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Wir grüßen unseren neuesten User »Eduard Krüger«!
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 Reading is like taking a Journey
 
 Internet: readingisliketakingajourney.blogspot.de
 Facebook: Reading-is-like-taking-a-journey-1589893781228436
 Google+:
 Datum: 05.01.2017
– Wer steckt hinter »Reading is like taking a Journey«? Seit wann gibt es Ihren Blog? Was hat Sie damals dazu gebracht, ihn zu erschaffen?

Hinter diesem Blog steckt eine junge Frau, die ihre größte Leidenschaft mit anderen teilen möchte. Mein Name ist Ann-Sophie Schnitzler und seit Dezember 2015 investiere ich meine Liebe zum geschriebenen Wort in meinen Blog. Ich lese schon seit meiner frühesten Kindheit alles, was mir in die Hände fällt. Geschichten über Geschichten wurden nachts heimlich unter der Bettdecke bis in die frühen Morgenstunden hinein geradezu verschlungen. Und das ist heute nicht anders.
Mit meinen jungen Jahren wollte ich jedoch nicht nur lesen und die von den Autoren geschaffenen Welten in mein Regal zurückbefördern. Ich wollte danke sagen.
Aus der Motivation heraus, all den Autoren für ihre tollen Geschichten etwas zurück zu geben, fing ich an Rezensionen zu schreiben. Doch ich wollte ihnen dafür auch den geeigneten Rahmen geben, sodass ich daraus meinen Blog erschuf. Auch heute noch wächst er mit jeder Sekunde und mit jedem Fünkchen Arbeit, was ich investiere sodass wir förmlich zusammen daran wachsen.

– Wie viele Bücher lesen bzw. rezensieren Sie im Schnitt? Lesen Sie immer nur ein Buch, oder lesen Sie mehrere Bücher parallel?

Ich rezensiere bis zu 15 Bücher im Monat je nachdem was in meinem Alltag und auch dem Bloggerleben noch so ansteht. Mir macht es einfach Freude, mich immer wieder in neue Abenteuer zu stürzen und kann vom Lesen nie genug bekommen, sodass es durchaus auch mehr Bücher werden können. Dabei ist es auch unterschiedlich, ob ich mehrere oder nur eins gleichzeitig lese. Meist konzentriere ich mich tatsächlich nur auf ein einziges Buch bis ich es abgeschlossen habe, doch manchmal kann es durchaus vorkommen, dass ich mittendrin ein anderes dazwischenschiebe, weil ich zu neugierig bin oder die Planung es verlangt. Es fällt mir dann auch sehr leicht, mich wieder in die ursprüngliche Geschichte hineinzudenken, doch es werden nie mehr als 3 Bücher, die ich ungefähr zur gleichen Zeit lese, wenn man es so nennen kann.

– Was macht für Sie ein »gutes Buch« aus? Auf welche Faktoren legen Sie beim Lesen und Bewerten Ihr Hauptaugenmerk und warum?

Beim Bewerten orientiere ich mich an mehreren Schwerpunkten, wie man meinen Rezensionen beim ersten Blick entnehmen kann. Dazu gehört das Cover. Dies ist ein wichtiger Bestandteil des Buches, denn damit muss der Leser zu allererst neugierig gemacht werden. Ein Buch kann leider noch so gut sein, wenn das Cover nicht wirklich ansehnlich ist oder passt, wird man nicht zum Kauf angeregt bzw. bereut es vielleicht sogar, weil man sich etwas anderes vorgestellt hat. Weitere Kriterien sind natürlich Inhalt und Charaktere. Beides muss ich für mich logisch und nachvollziehbar dargestellt werden, sodass die Geschichte auch in meinem Kopf Gestalt annehmen kann und ich mich hineinlesen kann. Ebenso entscheidend ist natürlich auch der Schreibstil. Er muss kreativ und doch leicht zu lesen sowie fesselnd sein, damit ich als Leser Freude an der Handlung haben. Zu einem »guten Buch« gehört für mich also ziemlich viel, doch beim Lesen ist es mir dann vor allem wichtig, dass es mich packt. Ich sollte an nichts anderes mehr denken und es nicht aus der Hand legen können.

– Sind Sie auf spezielle Buchgenres spezialisiert? Wenn ja, was gefällt Ihnen an diesen Genres besonders? Gibt es Buchgenres, die Sie generell gar nicht lesen?

Besonders stark vertreten ist das Genre Fantasy auf meinem Blog. Oft trifft man dies verbunden mit Jugendbüchern bzw. Young Adult/ New Adult an. Ich schätze an Fantasybüchern einfach besonders, dass es gänzlich andere Welten sind, die mich aus meinem Alltag entführen. Und trotzdem finde ich mich in ihnen und vor allem in den Charakteren wieder, weswegen mich oft auch Bücher für junge Erwachsene anziehen. Nahe ein Fantasy liegen meist auch Dystopien und Science Fiction, wenn man es ausnahmsweise so weitschweifend betrachten kann. Diese beiden Genres sowie die ein oder andere reine Liebesgeschichte sind auf meinem Blog zu finden, wenn derartig gute Geschichten mich begeistern können.
Im Gegensatz dazu kann ich mich für Biografien und historische Romane nicht wirklich begeistern, sodass ich mich von diesen Richtungen fernhalte. Dabei stelle ich es mir, gerade was die geschichtliche Seite betrifft durchaus interessant vor, durch Geschichten darin einzutauchen, doch die oben genannten Richtungen werden für mich immer die erste Wahl sein, was allem anderen etwas die Chance nimmt.

– Lesen Sie nur Verlagsproduktionen, oder besprechen Sie auch die Bücher von Selfpublishern? Was halten Sie generell davon, dass immer mehr Bücher in Eigenregie produziert werden?

Ich lese beides sehr gerne, denn nur weil ein Buch aus einem Verlag stammt, muss es nicht unbedingt gut sein, weswegen ich jedem Buch eine Chance gebe. Mein Blog ist noch nicht besonders alt, sodass ich bisher von mir behaupten kann, jedem Autor eine Chance gegeben zu haben. Ob Selfpublisher oder Verlags-Autor – Wenn das Buch mich neugierig macht, bin ich vor allem als Rezensentin aber auch für andere Aktionen gerne zu haben.
Ich finde es sowieso unglaublich bemerkenswert, seine Bücher in Eigenregie in die Buchwelt hinaus zu geben. Man stemmt vieles allein, hat eine große Verantwortung und investiert auch sehr viel an Kapital, dessen Tragweite ich mich nicht mal vorstellen kann. Deswegen bin ich so stolz darauf, Blogger zu sein, weil ich dadurch die Möglichkeit habe, gerade diesen Autoren eine Unterstützung zu sein. Ich habe so grandiose Werke von Selfpublishern gelesen, die ich meinen Lesern mit großer Freude näherbringe und damit sowohl Autor als auch Buchliebhabern helfen kann.

– Warten Sie darauf, dass Autoren oder Verlage Sie anschreiben und Ihnen Rezensionsexemplare anbieten, oder wenden Sie sich selbst an sie? Oder rezensieren Sie gar nur die Bücher, die Sie sich selbst kaufen?

Ich bin eine Mischung aus allem. Ich freue mich riesig, wenn Autoren auf mich und meinen Blog aufmerksam geworden sind und mich als Rezensentin anfragen. Besonders toll ist es, wenn ich merke, dass sie sich wirklich auf meinem Blog umgeschaut haben. Das erfüllt mich natürlich mit sehr viel Stolz und ich unterstütze dann es immer, wo ich kann. Doch ich warte keinesfalls darauf, gefunden zu werden. Es gibt so viele tolle Portale wie das Bloggerportal, Was liest du, die Lesejury, Netgalley sowie den direkten Kontakt zu den Verlagen wie Piper, Carlsen, der Papierverziererverlag und alle anderen, der es uns ermöglicht, die Bücher, die uns begeistern, anzufragen und davon mache ich auch sehr gerne Gebrauch.
Doch nichts geht darüber, selbst in den liebsten Buchladen zu schlendern, in der Auswahl zu stöbern und mit neuen Büchern nach Hause zu gehen. Dieses Gefühl ist wahrlich toll, sodass es sich bei meinen Rezensionen natürlich auch um viele selbstgekaufte Bücher handelt.

– Welches Buch oder welche Bücher sind Ihnen besonders positiv in Erinnerung geblieben, seitdem Sie Ihren Blog gestartet haben? Was gefiel Ihnen an ihnen ganz besonders gut?

Besonders in Erinnerung geblieben sind mir die Bücher von Sabine Schulter. Sie war glaube ich sogar die erste Autorin, mit der ich mich auf Anhieb gut verstanden habe und deren Buch ich als erstes von mir aus angefragt habe. Das hat mich vielleicht Mut gekostet, doch es hat sich gelohnt, denn mittlerweile kenne ich fast alle ihre Geschichten und habe sie in meinem Regal, weil ich ein großer Fan ihres Stils und all ihrer Ideen bin. Jede Geschichte ist so neu, aber doch Sabine, wenn Sie verstehen, was ich meine. Ich bin so glücklich, sie durch meinen Blog kennengelernt zu haben und mittlerweile einer ihrer größten Fans, weswegen ich die mittlerweile lange Zusammenarbeit mit ihr sehr schätze. In Wahrheit sind mir vor allem Selfpublisher-Bücher im Gedächtnis geblieben. Beispielsweise Autoren wie Heike Jäger und Jeanette Lagall konnten mich mit ihren Büchern so begeistern, dass ich einfach hin und weg war.
An diesen Geschichten gefiel mir immer besonders gut, wie es den Autoren gelang, mich in die Geschichte hineinzuziehen. Es war hier wirklich immer der Fall, dass ich die Bücher nicht aus der Hand legen konnte und es nicht erwarten konnte, weiterzulesen. Ich war mitten drin und fieberte mit!

– Gab es Bücher, die Ihnen überhaupt nicht gefallen haben oder bei denen Sie das Lesen gar abgebrochen haben? Welche waren das, und was missfiel Ihnen an ihnen?

Abgebrochen habe ich erstaunlicherweise noch keins. Wenn ich einmal angefangen habe, bringe ich es auch zu Ende, denn schließlich will ich dem Autor auch dahingehend helfen, eine hilfreiche Kritik geben und nicht nur ein »Mir hat es nicht gefallen«. Deswegen kämpfe ich mich immer durch und manchmal hat es sich auch gelohnt, da ich schon Fälle hatte, wo der Anfang nicht gelungen aber der Rest wirklich gut war.
Auf Anhieb fällt mir leider »Luchstränen« von Stefanie Friedl ein. Die Idee dahinter gefiel mir gut, was auch der Grund war, weswegen ich es lesen wollte. Gestaltenwandler sind für mich immer ein tolles Thema, doch hier konnte ich die Charaktere absolut nicht verstehen, da mir alles viel zu schnell ging. Dadurch kam ich in die Geschichte einfach nicht rein und dann ist ein Buch für mich leider misslungen, was wirklich sehr schade war, da mich die Idee wie gesagt begeistert hat.

– Werden auf Ihrem Blog nur Bücher rezensiert, oder können Ihre Besucher auch andere Dinge bei Ihnen lesen?

Am meisten sind natürlich Rezensionen auf meinem Blog vertreten, doch man kann sich auch auf viele andere Dinge freuen. Beispielsweise sind immer wieder Blogtouren mit dabei, wo immer interessante Beiträge zu den jeweiligen Büchern zu finden sind. Es macht mir immer wieder Spaß, einen ausführlichen Beitrag zu bestimmten Themen auszuarbeiten und meinen Lesern damit andere Seiten der Geschichten zu zeigen, ohne dem eigentlichen Abenteuer etwas vorweg zu nehmen.
Genauso nehme ich gern an vielerlei Aktionen teil wie zum Beispiel den Top Ten Thursday, den Cover Monday oder den Wunschbuch Wednesday. Wenn ich bei anderen Blogs vorbeischaue, lässt das meine Wunschliste immer in die Höhe schnellen und ich hoffe, meinen Lesern geht es auch so. Auch Autoren- sowie Verlagsvorstellungen sind auf meinem Blog zu finden. Ich für meinen Teil finde, dass ich vor meinem Blog ziemlich wenig über die Menschen hinter der Geschichte wusste. Deswegen macht es mir nun umso mehr Spaß, über die Autoren und Verlage zu informieren. Und was man natürlich nicht vergessen darf… Auch Gewinnspiele trifft man bei mir immer wieder an sowie meine Neuerscheinungen und ähnliches.

– Haben Sie Kontakt zu anderen Bloggern? Wenn ja, könnten Sie unseren Lesern vielleicht zwei oder drei von ihnen besonders ans Herz legen? Was schätzen Sie an ihnen?

Aber selbstverständlich habe ich Kontakt zu anderen Bloggern, denn in meinen Augen ist das wahnsinnig wichtig. Einerseits, weil gemeinsame Aktion mehr Spaß machen als allein. Dabei denke ich vor allem an Blogtouren. Es ist toll, wenn man sich versteht und gegenseitig unterstützen kann. Andererseits finde ich es auch toll, wie man sich gegenseitig hilft, was Fragen rund ums Bloggen betrifft. Ich habe beispielsweise gemeinsam mit einer Stella von Bity’s Bücherwelt unsere erste Akkreditierung für eine Buchmesse ausgefüllt und abgeschickt. Sie ist glaube ich, meine erste Bloggerfreundin. Ich schätze an ihr einfach ihre bedingungslose Freundlichkeit und die Leidenschaft, die sie in ihren Blog steckt. Die Zusammenarbeit mit ihr macht jedes Mal wieder Spaß und wir freuen uns immer riesig, wenn wir mal wieder etwas gemeinsam machen könne.
Genauso sehr liebe ich Sonja von Buchreisender. Sie hat mich bei ihrer Agentur Booktraveler als Blogger aufgenommen und ich liebe ihr Beiträge so sehr wie die Zusammenarbeit mit ihr. Sie kniet sich so sehr in diese Arbeit rein und das merkt man den jeweiligen Blogtouren auch an. Es ist jedes Mal grandios wie wir harmonieren. Sie gibt mir ein Thema und ohne große Worte setze ich die Beiträge so schön um, wie sie es sich vorgestellt hat. Sonja ist eine unglaublich engagierte Person, die mich mit ihrer Arbeit immer wieder beeindruckt und deren Zusammenarbeit mehr als schätze.
Es gibt noch so viele Blogger, die ich hier nennen könnte, deren Leidenschaft und Engagement man ihren Beiträgen anmerkt und die einem immer mit Rat und Tat zur Seite stehen. Beispielhaft ist hier noch die liebe Diana von Buchmelodie. Ich finde ihre Seite total toll und auch menschlich ist sie so sympathisch, dass man sie einfach gern haben muss. Ich freue mich so sehr, dass ich so tolle Menschen kennenlernen durfte, die die gleich Leidenschaft mit mir teilen.

Das Team von Leserkanone.de dankt Ann-Sophie Schnitzler für die Zeit, die sie sich genommen hat!
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