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 Wichmann-Reviews
 
 Internet: www.wichmann-reviews.de
 Facebook: Autor.Stefan.Wichmann
 Google+: 107671531031756487895
 Twitter: Autor_Wichmann
– Wer steckt hinter den »Wichmann-Reviews«? Seit wann gibt es Ihren Blog? Was hat Sie damals dazu gebracht, ihn zu erschaffen?

Den Blog, bzw. die Webseite gibt es seit 2015. Als Buchautor wollte ich eine zentrale Adresse zu meinen Aktivitäten als Autor anbieten. Neben Berichten in Fachmagazinen im EDV-Bereich veröffentlichte ich mehrere EDV-Bücher und bin auch im Unterhaltungsgenre aktiv. Die Internetpräsenz ist also zweigeteilt und unter www.Stefan-Wichmann.de als auch unter www.Wichmann-Reviews.de erreichbar. Neben Informationen zu meinen Büchern biete ich Buchbesprechungen. Besonders wichtig ist mir der Austausch. Von daher freue ich mich über Interviews, die ich mit Autoren oder auch mit einem Start-up-Unternehmen führte und die ich hier ablege.
Soweit ich es verfolgte, werden Online geschaltete Kommentarfelder nicht oft genutzt. Von daher gebe ich für meine Leser in meinen Werken eine Emailadresse an. Ich freue mich sehr über konstruktive Kritik und über ein kurzes 'Hallo'.

– Wie viele Bücher lesen bzw. rezensieren Sie im Schnitt? Lesen Sie immer nur ein Buch, oder lesen Sie mehrere Bücher parallel?

Mein ursprüngliches Ziel war mindestens ein Buch im Monat zu lesen. Schnell fand ich das Thema so spannend, dass ich 2016 über 60 Bücher rezensierte, Hörbücher mitgerechnet. Bei diesen spreche ich Anmerkungen beim Autofahren oder beim Gassi gehen in mein Diktiergerät.

– Was macht für Sie ein »gutes Buch« aus? Auf welche Faktoren legen Sie beim Lesen und Bewerten Ihr Hauptaugenmerk und warum?

Das Cover ist der Blickfang, der Klappentext lässt die richtige Zielgruppe zugreifen und der Inhalt muss abhängig vom Genre aufgebaut sein. Ich erfuhr, dass Fachbücher auch witzig geschrieben sein können. Belletristik muss einen klaren Handlungsverlauf aufweisen, in jedem Kapitel einen Spannungsbogen enthalten und allen übergreifend die Spannung halten.
Da ich auch Bücher zu Tabuthemen oder selten rezensierte Fachbücher über Tod und Teufel bewerte, achte ich bei jedem Genre auf Anderes. Ein allgemeines Buch über ein Krankheitsbild sollte neben Informationen zur Schulmedizin möglichst auch auf andere Verfahren eingehen. Es ist anders zu bewerten als ein Kinderbuch, dass kleine Herzen höher schlagen lassen muss. Dies wiederum ist anders zu hinterfragen als ein Roadmovie für Jugendliche, die sich finden wollen.

– Sind Sie auf spezielle Buchgenres spezialisiert? Wenn ja, was gefällt Ihnen an diesen Genres besonders? Gibt es Buchgenres, die Sie generell gar nicht lesen?

Ich schaue gerne über den Tellerrand. Das Leben ist bunt, ich rezensiere Bücher der ‚schamanischen Begleiterin‘ Eva Lene Knoll ebenso wie ein Buch über Jesus oder ein Buch über ‚Erste Hilfe‘, Forensik und EDV. Besonders erstaunte mich ein Kinderbuch zum Thema Friedhof und Tod, sodass ich es neugierig bestellte, und freute mich, als die Autorin zudem einem Interview zusagte.
Mein Lieblingsgenre ist der Jugendroman.

– Lesen Sie nur Verlagsproduktionen, oder besprechen Sie auch die Bücher von Selfpublishern? Was halten Sie generell davon, dass immer mehr Bücher in Eigenregie produziert werden?

Ob Verlagsproduktion oder Selfpublisher ist mir ziemlich egal. Der Kontakt zu Verlagen, Lektoraten, Pressestellen ist ebenso interessant, wie der direkte Draht zu anderen Autoren. Ich durfte, bis auf eine Ausnahme, sehr gute Erfahrungen machen. Bücher in Eigenregie haben einen Autor im Hintergrund, der sich auch selbst um das Marketing, das Cover und das ganze Umfeld kümmert. Ein interessantes Thema. Hier steckt das Herzblut des Schriftstellers in jeder Faser. Da ich selbst in diesem Umfeld aktiv bin, nehme ich mir manchmal die Freiheit eine persönliche Nachricht zu verfassen. Bisher stieß ich auf Resonanz, die mich auch bei eigenen Werken weiterbrachte.

– Warten Sie darauf, dass Autoren oder Verlage Sie anschreiben und Ihnen Rezensionsexemplare anbieten, oder wenden Sie sich selbst an sie? Oder rezensieren Sie gar nur die Bücher, die Sie sich selbst kaufen?

Wer wartet, wartet. Um ein Ziel zu erreichen ist eigene Aktivität angesagt. Dazu gehört für mich, auch Bücher selbst zu kaufen, als Autor Gutes abzuschauen und mich zu trauen auch einmal anders zu rezensieren als Andere.

– Welches Buch oder welche Bücher sind Ihnen besonders positiv in Erinnerung geblieben, seitdem Sie Ihren Blog gestartet haben? Was gefiel Ihnen an ihnen ganz besonders gut?

Als Fachbuch liebe ich die Schreibweise von Arnold Willemer. Er schrieb das Fachbuch »Linux-Server für Einsteiger«, 978-3-527-76046-6. Aufgrund des eigenen Witzes des Autoren, bietet das Buch zuweilen einen angenehmen Unterhaltungswert.
Das Buch zu Wireshark(R) 101 - Einführung in die Protokollanalyse von Laura A. Chappell setzte das schwierige Thema im Bereich digitaler Spurensicherung (Forensik) verständlich um. Im Bereich Religion liebe ich die Bücher von Martin Dreyer, zu dem ich einen ebenso netten Kontakt habe wie zu Markus Bellmann, der mit seiner »Kopfüber ins Chaos«-Serie Kinder sehr gelungen unterhält. Das Cover von »Crenshaw - einmal schwarzer Kater« zog mich dermaßen magisch an, dass ich sofort den Verlag anschrieb. Es ist eine wundervolle Geschichte der Autorin Katherine Applegate und zudem hervorragend übersetzt von Brigitte Jakobeit. Meine Lieblingsautorin allerdings ist Petra Teske. Sowohl die von ihr gefertigten Trailer zu ihren Büchern, die Cover, als auch die Geschichten reißen mich jedes Mal in das Land der Fantasie.
Ach, es gibt so viele guten Bücher. Auch zu mitreißenden Themen, wie Demenz, so dass ich das Buch »Unter Tränen gelacht« von Bettina Tietjen nicht unerwähnt lassen möchte.

– Gab es Bücher, die Ihnen überhaupt nicht gefallen haben oder bei denen Sie das Lesen gar abgebrochen haben? Welche waren das, und was missfiel Ihnen an ihnen?

Schon die Bibel gefällt nicht jedem und trotzdem gilt sie als meist verkauftes Buch. Allerdings auch als das Ungelesenste oder wohl auch als falsch interpretiertes Werk. Ja, es gibt durchaus Bücher, die mir nicht gefielen. Das Lesen brach ich nicht ab. Außer bei der Bibel. Hier starte ich immer wieder neue Versuche mit anderen Ausgaben. In meinen Augen schlechte Bücher sind oftmals die, über die ich am längsten brüte. Ein Buch zu schreiben bereitet dem Autoren viel Arbeit. Er sammelt Fakten, erarbeitet Ideen und kümmert sich um all die Notwendigkeiten rund um die Themen Veröffentlichen und Marketing. Ich frage mich oft, was mich eigentlich zu einem schlechten Urteil führt. Ehrlich gesagt, tue ich mich schwer schlechte Bewertungen abzugeben. Manchmal setze ich mich mit den Autoren oder dem Verlag direkt auseinander, hinterfrage und freue mich, wenn die heutigen Möglichkeiten genutzt werden, ein Buch auch nachträglich (im Rahmen) zu aktualisieren. Dann kann ich in der Rezension vermerken, dass eine aktualisierte Version angedacht ist. (Die dann jedoch von anderen bewertet werden sollte.)

– Werden auf Ihrem Blog nur Bücher rezensiert, oder können Ihre Besucher auch andere Dinge bei Ihnen lesen?

Rezensionen zu schreiben, sind neben der Betreuung der eigenen Webseite, der Aktivität in diversen Foren rund ums Thema schreiben und eigener Veröffentlichungen nicht alles im Leben. Manchmal stelle ich eine Kurzgeschichte online. Dies kann auch mit einem Thema passieren, das mich interessiert, und das ich vielleicht in einem späteren Buch plane aufzugreifen.
Momentan schreibe ich am weiteren Band zu meinem Roman »Rainer Unsinn«. Natürlich werde ich zu gegebener Zeit auf meiner Webseite nähere Informationen beisteuern.

– Haben Sie Kontakt zu anderen Bloggern? Wenn ja, könnten Sie unseren Lesern vielleicht zwei oder drei von ihnen besonders ans Herz legen? Was schätzen Sie an ihnen?

Neben meinen Kontakten zu Lesern, Verlagen und Autoren halte ich Kontakt zu diversen Foren. Ich liebe den Austausch untereinander und die gegenseitige Unterstützung. So kann ich mich als Testleser vor Veröffentlichung eines Werkes einbringen, was dann natürlich wieder bedeutet, dass ich keine Rezension zu dem Werk schreiben werde. Aber ich interessiere mich auch für die Verbesserung der Textverarbeitungssysteme, mit denen ich arbeite. Von daher schaue ich immer wieder einmal im Forum von Papyrus Autor (http://www.papyrus.de/forum/) vorbei und im Forum von Patchwork (http://www.autorenprogramm.com/m/index.php/forum1). Hier konnte ich als Betatester eigene Ideen einbringen. Besonders gefällt mir hier, dass die Hersteller sehr schnell auf Anfragen reagieren.
Zu nennen ist zudem der Blog von Markus Bellmann, https://www.markusbellmann.com, und von Petra Teske, http://petrateske.blogspot.de. Auch hier schätze ich die besonders kurzen Antwortzeiten und die interessanten Aspekte und die Offenheit, mit denen sie Anfragen begegnen.

Das Team von Leserkanone.de dankt Stefan Wichmann für die Zeit, die er sich genommen hat!
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