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Melissa Ratsch 1 Fan
Herkunft: Deutschland
Webseite: Offizielle Homepage von Melissa Ratsch
Interview: Leserkanone.de-Interview mit Melissa Ratsch vom 01.10.2018
 
Leserkanone.de-Exklusivinterview vom 01.10.2018
Mit ihrem neuen Roman »Irrlicht« lädt Melissa Ratsch ihre Leser zum vierten Mal in die Welt der »anderen Anderen« ein. Im Interview mit Leserkanone.de sprach die Autorin über die Buchreihe, über verschiedene Fantasyrassen und über ihre zukünftigen Projekte.

– Frau Ratsch, kürzlich ist mit »Irrlicht« der vierte Band Ihrer Reihe »Die anderen Anderen« erschienen. Womöglich hat noch nicht jeder Besucher unserer Webseite Notiz von dem Buch und der Reihe genommen, könnten Sie beides unseren Lesern daher kurz mit eigenen Worten vorstellen?

In der Welt der Serie gibt es nicht nur ganze Menschen, sondern noch Wesen die etwas ganz und gar nichtmenschliches unter ihrer Fassade verstecken: Die anderen Anderen. Dazu zählen Sirenen, Naga, Harpyien, Neck und noch viele weitere. Sie leben unentdeckt unter den Menschen.
Im ersten Band trifft die Sirene Marleen und der Inkubus Lír eher zufällig aufeinander und am Ende ihres Abenteuers beschließen sie sich auf die Suche nach den anderen Anderen zu machen. Damit beginnt dann die Reise, während der immer neue Monster zu der Gruppe dazustoßen.
In »Irrlicht« lernen wir die Pixie Moira kennen, die die Hilfe der Gruppe benötigt um einen anderen Pixie zu finden. Denn Moira ist krank und wird sterben, wenn sie Blake nicht aufspürt. Außerdem erfahren wir ein wenig mehr über die Gegenspieler der anderen Anderen.

– Den Lesern welcher anderer Autoren oder welcher anderen Romane würden Sie Ihre Bücher ans Herz legen? Haben Sie literarische Vorbilder? Was sind Ihre eigenen Lieblingsromane?

Mein ganz großes Vorbild ist Nalini Singh mit ihrer Medialen-Gestaltwandler-Serie. Sie versteht es wirklich hervorragend über viele Bände hinweg eine Welt aufzubauen, Zusammenhänge zu schaffen und doch immer wieder mit Neuem zu überraschen. Ihre Bücher, auch die der »Gilde der Jäger«, zählen zu meinen absoluten Lieblingen.
Ansonsten gehören zu dem Romantic-Fantasy-Genre auf jeden Fall Autorinnen wie Sherrilyn Kenyon, Christine Feehan und G.A. Aiken. Die Liebhaber dieser Bücher werden auf jeden Fall auch an der Serie »Die anderen Anderen« gefallen finden.

– Tagtäglich erscheinen unzählige neue Fantasyromane, und es ist schwer, aus der breiten Masse herauszustechen. Was halten Sie selbst für die größten Alleinstellungsmerkmale Ihrer Reihe, wegen denen man unbedingt bei Ihnen zuschlagen sollte?

Auf jeden Fall die Charaktere.
Ich persönlich liebe Marleen und ihre Sirenenfamilie, aber auch aus den späteren Bänden sind mir meine Figuren ans Herz gewachsen, wie die Ärztin Shari, der Australier Damian und natürlich Patrik, der einzige Mensch der Gruppe. Die Dialoge unter ihnen zählen für mich persönlich zu den Highlights und natürlich die ganze Welt, in der sie sich bewegen und was sie dort erleben. Ich finde die Vorstellung spannend, dass es unter der menschlichen Oberfläche noch mehr zu entdecken gibt.

– War es von Anfang an geplant, eine ganze Reihe an Büchern zu schreiben, oder ist dies der Resonanz auf den ersten Band geschuldet? Handelt es sich um in sich abgeschlossene Einzelbände, oder sollte man die Reihe chronologisch am Stück verfolgen?

Es hat sich am Ende von »Sirenengesang« einfach ergeben eine Reihe von Büchern zu schreiben. Zuerst war dieses Buch als Einzelband geplant, doch je weiter ich mich dem Ende näherte desto mehr spürte ich, dass da noch so viel Potential und so viel zu erzählen war, dass es einfach weitergehen musste.
Die einzelnen Bände sind in sich abgeschlossen und können alleine gelesen werden. Aber wie bei anderen Serien auch ist es für den Leser sicher schöner die Bücher in chronologischer Reihenfolge zu lesen, da sich der große Handlungsbogen eher im Hintergrund entwickelt.

– Sirenen, Nagas, Pixies, Harpyien ... das hört sich nicht nach der alltäglichsten Zusammenstellung von Fantasyrassen an. Was macht die Faszination aus, sich als Autorin an solch unterschiedlichen Figuren »abzuarbeiten«? Wie entscheiden Sie, welche »Anderen« als nächstes an der Reihe sind? Welcher Aufwand steckt generell in Büchern wie denen Ihrer Reihe?

Bei der Auswahl für »Die anderen Anderen« habe ich mich auf solche Fabelwesen konzentriert, die auch in Geschichten, Märchen und Mythen in unserer Welt vorkommen. Ich wollte den Bezug zur Realität nicht komplett verlieren, da die Bücher in der heutigen Menschenwelt spielen. Die Anzahl und Art der noch kommenden anderen Anderen war schon früh klar, aber ich lege mich bei der Reihenfolge nicht fest - denn Moiras Geschichte wäre eigentlich erst später an der Reihe gewesen, aber dann haben die Pixies ihren Auftritt doch früher bekommen.
Für mich ist der Aufwand für solche Bücher nicht groß, da der Fantasy-Aspekt mir extrem viele Freiheiten lässt. Es ist schwieriger für einen Historienroman die entsprechenden Recherchen zu machen. Natürlich muss ich meine Welt in sich logisch halten, Regeln aufstellen und befolgen und auch die Charaktere so erschaffen, dass sie stimmig sind - das liebe ich besonders: Meinen Figuren Leben einzuhauchen, in dem ich ihnen nicht nur übernatürliche Fähigkeiten verleihe, sondern auch kleine Macken und Fehler. Dadurch werden sie wieder menschlicher, auch wenn sie das im Grunde nicht sind.

– Was macht - abgesehen von ihrer Lebensspanne - Ihre neueste Protagonistin Moira MacRae zu einer solch »besonderen« Romanfigur, dass man sie unbedingt kennenlernen sollte? Was schätzen Sie an ihr persönlich?

Moira ist ein bisschen tollpatschig und tritt oft in Fettnäpfchen, das finde ich ganz besonders sympathisch und liebenswert an ihr. Sie ist noch nicht »alt«, dass heißt sie steht noch am Anfang ihres langen Pixie-Lebens, hat aber auf andere Art schon viel erleben müssen. Sie ist trotzdem noch eine herzliche Person und das macht sie für mich so besonders. Außerdem fügt sie sich wie ein fehlendes Puzzlestück in die Gemeinschaft der anderen Anderen ein.

– Sie haben Ihre Bücher ohne einen Verlag in Eigenregie veröffentlicht. Was hat Sie dazu bewogen, es auf diesem Wege zu versuchen? Und halten Sie in der heutigen Zeit Verlage überhaupt noch für nötig?

Ich würde lügen wenn ich behaupte, dass ich nicht gerne mit einem Verlag veröffentlicht hätte. Das ist aber extrem schwierig, denn die Verlagshäuser bekommen täglich unzählige unaufgeforderte Manuskripte zugestellt. Ich hatte aber das große Bedürfnis nicht nur für mich die Geschichten um die anderen Anderen zu schreiben, sondern sie auch zu teilen und so habe ich mich dann zum Selbstverlag entschieden.
Das war und ist aber mit viel Arbeit verbunden und allein schon aus diesem Grund haben Verlage noch immer ihre Daseinsberechtigung. Der Aufwand - Lektorat, Coverdesign, Marketing etc. - ist beachtlich und einen erfahrenen Partner an der Seite zu haben ist wichtig.

– Was können wir von der Autorin Melissa Ratsch in der nächsten Zukunft erwarten? Sind bereits neue Buchprojekte in Planung?

Der fünfte Teil »Fuchsfeuer« der anderen Anderen ist bereits in den letzten Zügen und wird voraussichtlich im Frühjahr 2019 veröffentlicht werden. Für den sechsten Teil bin ich gerade in der Findungsphase, er nimmt aber schnell Gestalt an und ich freue mich schon sehr darauf die neuen Charaktere besser kennen zu lernen.
Parallel habe ich mit »Das Highborn-Projekt« eine neue Reihe begonnen. Im Dezember stellt sich die Hybridin Aleydis in »Wolfshaut« vor. Sie ist eine sehr starke Persönlichkeit und hat schon einen festen Platz in meinem Herzen eingenommen.

Das Team von Leserkanone.de dankt Melissa Ratsch für die Zeit, die sie sich genommen hat!

Weiterführende Links:
Offizielle Webseite von Melissa Ratsch
»Die anderen Anderen 4 - Irrlicht« bei Leserkanone.de
»Die anderen Anderen 4 - Irrlicht« bei Amazon
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Texteigentümerin des Interviews: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz