sorgsam gewählt und weisen eine Tiefgründigkeit auf.
»Die verlorenen Zeilen der Liebe« von der Autorin gehört auch zu eines meiner Lieblingswerke.
Der Näher von Rainer Löffler war an Thrillern für mich dieses Jahr eine Überraschung. Ein mir vorher unbekannter Autor, von dem ich nun alle seine 3 Bände gelesen habe.
Die Sterbe-wohl-Reihe von Marcus Sammet hat ein absolutes Alleinstellungsmerkmal, denn alle Protagonisten tauchen in jedem Roman immer und irgendwie wieder auf.
28 Tage lang von David Safier und Der Junge im gestreiften Pyjama von John Boyne gehören für mich in jeden Bücherschrank. Es sind Bücher, die einem das Leben wertschätzen lassen und doch zugleich so viel Feingefühl aufweisen im Bezug auf den Schreibstil aufweisen.
Für märchenbegeisterte habe ich kürzlich die Märchenadaption »Fallen Queen - Ein Apfel, rot wie Blut« von Ana Woods gelesen. Dieser Roman hat mich verzaubert und die Welt um mich herum kurzzeitig vergessen lassen.
Spaß kostet extra von Nadine Bröcker hat mich nach einem stressigen Arbeitstag durch die Protagonisten wieder zum Lachen gebracht. Fremdschämen inklusive. Einfach herrlich.
Mira Valentin mit Enyador-Saga 1 - Die Legende von Enyador, ein Fantasyroman der Extraklasse. Und da sind noch viele mehr....

– Gab es Bücher, die Ihnen überhaupt nicht gefallen haben oder bei denen Sie das Lesen gar abgebrochen haben? Welche waren das, und was missfiel Ihnen an ihnen?

Also ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich bis dato noch kein Buch abgebrochen habe.
Allerdings habe ich den Hype um die Shades of Grey-Reihe nicht so ganz verstanden. Für mich einfach alles ein wenig zu platt, zu durchschaubar. der Der Schreibstil wies viele Wiederholungen im auf. Im Verlauf zu dritten Teil konnte ich für mich aber eine Steigerung feststellen.
»Smoky Barrett 5 - Die Stille vor dem Tod« von Cody Mcfadyen konnte mich nicht überzeugen. Seine letzten Werke haben mich mitgerissen. Doch durch diesen Teil der Smoky Barrett-Reihe habe ich mich doch ein wenig durchgequält.
Es war einfach kein Cody. Wer seine Vorgängerromane kennt, weiß was ich meine.

– Werden auf Ihrem Blog nur Bücher rezensiert, oder können Ihre Besucher auch andere Dinge bei Ihnen lesen?

Überwiegend werden auf MeinLesezauber Bücher vorgestellt und rezensiert. In kürze machen wir unsere erste Autorenvorstellung.
Doch damit nicht genug. Wir wollen unsere Leser schließlich an unserem Leben teilhaben lassen. Daher bloggen wir auch fleißig über Bücherneuzugänge, Autorentreffen und Besuche von Lesungen oder Buchmessen.

– Haben Sie Kontakt zu anderen Bloggern? Wenn ja, könnten Sie unseren Lesern vielleicht zwei oder drei von ihnen besonders ans Herz legen? Was schätzen Sie an ihnen?

Oh ja, sehr viel Kontakt sogar. :-) Ich liebe den Austausch mit anderen Bloggern. Es ist für mich wie eine kleine Familie. Man unterstützt sich gegenseitig. Tauscht sich aus und gibt sich Tipps.
Das mache ich sehr gern. Ich mag den Blog auf Facebook von The Beauty an the Book. Hier dreht sich alles um Fantasy. Jenny ist einfach auch eine total Liebe. Ich freue mich darauf, sie auch einmal persönlich kennenzulernen.
Dann mag ich den Blog Avas Bookwonderland sehr gern. Sie ist Bloggerin und Autorin und ist um keinen Rat müde.

Das Team von Leserkanone.de dankt Romy für die Zeit, die sie sich genommen hat!
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IM INTERVIEW ERWÄHNTE BÜCHER
28 Tage lang
Geschrieben von: David Safier (14. März 2014)
83/100
[1 Blogger]
Der Junge im gestreiften Pyjama
Geschrieben von: John Boyne (27. Juli 2007)
100/100
[1 Blogger]
Der Näher
Geschrieben von: Rainer Löffler (August 2016)
90/100
[2 Blogger]
Die verlorenen Zeilen der Liebe
Geschrieben von: Astrid Korten (16. Februar 2016)
100/100
[1 Blogger]
Enyador-Saga 1 - Die Legende von Enyador
Geschrieben von: Mira Valentin (15. März 2017)
100/100
[3 Blogger]
Fallen Queen - Ein Apfel, rot wie Blut
Geschrieben von: Ana Woods (8. Juli 2017)
60/100
[1 Blogger]
Smoky Barrett 5 - Die Stille vor dem Tod
Geschrieben von: Cody McFadyen (26. September 2016)
34/100
[7 Blogger]
Spaß kostet extra
Geschrieben von: Nadine Bröcker (8. Januar 2017)
Wo ist Jay?
Geschrieben von: Astrid Korten (30. April 2017)
95/100
[4 Blogger]
Zeilengötter - Bis dass der Tod uns scheidet (Neubearbeitung von "Rouge - Bis dass der Tod uns scheidet")
Geschrieben von: Astrid Korten (19. Juni 2017)
100/100
[3 Blogger]

 
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