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Rohan de Rijk 0 Fans
Herkunft: Deutschland
Webseite: Offizielle Homepage von Rohan de Rijk
Twitter: @rohan_de_rijk
Facebook: RohandeRijk
Instagram: rohan_de_rijk
Interview: Leserkanonen-Interview mit Rohan de Rijk vom 27.09.2021
 
Leserkanonen-Exklusivinterview vom 27.09.2021
Im aktuellen Thriller von Rohan de Rijk zieht »Der Corpsepaint-Killer« seine Kreise. Im Interview mit Leserkanone.de sprach der Autor über sein Buch, über Endzeitszenarien und über das Veröffentlichen in Eigenregie.

Herr de Rijk, vor Kurzem erschien Ihr neuer Thriller »Der Corpsepaint Killer«. Womöglich hat noch nicht jeder Besucher unserer Webseite Notiz von dem Buch genommen, könnten Sie es unseren Lesern daher kurz mit eigenen Worten vorstellen?

»Der Corpsepaint Killer« beschreibt ein Endzeitszenario, in dem Viren eine wichtige, tödliche Rolle spielen. Der Vergleich zur aktuellen Corona-Pandemie ist eher ein Zufall, da der Hauptteil des Thrillers schon vor dem Beginn von Corona fertiggestellt wurde. »Der Corpsepaint Killer« zeigt aber auch, wie verwundbar die Welt geworden ist und wie Techniken sowohl für friedliche Zwecke als auch für die globale Vernichtung benutzt werden können.

Den Lesern welcher anderer Autoren oder welcher anderen Romane würden Sie Ihr Buch ans Herz legen? Haben Sie literarische Vorbilder? Was sind Ihre eigenen Lieblingsromane?

Lesern von Lee Child oder Thomas Harris würde ich auch den »Der Corpsepaint Killer« empfehlen.
Meine Lieblingsromane? Das würde viel sehr viel Platz benötigen, um sie alle aufzuzählen, aber die Bücher von Lee Child, Thomas Harris und dem Autorengespann Preston & Child habe ich alle verschlungen und gehören zu meinen absoluten Lieblingen.

Heutzutage gehen viele Autoren und Verlage großzügig mit dem Begriff des »Thrillers« um und bezeichnen auch einfachste Krimis bereits als Thriller, da die Schublade vermutlich mehr Zugkraft beim Leser hat. Was macht Ihren Thriller zu einem »richtigen« Thriller?

Ich denke, dass das Wort Thriller den einfachen Krimi abgelöst hat. Ein richtiger Thriller muss spannend sein, aber dabei nicht allzu viel verraten. Auch ein Twist, der alles auf den Kopf stellt, ist ein wirksames Mittel, aus einem Krimi einen nervenzerfetzenden Thriller zu machen.

Was macht Fergusson und Davenport zu solch »besonderen« Ermittlerfiguren, dass man sie unbedingt kennenlernen sollte? Was schätzen Sie an ihnen persönlich?

Kassandra Fergusson und Sadrick Davenport verkörpern für mich die neue Generation von FBI-Agenten. Der Drang zu schießen, ist bei ihnen nicht sonderlich ausgeprägt. Und sie versuchen, zumindest zu einem kleinen Teil, die Work-Life-Balance in ihrem Job unterzubringen. Kassandra Fergusson ist mich die eher Besonnene in dem Team, während Sadrick Davenport das eine oder andere Mal eine Kaffeetasse opfert, um seiner Wut freien Lauf zu lassen.

Was macht aus Autorensicht den großen Reiz daran aus, ein Szenario zu konstruieren, in dem die ganze Welt vor dem Abgrund steht?

Endzeitszenarien haben immer etwas Epochales. Hinter einer solchen Konstruktion steht auch immer die Befürchtung, dass es nicht nur Fiktion bleibt, sondern auch real wird. Leider ist es heute so, dass wir immer mehr die Welt zerstören. Es bedarf dabei nicht einmal einer globalen Katastrophe. Ein lokaler Einschnitt, wie das Abholzen von Wäldern, kann schon der Flügelschlag des Schmetterlings sein, der die Welt ins Chaos stürzt.
Als Autor sind solche Szenarien reizvoll, da sie mit der allumfassenden Angst des Einzelnen spielen.

Sie haben Ihren Thriller ohne einen Verlag in Eigenregie veröffentlicht. Was hat Sie dazu bewogen, es auf diesem Wege zu versuchen? Und halten Sie in der heutigen Zeit Verlage überhaupt noch für nötig?

»Der Corpsepaint Killer« ist in Eigenregie, also als Selfpublishing-Projekt entstanden. Den Verlagen hängt immer noch ein gewisser Mythos an. Manche meinen sogar, nur ein Verlagsautor ist ein richtiger Autor. Sowohl Verlage als auch Selfpublisher haben beide eine Existenzberechtigung, genauso wie Print-Ausgaben und E-Books. Dass die Leute auch das Physische brauchen, sieht man am Revival der Schallplatte.
Allerdings unterstützen Verlage die Autoren, besonders junge oder noch unbekannte, nicht so, wie man es vermuten würde.
Ich für meinen Teil werde erst einmal die Freiheiten des Selfpublishing für mich ausnutzen, was nicht heißen mag, dass alles in Stein gemeißelt ist.

Was können wir von dem Autor Rohan de Rijk in der nächsten Zukunft erwarten? Sind bereits neue Buchprojekte in Planung? Stehen außerdem Termine für Messen, Lesungen & Co. fest, bei denen man Sie live erleben kann?

Im Moment bin ich noch voll und ganz mit der Werbekampagne für »Der Corpsepaint Killer« beschäftigt. Aber die Arbeiten für das neue Buch, es wird eine Trilogie werden, haben schon begonnen und das Projekt gewinnt langsam an Form.
Lesungen und damit der direkte Kontakt zum Publikum ist das Salz in der Suppe der Kreativen. Allerdings werde ich erst die nächste Lesung geben, wenn alle Menschen uneingeschränkt an einer Lesung teilnehmen können. Als Künstler sehe ich mich in der Pflicht, Benachteiligungen nicht zu dulden.

Das Team von Leserkanone.de dankt Rohan de Rijk für die Zeit, die er sich genommen hat!

Weiterführende Links:
Offizielle Webseite von Rohan de Rijk
Rohan de Rijk bei Twitter
Rohan de Rijk bei Facebook
Rohan de Rijk bei Instagram
»Der Corpsepaint-Killer« bei Leserkanone.de
»Der Corpsepaint-Killer« bei Amazon
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