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Jörg Krämer 0 Fans
Herkunft: Deutschland
Webseite: Offizielle Homepage von Jörg Krämer
Twitter: @joergkraemer1
Facebook: jorg.kramer.35
Interview: Leserkanone.de-Interview mit Jörg Krämer vom 03.02.2019
 
Leserkanone.de-Exklusivinterview vom 03.02.2019
In seinem Roman »Herz schlägt Krieg« erzählt Jörg Krämer vom Leben einer außergewöhnlichen Frau. Im Interview mit Leserkanone.de sprach der Autor über das Buch, über Familienleben und Zeitgeschichte, und über einen ganz speziellen Hund.

– Herr Krämer, vor einer Weile erschien Ihr Roman »Herz schlägt Krieg«. Womöglich hat noch nicht jeder Besucher unserer Webseite Notiz von dem Buch genommen, könnten Sie es unseren Lesern daher kurz mit eigenen Worten vorstellen?

»Herz schlägt Krieg« ist die Autobiografie meiner Großmutter Hilde Niggetiet.
1910 geboren, erzählt sie über ihr Leben und Überleben im Schatten zweier Weltkriege. Die Zeit des ersten Weltkriegs wird dabei nur kurz angeschnitten. Von der Kinderlandverschickung und der Zeit des Hamsterns nach dem Zweiten Weltkrieg wird ausführlich berichtet. Der Krieg ist bei ihren Erzählungen immer nur am Rande Thema, das Augenmerk immer auf das Familienleben dieser Zeit gerichtet.
Hilde nimmt den Leser mit in ihre Gefühlswelt, wenn sie, gegen den Willen ihrer Familie, mit Erwin durchbrennt, sie schwerste Verluste erleidet oder auch eine versöhnliche Nachkriegszeit erlebt.
Der Beginn des Romans, der an »Im Schatten von Schlägel und Eisen« anknüpft, wird noch aus neutraler Sicht erzählt. Mit Hildes Geburt wechselt die Erzählperspektive in die Ich-Form.

– Den Lesern welcher anderer Autoren oder welcher anderen Romane würden Sie Ihr Buch ans Herz legen? Haben Sie literarische Vorbilder? Was sind Ihre eigenen Lieblingsromane?

Da der Roman ein Stück Zeitgeschichte ist, kann ich ihn allen ans Herz legen, die sich für unsere Geschichte interessieren und allen, die sich von ungewöhnlichen Lebensgeschichten fesseln lassen.
Direkte literarische Vorbilder habe ich nicht.
Meine Lieblingsromane sind: Die Schwerttänzer-Reihe von Jennifer Roberson, die Burke-Reihe von Andrew Vachss, Todesmarsch von King, die Klingen-Romane von Joe Abercrombie, die Spur des Panthers von Max Brandt und Nevada von Zane Grey.

– Die persönliche Bedeutung Hilde Niggetiets für Sie versteht sich von selbst, doch warum ist es auch für jeden Leser ein Gewinn, sie auf »literarischem Wege« kennenzulernen?

Weil sie ein unglaublicher Mensch war, und jeder, der den Roman gelesen hat, wissen wird, was ich damit meine.

– Entstand das Buch ausschließlich auf Basis der Aufzeichungen Ihrer Großmutter, oder waren auch darüber hinaus Recherchearbeiten notwendig? Welcher Aufwand steckt generell in einem Buch wie »Herz schlägt Krieg«?

Das Buch entstand fast ausschließlich aus den Aufzeichnungen meiner Großmutter. Für den Vorband »Im Schatten von Schlägel und Eisen« musste ich dagegen einige Recherchearbeit erledigen.
Ich habe knapp ein Jahr an dem Roman gearbeitet. Den Hauptteil der Zeit habe ich gebraucht, um die auf Kassetten gesprochene Geschichte in Schriftform zu bringen.

– Haben die Niederschriften Ihrer Großmutter Ihr eigenes Bild des 20. Jahrhunderts, das Sie durch Geschichtsunterricht, Medienberichterstattung & Co. hatten, verändert?

Nicht direkt verändert, sondern erweitert. Nirgendwo sonst habe ich einen so tiefen Einblick in das Familienleben der Menschen dieser Zeit bekommen.

– Bevor Sie das Leben Ihrer Großmutter in Romanform verarbeiteten, haben Sie ein Sachbuch über Hunde geschrieben. Wie kam es dazu, und warum haben Sie ausgerechnet den Germanischen Bärenhund thematisiert?

Trotz sehr widersprüchlicher Informationen im Internet hatten wir uns einen Germanischen Bärenhund in die Familie geholt. Um die Rasse bekannter zu machen und den Diffamierungen gegen die Bärenhunde entgegen zu wirken habe ich zu der Zeit zahlreiche Internetartikel geschrieben. Mein Versuch einen Artikel bei Wikipedia zu platzieren scheiterte daran, dass dort die eigenen Relevanzkriterien nicht zählten. Nach sehr intensiven Löschdiskussionen über den Artikel »Germanischer Bärenhund« und den Artikel »Deutscher Rassehunde Club Soltau« wurde der DRC-Artikel schließlich, nicht wegen mangelnder Relevanz, sondern wegen schlechter Qualität gelöscht, wodurch die Relevanzkriterien für den Bärenhundartikel auch nicht mehr erfüllt waren. Faktisch ging es darum, dass verhindert werden sollte, dass es einen Informationsbeitrag über Germanische Bärenhunde bei Wikipedia gibt, woran sich bis heute nichts geändert hat. Die offensichtliche Zensur bei Wikipedia (die Löschdiskussionen sind noch nachzulesen) hat mich so sehr geärgert, dass ich mich dadurch entschlossen habe, ein Buch über diese Rasse zu schreiben. Ein Glückgriff; denn so bin ich ans Schreiben gekommen.

– Was können wir von dem Autor Jörg Krämer in der nächsten Zukunft erwarten? Sind bereits neue Buchprojekte in Planung? Stehen außerdem Termine für Messen, Lesungen & Co. fest, bei denen man Sie live erleben kann?

Ich habe meinen Debutroman »Ungewissheit« fertiggeschrieben und warte auf die Rückmeldung der Verlage. Ungewissheit ist ein Crossover von Fantasy und Endzeit. Erzählt aus der Perspektive eines Waldkauzes. Neben den menschlichen Protagonisten spielt ein Germanischer Bärenhund eine zentrale Rolle.
Seit Fertigstellung meines Romans arbeite ich an meinem zweiten Hundebuch. Diesmal über Pyrenäenberghunde.
Lesungen gebe ich kurzfristig auf meiner Homepage www.baerenhund-witten.de bekannt. Momentan ist keine Lesung in Planung.

Das Team von Leserkanone.de dankt Jörg Krämer für die Zeit, die er sich genommen hat!

Weiterführende Links:
Offizielle Webseite von Jörg Krämer
Jörg Krämer bei Twitter
Jörg Krämer bei Facebook
»Herz schlägt Krieg« bei Leserkanone.de
»Herz schlägt Krieg« bei Amazon
»Germanischer Bärenhund - Portrait einer außergewöhnlichen Hunderasse« bei Leserkanone.de
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